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Digitale Innovationen in der Lehre durch virtuelles und Blended E-Learning

Bei Lehrenden und Studierenden der Julius-Maximilians-Universität Würzburg ist in den stark von digitaler Lehre geprägten Jahren 2020 und 2021 der Wunsch entstanden, die vielen positiven Ansätze und Effekte der digitalen Lehr-/Lern-Szenarien langfristig zu erhalten und weiterzuentwickeln. Dazu wurde das Projekt WueDive (Digitale Innovationen in der Lehre durch virtuelles und Blended E-Learning) ins Leben gerufen, das Austausch, Anschub und Unterstützung aus drei Perspektiven gibt: Organisational wird mit dem „Digital Higher Education Hub“ eine Einrichtung zur Vernetzung und agilen Weiterentwicklung digitaler Lehre geschaffen. Hier bekommen Lehrende und Studierende technisches Rüstzeug und pädagogisch-didaktische Expertise für ihre interdisziplinären Projekte, in denen sie digitale Lehre ausarbeiten, testen und in den Lehralltag implementieren. Pädagogisch-didaktisch liegt ein Schwerpunkt auf Simulation in verschiedenen Ausprägungen. Mit Simulationen werden durch das Eintauchen in neue Lernwelten mehr Praxisanteile curricular verankert. Technisch wird VR/AR-Hard- und Software zentral zur Verfügung gestellt und für einen niederschwelligen Zugang erschlossen, so dass eine Ausweitung digitaler Lehre in alle Fächer entsteht.

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Projekt 101692
Projekt

Interdisziplinäre Methodenlehre und Kompetenzen

Interdisziplinäre Kooperation erfordert ein Verständnis verschiedener Wissensformen, Wissenschaftskulturen und normativer Dimensionen unterschiedlicher Forschungsansätze. Das Methodenzentrum der Leuphana und der darin eingebettete Sustainability Methods Wiki (sustainabilitymethods.org) dienen als Drehscheibe einer spiralcurricularen Methodenlehre, die den methodischen Kompetenzaufbau der Studierenden kontinuierlich begleitet. Der Methoden-Wiki wurde und wird in parallelen Projekten aufgebaut und soll im Rahmen des vorliegenden Projekts in die Lehre eingebettet und seine Wirksamkeit für den Kompetenzerwerb erforscht werden. Durch das Anlegen und Ausweiten eines experimentellen Vergleichs in der Lehre und einer Erhebungsinfrastruktur, die den Erwerb von Methodenkompetenzen longitudinal über das Studium nachverfolgt, kann die Wirkung des Wikis überprüft, und seine Anwendung anschließend in der spiralcurricularen Methodenlehre an der Leuphana verankert werden. Neben der Bereitstellung von Lehrmaterial und Hinweisen zur didaktischen Herangehensweise für Lehrende, wird die Erzeugung von Evidenz angestrebt, die den Wiki und die damit zentral assoziierten Module kontinuierlich revidiert.

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Maßnahme 101161
Maßnahme

Mit Online Peer Treffen und Workshops Austausch von Lehrenden über innovativen Lehrformaten fördern

Im Projekt Agile Methoden in digitalen Lehrveranstaltungen (AGGIT) wurden für die beteiligten Lehrenden während der Vorlesungszeit wöchentliche, freiwillige Online-Peer-Treffen von ca. 30 Minuten angeboten. Diese wurden durch Hochschuldidaktikerinnen moderiert. Ergänzend fanden pro Semester 2–3 Präsenz- bzw. Hybrid-Workshops zu agilen Lehrformaten statt. Regelmäßige Bedarfsabfragen sicherten die Passung dieser Angebote; eine studentische Fokusgruppe brachte Perspektiven aus Lernenden-Sicht ein. Ziel war es ein Austauschformat für Akzeptanz- und Implementationshürden agiler Lehre zu schaffen. sowie standortübergreifende Vernetzung und Kooperation über Fakultäten zu fördern. Das niedrigschwellige Format diente zum Erfahrungsaustausch und Best-Practice-Transfer sowie als Reflexionsangebot für die eigene Lehrpraxis in Form einer Peer-Beratung und diente als Anstoß interdisziplinärer Initiativen.

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Publikation 100134

Wenn Studierende die Vorlesung halten – ein kollaboratives Lehrformat.

[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]

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