
Hybride Bausteine für immersive Lehrlabore
Lehrlabore sind ein elementarer Bestandteil in natur- und ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen. Die Studierenden verbinden dort ihre theoretischen Kenntnisse mit praktischen Fähigkeiten. Herausforderungen im Studienalltag sind die enge Taktung, die Vorbereitung ohne Laborumgebung sowie die beschränkte Wiederholbarkeit. Dazu verlangen Studierende oder Dozierende mit längerfristigen Erkrankungen und der steigende Bedarf an berufsbegleitender Weiterbildung nach digitalen Lösungen. Bisher existieren jedoch kaum didaktische und technische Konzepte, die ähnliche Lern-, Erfolgs- und Interaktionserlebnisse in digitaler Form ermöglichen. Im Projekt "Hybricks" sollen erstmals Bausteine auf Basis moderner KI-Technologie entwickelt und bereitgestellt werden, die immersive, digitale Zwillinge neuer und vorhandener Lehrlabore erlauben. Mittels neuer KI-Verfahren wie Neural Radiance Fields (NeRF) oder Gaussian Splattings im Zusammenspiel mit frei verfügbaren 3D-Engines werden soziale und technische Interaktionsmethoden sowie Hardware- und Softwaretools entwickelt und bereitgestellt, die eine realitätstreue Umsetzung von online- und hybriden Laborversuchen erlauben. Die Bausteine werden am Beispiel eines vorhandenen und eines neu zu konzipierenden Medizintechnik-Labors entwickelt. Zur Validierung und Evaluation erfolgt ein Vergleich mit dem Präsenzlabor. Methoden und Werkzeuge werden als Open Source veröffentlicht.
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Aus- und Fortbildungslabor für digitales Entwerfen und Bauen
Die Fahrt in die digitale Zukunft des Bauwesens bedarf Ideen, Zeit, Mut und Energie. Das Aus- und Fortbildungslabor für digitales Entwerfen und Bauen ist der Ort zum AUFLADEN von Kraft und Wissen, um teilzuhaben am digitalen Wandel. Ziel des Projekts ist das Erstellen eines geeigneten Lehr- und Weiterbildungskonzeptes zur Vermittlung von BIM, die didaktische Aufbereitung von Lerninhalten sowie die wissenschaftliche Evaluierung des neuen Konzeptes. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse werden dazu beitragen die Lehr- und Weiterbildungsangebote an der Hochschule zu verbessern, die Standardisierung der Lehr- und Weiterbildungsangebote voranzutreiben und hochschulübergreifend Anstöße und Ideen zu liefern. Das Projekt richtet sich an Studierende der Studiengänge entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Bau- und Immobilienwirtschaft, insbesondere an angehende Archi-tekt_innen, Bauingenieur_innen und Fachplaner_innen. Das Projekt dient dazu die Lücke zwischen Anfängern und Fortgeschrittenen der BIM Anwendung zu schließen, Studierende abzuholen, die noch Zugänge in das Thema suchen, um alle einzubinden in den digitalen Wandel.
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Video-Talkshowrunde
Wissensinhalte zu Nachhaltigkeitsthemen, wie Überfluss – transformative Umweltpolitik, Biodiversitätskrise, soziale Landwirtschaft etc. werden als Videos zur Verfügung gestellt. In kleinen Gruppen entscheiden sich die Studierenden für je ein oder zwei Videothemen. Diese diskutieren sie dann als informierte „Talkshow-Gäste“ im Plenum in Form einer Videodiskussion mit den anderen Studierenden und setzen sich dadurch mit den Fachinhalten intensiv auseinander. [Anm. StIL: Diese Maßnahme wurde in einer Vorgängerversion der Abfrage dokumentiert. Bei der Übertragung auf das aktuelle Format kann es vorkommen, dass die Antworten nicht hundertprozentig zur Frage passen.]
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Mit studentischer Partizipation Praxis & Theorie besser verzahnen
Die Hochschullehre befindet sich im Wandel: Lehrkonzepte bewegen sich weg von der reinen Wissensvermittlung hin zu einem studierendenzentrierten Ansatz. Lehrende möchten nun Studierende neben benötigten Fachkompetenzen auch mit den passenden Zukunftskompe-tenzen ausstatten und sie zur aktiven Mitgestaltung von Innovationen befähigen. Dieser Wandel erfordert folglich einen kompetenzbasierten Ansatz, der Studierenden mehr Verantwor-tung und Gestaltungsmöglichkeiten für ihren eigenen Lernprozess einräumt. Partizipative Hochschullehre bietet einen didaktischen Ansatz, um diesen Wandel zu meistern, denn Partizipation bietet die Möglichkeit Studierende aktiv in Entscheidungsprozesse einzubinden, die das Lehr-Lern-Setting von Lehrveranstaltungen betreffen. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, die Studierenden in die (Um-)Gestaltung und Umsetzung von Vorlesungsinhalten einzubeziehen. Doch was bedeutet dies praktisch für Lehrende und Lernende? Wann und wie kann studentische Partizipation in Lehrveranstaltungen eingesetzt werden und welche Erwartungen haben Studierende und Lehrende an eine gelungene Umsetzung? Diese und weitere Fragen sind noch nicht abschließend beantwortet worden. Hier setzt unser Forschungsprojekt KoLLI (Kollaborative Lehr-Lern-Innovation, KoLLI, 2026) an. Am Beispiel eines Moduls im Master Wirtschaftsinformatik am DHBW CAS mit vielen partizipativen Elementen versuchen wir in diesem Artikel auf Basis unserer Forschungser-gebnisse, diese Fragen zu beantworten.
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