
Remote and Field Training for Environmental Change
Die Verwendung von Fernerkundungsdaten für Umweltmonitoring bekommt eine immer größere Bedeutung und somit auch die Nachfrage nach praxisorientierten Kompetenzen. Die aktuelle Hochschullehre konzentriert sich allerdings auf die Vermittlung theoretischer Inhalte und vernachlässigt die Praxis bezüglich eigener Datenerhebung und -validierung.Das Projekt REFLECT verbindet Fernerkundung mit Feldforschung im internationalen Kontext. Studierende aus Deutschland und Kenia bearbeiten über zwei Semester in gemeinsamen Teams Umweltprobleme zu Landbedeckung und -nutzung, Dürre und Wasserqualität in einem transdisziplinären und didaktisch fundierten Format.Die Studierenden entwickeln in Absprache mit lokalen Akteuren eigenständig geographische Forschungsfragen und planen ihre Forschungsvorhaben. Anschließend setzen sie diese gemeinsam in Kenia um und analysieren ihre in situ erhobenen Daten. Herausforderungen und Vorgehensweisen reflektieren sie kritisch und diskutieren ihre Ergebnisse im Peer-Austausch.Der Fokus liegt auf der Verankerung praxisorientierter Lehre, Reflexion im Lernprozess sowie internationalem Austausch und der Entwicklung nachhaltiger digital gestützte Lehrformate für die Geographie.Die Wirksamkeit wird durch Selbsteinschätzungen der Studierenden (Pre- und Post-Surveys), qualitative Interviews und kontinuierliches Feedback evaluiert. Die Ergebnisse des Projekts werden in offenen Lernmaterialien (OER), einer Publikation und Fachkonferenz verbreitet.
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Digitale Nachhaltigkeit in der Lehre
Das Projekt zielt darauf ab, innovative digitale Lehrmethoden zu entwickeln und einzusetzen, um das Thema Nachhaltigkeit effektiv in die universitäre Bildung zu integrieren. Im Zentrum stehen dabei der Sokratische Chat, virtuelle Exkursionen und Reallabore, die das bestehende BNE-Zertifikat erweitern. Diese Formate sollen kritisches Denken fördern, auf zukünftige berufliche Herausforderungen vorbereiten und Studierende aktiv in die Gestaltung des Lernprozesses einbeziehen.Die Durchführung des Projekts erfolgt in enger Zusammenarbeit mit dem Team E-Learning, das technisches Know-how und mediendidaktische Unterstützung bietet. Der Sokratische KI-Chat ermöglicht es den Studierenden, in einen Dialog mit den Lerninhalten zu treten und verschiedene Perspektiven zu erkunden. Die VR-Exkursionen und Reallabore bringen die Studierenden in direkten Kontakt mit realen Fragestellungen und fördern so die Anwendung des Gelernten in praktischen Kontexten.Zusätzlich zur Bereitstellung dieser innovativen Lernwerkzeuge werden Workshops für Lehrende angeboten, um die Integration der neuen Methoden in den Lehralltag zu unterstützen. Dieses Projekt dient nicht nur der Verbesserung der Bildungsqualität, sondern setzt neue Maßstäbe für die Vermittlung von Nachhaltigkeit in der Hochschulbildung. Das Projekt wird regelmäßig evaluiert, um seine Effektivität zu steigern und die Ergebnisse werden umfassend geteilt, um anderen Bildungseinrichtungen als Vorbild zu dienen.
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Curriculare Integration von DH in der Germanistik
Digitale Methoden und Ressourcen spielen sowohl in Forschungs- als auch in Vermittlungskontexten geisteswissenschaftlicher Fächer eine wachsende Rolle. Im Rahmen des Projekts Digital Humanities Ruhr wird die Herausforderung, Digital-Humanities-Kompetenzen systematisch in die germanistische Linguistiklehre zu integrieren, adressiert. Die Maßnahme "Digitale Ressourcen und Methoden in der Linguistik" soll die digitalen Geisteswissenschaften in der Germanistik curricular integrieren. Umgesetzt wird dieses Anliegen durch die Einführung eines für diesen Zweck konzipierten DH-Basiskurses im Blended-Learning-Format. Mit ihm sollen Germanistikstudierende zur reflektierten Nutzung von digitalen Forschungsressourcen sowie von Methoden der Korpuslinguistik und der Texttechnologie zur Untersuchung fachlicher Fragestellungen befähigt werden. Die Lehrveranstaltung wird im Rahmen der Novellierung bestehender BA-Studiengänge curricular verankert.
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Podcast HNEEvoices
Mit dem Ohr hinter den Kulissen. Im hochschuleigenen Produktionsstudio entsteht einmal monatlich der Podcast "HNEE Voices". Die Gäste kommen aus dem näheren Umfeld der Hochschule und erzählen in kurzweiligen Episoden von ihren Erfahrungen im Spannungsfeld von Nachhaltigkeit, Innovationen im ländlichem Raum und der allgegenwärtigen Klimakrise.
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