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REFLECT
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Remote and Field Training for Environmental Change

Die Verwendung von Fernerkundungsdaten für Umweltmonitoring bekommt eine immer größere Bedeutung und somit auch die Nachfrage nach praxisorientierten Kompetenzen. Die aktuelle Hochschullehre konzentriert sich allerdings auf die Vermittlung theoretischer Inhalte und vernachlässigt die Praxis bezüglich eigener Datenerhebung und -validierung.Das Projekt „REFLECT“ verbindet Fernerkundung mit Feldforschung im internationalen Kontext. Studierende aus Deutschland und Kenia bearbeiten über zwei Semester in gemeinsamen Teams Umweltprobleme zu Landbedeckung und -nutzung, Dürre und Wasserqualität in einem transdisziplinären und didaktisch fundierten Format.Die Studierenden entwickeln in Absprache mit lokalen Akteuren eigenständig geographische Forschungsfragen und planen ihre Forschungsvorhaben. Anschließend setzen sie diese gemeinsam in Kenia um und analysieren ihre in situ erhobenen Daten. Herausforderungen und Vorgehensweisen reflektieren sie kritisch und diskutieren ihre Ergebnisse im Peer-Austausch.Der Fokus liegt auf der Verankerung praxisorientierter Lehre, Reflexion im Lernprozess sowie internationalem Austausch und der Entwicklung nachhaltiger digital gestützte Lehrformate für die Geographie.Die Wirksamkeit wird durch Selbsteinschätzungen der Studierenden (Pre- und Post-Surveys), qualitative Interviews und kontinuierliches Feedback evaluiert. Die Ergebnisse des Projekts werden in offenen Lernmaterialien (OER), einer Publikation und Fachkonferenz verbreitet.

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Projektbeteiligte
Marie RolfProjektmitarbeiter:in

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Projekt 101509
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Du schaffst das - Dropoutprävention an der HKA

In den Ingenieurwissenschaften liegt die Dropoutquote an HAWen bei ca. 32 % (Heublein, 2020). Ziel des Projekts ist die Reduktion vermeidbarer Studienabbrüche an der Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft (HKA) durch die Entwicklung eines mehrfaktoriellen präventiven Konzepts zur Förderung der akademischen Resilienz, das direkt mit dem Studienbeginn ansetzt. Zum einen soll ein partizipativer Veränderungsprozess an der HKA initiiert werden, um unnötige Studienabbrüche bestmöglich zu reduzieren und Studienzufriedenheit zu stärken (vgl. Hofmann et al. 2021). Zum anderen soll für Stakeholder (z.B. Lehrende, Beratende, Studierende) die Möglichkeit geschaffen werden, maßgeschneiderte Interventionen und Beratungsangebote zu erproben, die das vermeidbare Studienabbruchrisiko senken. Erfahrungen daraus sollen in den Veränderungsprozess einfließen. Auf individueller Ebene sollen die Voraussetzungen für kontinuierliche Selbstreflexionsprozesse der Studierenden geschaffen werden, die über reines Leistungsfeedback und -tracking hinausgehen. Beratungs- und (über-)fachliche Lehrangebote sollen die Studierenden in diesem Prozess unterstützen und ihnen die Chance geben, resiliente, selbstwirksame Einstellungen und Verhaltensweisen zu entwickeln (z.B. Growth-Mindset, Yeager et al, 2019), Stress im Studium zu reduzieren und gleichzeitig Strategien zur Stressbewältigung (Coping; Kaluza, 2023) zu erarbeiten.

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