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Nachhaltiges Lernökosystem für das Verbinden von Disziplinen in modulübergreifenden Projekten

Die Entwicklung innovativer Produkte in interdisziplinären Teams mit Hilfe digitaler Technologien ist heute ein fester Bestandteil des Berufslebens von Ingenieur:innen. Die fortschreitende Technologietransformation, z.B. durch den Einzug KI-basierter Assistenzsysteme und digitaler Kommunikation in den Arbeitsalltag sowie flexible, druckbare Elektronik, beschleunigt die Entwicklung von Innovationen und erfordert von Studierenden zukunftsorientierte, fachliche und überfachliche Kompetenzen (Future Skills) für das digitale, interdisziplinäre und projektbasierte Arbeiten. Es ist daher unerlässlich, eine Lehr- und Lernumgebung zu schaffen, in der Studierende zusammenkommen und gemeinsam eigene, interdisziplinäre Projekte entwickeln können, um diese Future Skills zu erwerben. Um dies zu erreichen wollen wir statische sowie isolierte Lehrmodule überwinden und ein nachhaltiges, interdisziplinäres Lernökosystem schaffen, das von den Studierenden mitgestaltet wird. Durch die Kooperation von Studierenden und Lehrenden aus verschiedenen Studiengängen, einer zukunfts- und kollaborationsorientierten Arbeitsumgebung sowie dem freien Zugang zu innovativen Werkzeugen und Materialien werden individuelle Lernpfade gefördert. Lehrende unterstützen die Studierenden dabei, auf diesen Lernpfaden die spezifischen Modulziele zu erreichen. Durch Beiträge von Studierenden entsteht eine wachsende Materialsammlung, auf die die Lernprozesse und Projekte anderer Studierender aufbauen können.

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Projekt 101896
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Future(s) Anatomy meets Social Entrepreneurship

Future(s)' Anatomy meets Social Entrepreneurship: Zukunftsgestaltungskompetenz für gesellschaftlichen Wandel. Angesichts von Klimakrise, sozialer Ungleichheit und technologischen Umbrüchen braucht es neue Wege des Lernens. Das Projekt FUTURA an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) verbindet Zukunftsdenken mit künstlerischer Forschung und Körperarbeit (Embodiment) und erweitert damit die Lehre im Studiengang Sustainable Entrepreneurship and Social Innovation. Ziel ist es, Studierende zu befähigen, alternative Zukünfte nicht nur zu analysieren, sondern körperlich zu spüren, kritisch zu reflektieren und selbst mitzugestalten. Dafür kommen Methoden aus Theater, Malerei, Musik, Literatur und Achtsamkeit und immersive Technologie wie Virtual Reality zum Einsatz – kombiniert mit Ansätzen wie Futures Literacy (UNESCO) und der Theory U. In einem interdisziplinären Team entwickeln wir ein neues Wahlpflichtmodul und Open-Source-Lehrmaterialien. Studierende sind aktiv an Konzeption, Umsetzung und Reflexion beteiligt. Dabei lernen Studierende, mit Ungewissheit, Komplexität, Ambiguität und Equivokalität produktiv umzugehen - zentrale Fähigkeiten für Social Entrepreneurs. Langfristig wird mit dem Projekt FUTURA eine gesellschaftliche Wirkung angestrebt, indem Studierende als transformative Akteur:innen für nachhaltige und gerechte Zukünfte agieren. Dafür ist ein Wissenstransfer an Lehrende weiterer Disziplinen in die breite Hochschullandschaft geplant.

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Schütze, Judith (2024): Sozialwissenschaftliche Aspekte der Informations- und Wissensgesellschaft erforschen.

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