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Soziale Arbeit - interdisziplinär

Soziale Arbeit ist heute in vielen gesellschaftlichen Konfliktfeldern als Brückenbauerin gefragt zwischen Kulturen und Religionen, zwischen Generationen, sozialen Milieus sowie in neuen medialen und digitalen Welten. Die Theologische Hochschule Reutlingen hat deshalb einen Studiengang mit einem neuen Profil entwickelt: „Soziale Arbeit und Diakonie“. Die Lehrenden bekommen Zeit, sich in interdisziplinären Teams auszutauschen und ihre Lehre innovativ zu entwickeln besonders in den Feldern: • interkulturelle Kompetenz und religiöse Sensibilität • Werteorientierung • Kompetenz in digitalen und sozialen Medien • Generationengerechtigkeit Der Kompetenzerwerb wird gestützt durch innovative Lehrformen. Die persönliche Auseinandersetzung und Aneignung wird gefördert durch kleine Semestergruppen, Begleitgespräche, Supervision und die Ermöglichung individueller Studienverläufe.

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Projekt 101151
Projekt

Potentiale der Digitalisierung nutzen. Zukunftsfähige EHB

Die Evangelische Hochschule Berlin will ihre Zukunftsfähigkeit durch Digitalisierung verbessern. Als kleine kirchliche Hochschule benötigt die EHB Unterstützung bei der Implementierung einer Digitalisierungsstrategie. Ausgehend vom Student Life Cycle und der Studierendenperspektive soll daher im Projekt "Potentiale der Digitalisierung nutzen. Zukunftsfähige EHB (PoDiZ)" mit dem Rahmenprojekt ehb.DIGITAL eine Digitalisierungsstrategie für die Hochschule entwickelt und exemplarisch in zwei Studiengängen (mit den Schwerpunkten Digitales Lehren, Lernen und Prüfen Hebammenwissenschaft – DigiHeb / Digitalisierte kindheitspädagogische Praxis – DigiKiPäd) umgesetzt werden. Die Studiengänge werden in synchronisierten Arbeitsphasen digital transformiert. Dabei werden innovative virtuelle und hybride Lehr-, Lern- und Prüfungskonzepte entwickelt, evaluiert und implementiert. Über das Rahmenprojekt erfolgt begleitend die Digitalisierung von Strukturen und Prozessen der Studierendenverwaltung. Innovativ ist die durchgängige Partizipation der Zielgruppen der Studiengänge (Praktiker:innen, Eltern) im Projekt. Zudem wird mittels digitaler Werkzeuge für die Öffentlichkeit Transparenz über im Projekt erprobte digitale Bausteine gewährleistet.

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Maßnahme 100502
Maßnahme

"Mensch was brauchst Du?" – ein Lernspiel

„Mensch, was brauchst du?“ ist ein Spiel zum Austausch über Lernbedürfnisse, das auf der Spielmechanik des bekannten Gesellschaftsspiels „Mensch ärgere dich nicht!“ basiert. Es regt Studierende durch Spielimpulse dazu an, ihre individuellen Lernbedürfnisse zu reflektieren, zu formulieren und anonymisiert für Lehrende sichtbar zu machen. Durch die strukturierte, spielerische Interaktion gehen die Studierenden ihren Lernbedürfnissen auf den Grund und erfahren zudem, wie unterschiedlich diese sein können. Gleichzeitig baut das Spiel aufgrund seines spielerischen Zugangs Barrieren ab, die Studierende durch Hierarchien im Hochschulsystem oft daran hindern, offen zu äußern, was sie als Einzelpersonen beim Lernen unterstützen würde. Lehrende ergeben sich daraus authentische, nachvollziehbare Einblicke in die Vielfalt der Lernbedarfe. Die Ergebnisse bieten konkrete Anknüpfungspunkte für einen dialogischen Austausch und unterstützen die Entwicklung von studierendenorientierten Lehre.

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Publikation 100503

Mediendidaktische Einordnung von Virtual Reality - Potenziale von Virtual Reality bei der Entwicklung von Lehr-und Lernangeboten

Der folgende Beitrag soll Forschenden und Lehrenden ein Modell als Bewertungsmittel an die Hand geben, unter welchen Bedingungen Virtual Reality (VR) in Lehr- und Lernangeboten eingesetzt werden kann. In diesem Modell werden die vier Determinanten für Leistungshandeln [Ke18] - Motivationsdefizit, Personalauswahl, Umgebungsfaktoren und Bildungsproblem - modifiziert und um die Komponentzfaktoren Wissen und Fertigkeiten erweitert. Grundlage für die Bewertung des VR-Einsatzes soll dabei die Beantwortung der Frage sein, ob digital angereicherte Bildungsangebote entweder ein Bildungsproblem lösen oder aber - anders wie in der bisherigen Literatur geschildert - auch (störende) Umgebungsfaktoren modifizieren können.

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