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Problembasiertes Lernen in der Computergestützten Mathemathischen Modellierung

Mathematische Modellierung ist ein Werkzeug, das in Ingenieur-, Natur- und Wirtschaftswissenschaften gleichermaßen verwendet wird. Im CAMMP Praxisprojekt lösen Studierende in interdisziplinären Teams Modellierungsfragen basierende auf echten Forschungsthemen selbstständig mit ihnen bekannten Methoden unter minimaler Anleitung in einer befristeten Zeit. Damit erfahren die Studierenden wie Forschung passiert, lernen ihre Stärken kennen und ihr schon vorhandenes Wissen zu nutzen. Die behandelten Fragestellungen basieren auf aktuellen und authentischen Forschungsfragen des Forschungszentrum Jülich (FZJ), den Arbeitsgruppen der RWTH oder der Wirtschaft. Wichtig ist die methodische Anwendbarkeit der mathematischen Modellierung, jedoch nicht eine inhaltliche Nähe zu den Studiumsschwerpunkten. Außerdem werden Themen gestellt, die so noch nicht in der Fachliteratur behandelt wurden, so dass die Studierenden problembasiert die Höhen und Tiefen der Forschungsarbeit kennenlernen, den Transfer von Methode zu Problemstellung erleben und ihre Selbstwirksamkeit erfahren können. Studierende arbeiten in interdisziplinären Teams, um im Rahmen einer einwöchigen Blockveranstaltung ihr Problem zu verstehen, zu modellieren, Lösungen zu entwickeln und zu implementieren. Die Woche wird durch Auftakt- und Abschlussveranstaltungen gerahmt. Für Rückfragen und fachlichen Input werden Ansprechpersonen gestellt. Zum Abschluss präsentieren die Studierenden ihre Ergebnisse mündlich und schriftlich.

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Projekt 101359
Projekt

virTUos - Virtuelles Lehren und Lernen an der TU Dresden im Open Source-Kontext

virTUos geht von den Erfahrungen der Entwicklung digital gestützter Hochschullehre – weitgehend insulare Lösungen ohne Verankerung in Curricula und Ordnungen – aus und innoviert diese nach folgenden Handlungsleitlinien: 1)Hybrides Lehren und Lernen ist eine Säule einer kollaborativen Hochschulentwicklungsstrategie der TUD, die auf den Handlungsfeldern Praktika & Assessment-Formate, Kollaboration & Internationalisierung sowie Kompetenzentwicklung & Offene Lehre vorangetrieben wird. 2)Neuartige Lehr- und Lernszenarien werden durch zwei agile Innovationsteams (Maschinenwesen, Medizin, Sprachwissenschaft, Wirtschaftswissenschaften), die didaktische wie Digitalkompetenzen berücksichtigen, ständig weiterentwickelt. Ein Integrationsteam koordiniert Skalierung/Transfer und entwickelt in der Strategie HYBRID die Verzahnung zentraler und dezentraler Supportstrukturen entlang der Anforderungen für Studiengangsentwicklung und prüfungsrechtliche Auslegung. 3)Studierende sind nicht nur Nutzer:innen, sondern Partner:innen und Gestalter:innen in genannten Teams sowie dem Steering Committee. 4)In virTUos werden Konzepte Offener Lehre als Open Educational Practices interdisziplinär erarbeitet und hochschulübergreifend weiterentwickelt/genutzt.

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Maßnahme 100651
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Durchführung des Wikis

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Publikation 100464

Multimodale Modellantworten als direktes Feedback bei der individuellen Unterrichtsvideoanalyse

Im Diskurs um Reformen in der Lehrkräftebildung wird der Forderung nach fundierten, berufspraktisch relevanten Kompetenzen u. a. mit dem Einsatz von Unterrichtsvideos begegnet. Dabei stellt sich nicht nur die Frage nach geeigneten Maßnahmen, um den Kompetenzerwerb auch im digitalen Raum bei der individuellen Videoanalyse zu begleiten, sondern es gilt auch zu untersuchen, welche Modalität diese Begleitmaßnahmen haben sollten, um für Studierende im Sinne der Cognitive Theory of Multimedia ansprechend und gut nutzbar zu sein. Es wurde eine Erhebung in einem videobasierten Online-Lernsetting durchgeführt, bei dem 137 Grundschullehramtsstudierende zwischen auditiven und transkribierten Modellantworten als direktes Feedback wählen konnten. Analog zur Feedbackmodalitätsforschung bestätigte sich das Audio als präferierte Modalität. Jedoch wurde ein einschränkender Reihenfolgeeffekt festgestellt. Erste Erklärungen, warum Studierende Audio oder Transkript präferieren, liefert eine Inhaltsanalyse.

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