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Study as you are! – Anforderungsdesign und Umsetzungsstrategie barriere-sensibler Hochschullehre am Beispiel inklusiv-digitaler Sprachenpädagogik

Digitales Lernen wird an der Europa-Universität Flensburg als innovativer institutioneller Transfor-mationsprozess hin zu einem barriere-sensiblen, niederschwelligen und inklusiven Modell von Blen-ded Learning mit einer grundlegend gewandelten Lern-, Arbeits- und Wissenschaftskultur in der digitalen wissensbasierten, inklusiven Netzwerkgesellschaft verstanden. Eine explizite strategische Verzahnung von Digitalisierung und Diversität existiert in der hiesigen Hochschullandschaft bisher nicht. Das Konzeptions- und Umsetzungsprojekt STUDYasU zielt auf interdisziplinäre institutiona-lisierte und adaptierbare Lehr-/ Lernszenarien, die zu verallgemeinerbaren Aussagen oder gar Modell-lösungen für eine bariere-sensible digitale Hochschullehre führen sollen. Grundlegend ist ein barrie-re-sensibles Angebots für alle, indem die hochschuldidaktische Grundlegung heterogene Lernaus-gangslagen als Fakt anerkennt und darauf abzielt, segregierende Praktiken (z.B. individuelle Einfor-derung Nachteilsausgleich) durch ein konzeptionalisiertes, spezifisches Anforderungsdesign einer niederschwelligen, digital-unterstützten Hochschullehre zu überwinden. Dabei greifen trans-disziplinäre, hochschulübergreifende und binationale Ebenen ineinander.

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Projekt 101924
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GameJam: Partizipative Game-Based Learning Units

Das Wahlmodul „GameJam“ verbindet partizipative Lehre, Game-Based Learning und Peer-Teaching, um komplexe fachliche Inhalte für Studierende zugänglicher zu machen. Im Zentrum steht ein innovatives Lehrformat, in dem Studierende der (Medien-)Informatik in kleinen Teams herausfordernde Konzepte ihres Studiums reflektieren und als spiel-basierte Lernanwendungen (Game-based Learning Units, GBLUs) in einem zweitägigen GameJam für Kommiliton:innen niedrigerer Semester aufbereiten, welche anschließend in die Lehrpraxis eingebunden werden.Das Modul gliedert sich in drei Phasen: In der Vorbereitungsphase erwerben die Studierenden für einen GameJam benötigte Kompetenzen, u.a. in den Bereichen Game Design, Storytelling und (Software-)Designpattern spezifisch für Spieleentwicklung. In der zweitägigen GameJam-Phase fördert der enge Zeitrahmen in Kombination mit einer vorab gewählten Lern-Spiel-Charaktersitik die kreative und vielfältige Umsetzung der GBLUs.;In der abschließenden Ergebnissicherungsphase werden die entwickelten GBLUs in der Modulkohorte auf fachliche und didaktische Qualität anhand in der Vorbereitungsphase erarbeiteter Kriterien evaluiert.;Die resultierenden GBLUs werden anschließend in die Lehrpraxis eingebunden, wo sie durch Lernende und Lehrende der adressierten Lehrveranstaltungen eingesetzt und evaluiert werden.Somit gestalten Studierende die Lehre aktiv mit und schaffen nachhaltige Lernressourcen für ihre Peers.

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Maßnahme 100695
Maßnahme

Anpassung der Kommunikationsstruktur

Die ursprünglich angelegten Kommunikationskanäle bewiesen sich als irreführend. Daraufhin wurde der Kanal angepasst, um eine nahtlose Kommunikation zu ermöglichen. [Anm. StIL: Diese Maßnahme wurde in einer Vorgängerversion der Abfrage dokumentiert. Bei der Übertragung auf das aktuelle Format kann es vorkommen, dass die Antworten nicht hundertprozentig zur Frage passen.]

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Publikation 100702

Schmitz, Sigrid (2025): Postcolonial Feminist Science Technology Studies. Inhalt und Strategie zur Dekolonialisierung der Lehre.

Die Auseinandersetzung mit feministisch-postkolonialen Science & Technology Studies bietet Ansatzpunkte für eine Dekolonialisierung der Lehre mit heterogenen Studierendengruppen. In diesem Beitrag stelle ich mein Seminarkonzept aus Natur-/Technikwissenschaften und Gender Studies vor. Die Studierenden können gemeinsam Konzepte und Themen des Forschungsfeldes bearbeiten und reflektieren dabei kontinuierlich die eigenen Positionen und Verständnismöglichkeiten. Entlang ihrer Erfahrungen und Rückmeldungen diskutiere ich Impulse und Herausforderungen für eine Dekolonisierung der Lehre. In: Maureen Maisha Auma, Denise Bergold-Caldwell, Inka Greusing, Ilona Pache, Marianne Schmidbaur, Susanne Völker, &. Christine Vogt-William (Hrsg.), Gender Studies otherwise? Reflexionen und Praxen der Dekolonisierung (S. 135-156). Wiesbaden: Springer VS.

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