
Math.Edu.Tech
Das Projekt Math.Edu.Tech zielt auf die adaptive Förderung der mathematischen Argumentation in der regulären Lehre mit KI-basierten Bildungstechnologien. Dabei werden rein mathematisches und anwendungsnahes mathematische Argumentieren adressiert. Ziel ist es, für beide Arten des Argumentierens Bildungstechnologien, die KI-basiert Feedback zu Argumentationen geben, agil in Co-Konstruktion von Dozierenden, studentischen Übungsleitungen und Studierenden zu entwickeln, die orts-, zeit- und personenunabhängig adaptiv Argumentationsprozesse fördern können, diese in die Lehre zu integrieren und zu evaluieren.Math.Edu.Tech basiert auf der kooperativen Bündelung der Perspektiven von Mathematikdidaktik (A. Eichler), der Mathematik (A. Bley) und der informationstechnischen Gestaltung von Lehre (M. Söllner) sowie Vorarbeiten zur digitalen mathematischen Lehre im khdm (www.khdm.de) und ITeG der Universität Kassel.Die in Math.Edu.Tech entwickelten Bildungstechnologien sollen in mathematische Grundlagenveranstaltungen integriert werden, dort zu studentischen Argumentationen KI-basiert digitales Feedback generieren und mit Peer-Feedback anderer Studierender kombiniert werden. Im Lehramtsstudium wird zudem das Feedback der Bildungstechnologie vergleichend mit Feedback einer nicht spezifisch auf mathematische Argumentation gerichtete generative Sprach-KI analysiert. Das Projekt nimmt Forderungen der Nationalen KI-Strategie wie auch der Strategie der KMK zur Bildung in der digitalen Welt auf.
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Digitalisierung entlang Lehren, Lernen und Forschen integrieren
Bislang wurde das Thema digitale Lehre an der Universität Hohenheim auf der Ebene der einzelnen Lehrveranstaltung betrachtet. Mit dem vorliegenden Vorhaben werden erstmals auch die Ebene der Studiengänge sowie die Ebene der Lehrkultur und Lehrorganisation systematisch bearbeitet. Gute digitale Lehre basiert dabei auf dem konzertierten Einsatz technischer Innovationen in Kombination mit didaktischen, curricularen und organisationalen Innovationen, die zusammen einen kulturellen Wandel in der Hochschule unterstützen. Dazu werden verknüpfte Maßnahmenbündel implementiert, die sich sowohl an Studierende als auch an Lehrende richten. Als Output am Ende des Projekts stehen Ergebnisse, die auch über den spezifischen Kontext hinaus relevant und in andere Hochschulsettings übertragbar sind: studiengangsbasierte, digitale Kompetenzprofile, good practices für die Integration digitaler Formate in Studiengänge, fachspezifische digitale Toolboxen für Lehrende, ein Konzept für die digitale Unterstützung Forschenden Lehrens und Lernens, ein KI-gestütztes Lernassistenzsystem, eine auf digitaler Texterkennung basierende Evaluationsmethode sowie wissenschaftlich abgesicherte Erkenntnisse zum Einsatz und zur Wirkung digitalen Lehrens und Lernens.
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Video-Talkshowrunde
Wissensinhalte zu Nachhaltigkeitsthemen, wie Überfluss – transformative Umweltpolitik, Biodiversitätskrise, soziale Landwirtschaft etc. werden als Videos zur Verfügung gestellt. In kleinen Gruppen entscheiden sich die Studierenden für je ein oder zwei Videothemen. Diese diskutieren sie dann als informierte „Talkshow-Gäste“ im Plenum in Form einer Videodiskussion mit den anderen Studierenden und setzen sich dadurch mit den Fachinhalten intensiv auseinander. [Anm. StIL: Diese Maßnahme wurde in einer Vorgängerversion der Abfrage dokumentiert. Bei der Übertragung auf das aktuelle Format kann es vorkommen, dass die Antworten nicht hundertprozentig zur Frage passen.]
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