
KulturWissen vermitteln. Studierende erklären Schüler*innen gesellschaftsrelevante Themen
Das Anliegen der Europäischen Ethnologie, zur Lösung gesellschaftlicher Probleme beizutragen, motiviert Studierende des Fachs in besonderer Weise: Vom Klimawandel über Migration bis zum Alltagsrassismus wird eine gesellschaftlich relevante Expertise bereitgestellt. Demgegenüber steht ein geringes Wissen in der Gesellschaft über die Potenziale kulturwissenschaftlichen Wissens. In der Lehre sind innovative Formate eines Wissenstransfers unterrepräsentiert; die Vermittlung dafür notwendiger Kompetenzen findet erst partiell statt. Hier setzt das Projekt an: Es erarbeitet Formate des Wissenstransfers in Form zielgruppenspezifischer Medien. Konkret werden kurze Youtube-Videos für Schülerinnen und Schüler erarbeitet, in denen Studierende aktuelle Themen diskutieren und kulturwissenschaftliche Zugänge, Methoden und Theorien in komprimierter Form vorstellen. Die Studierenden profitieren dabei mehrfach: Sie lernen, ihr Wissen aufzubereiten, und schaffen eine Identifikation mit ihrem Fach; sie erkennen, welche Rolle kulturwissenschaftliches Wissen in der Gesellschaft spielt und sie erproben den Dialog zwischen Theorie und gesellschaftlicher Praxis und erwerben dabei berufsfeldorientierte Kompetenzen.
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Zukunftsagentur Nachhaltigkeit (ZuNa): Ein innovatives Lernformat für Studierende als Zukunftsagent:innen mit Mehrfachwirkung für eine nachhaltige Entwicklung
Die aktuellen gesellschaftlichen und ökologischen Herausforderungen sind enorm und Nachhaltigkeitsthemen wie der Klimaschutz erfordern vernetzte und neuartige Lösungsansätze. Zukünftige Ingenieur:innen werden dabei eine zentrale Rolle als Zukunftsagent:innen für Nachhaltigkeit spielen. Die Hochschule Karlsruhe (HKA) bietet vermehrt Studienangebote an, um die entsprechende Sensibilität und Lösungskompetenz zu fördern. Weiterhin befinden sich Wirtschaft und Gesellschaft in einem Transformationsprozess, der mit hohen Unsicherheiten für die Beteiligten einhergeht. Dies betrifft einerseits die Studierenden hinsichtlich ihrer Berufsperspektiven. Andererseits besteht in der Gesellschaft und der Wirtschaft hoher Klärungsbedarf in Bezug auf Nachhaltigkeitsthemen, was sich in den aktuellen medialen Diskussionen um z. B. E-Fuels, Wärmeversorgung für Haushalte und Wasserstoff-Wirtschaft zeigt. Dringlichkeit, Komplexität und Interdisziplinarität der Konsensbildung dieser Fragestellungen sind enorm. Um die Absolvent:innen von morgen auf diese Anforderungen vorzubereiten, soll die Zukunftsagentur Nachhaltigkeit (ZuNa) als Bestandteil eines innovativen Lehr-Lern-Formats für Zukunftsagent:innen für Nachhaltigkeit an der Hochschule Karlsruhe erprobt werden. Dafür werden Ansätze des projekt-basierten Lernens, der Citizen-Science-Bewerbung und der studentischen Beratung kombiniert.
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Barrierefreiheitsberatung für Lehr-/Lernsettings
Umsetzungsoptionen digitaler Barrierefreiheit mussten vermittelt werden. Kollegiale, der Binnenlogik des jeweiligen Projekts angepasste Einzelberatung führte zum Erfolg. Barrierefreiheit nützt allen und ist ein verpflichtendes Prinzip, aber noch nicht Allgemeingut: Ressourcen und Kreativität aktivieren!
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