
Digitale Transformation der Hochschullehre gestalten von Wissensinseln zum vernetzten Lehr-Lern-Ökosystem
Mit dem Projekt STARFISH: Digitale Transformation der Hochschullehre gestalten von Wissensin-seln zum vernetzen Lehr-Lern-Ökosystem will die Technische Hochschule Nürnberg (THN) die zukünf-tige Lehre gemeinsam denken und gestalten. Digitalisierung wird als Chance begriffen, die Hochschule nach innen und außen noch stärker zu vernetzen, ganz im Zeichen sogenannter Seestern-Organisationen (engl. Starfish), die sich auf die Intelligenz von agilen Netzwerken stützen. Dadurch wird der Wissens-transfer auf neuartige Weise gefördert. Dies ermöglicht eine Bildung, die Austausch, Kollaboration und Kompetenzentwicklung in den Mittelpunkt stellt, Studierende und Lehrende gleichermaßen einbindet und damit zeitgemäß und zukunftsorientiert ist. Im Projekt STARFISH entstehen Innovationen über vier Maßnahmen: die Einführung und Begleitung eines Innovation Hubs, die Implementierung einer Kollaborationsplattform, die (Weiter-)Entwicklung von Lehr-Lernlaboren und hybriden Settings sowie die Stärkung digitaler Kompetenzen Studierender und Lehrender durch Qualifikationsprogramme.
Auf einen Blick
Kontakt
Das könnte Sie auch interessieren

ZusammenWirken
Wir stärken das ZusammenWirken von Studierenden, Lehrenden, weiteren Beschäftigten und unserem gesellschaftlichen Umfeld und machen so auch in Zeiten aktueller Krisen und notwendiger Transformationsprozesse Lust auf morgen, wie das neue Motto unserer Hochschule verspricht. Durch veränderte Strukturen und neue Angebotebefähigen wir auf persönlicher Ebene zur (Selbst-)Wirksamkeit auch in herausfordernden Zeiten (u.a. durch curricular verankerte Unterstützungsformate), fördern wir auf zwischenmenschlicher Ebene ein stärkeres Erleben von Zugehörigkeit und psychologischer Sicherheit (u.a. durch den Kompetenzaufbau bei Studierenden und Lehrenden), bauen wir auf institutioneller Ebene Barrieren des ZusammenWirkens ab und schaffen Anreize, die ein selbstbestimmteres Studium und eine interdisziplinäre Zusammenarbeit beflügeln (u.a. durch gemeinsame Zeitslots), ermöglichen wir auf gesellschaftlicher Ebene sinnstiftendes ZusammenWirken von gesellschaftlichen Akteur*innen mit Beratungsanliegen einerseits, Lehrenden und Studierenden andererseits (u.a. durch neue Formate zur Vernetzung und für Prüfungen). Auf allen Ebenen knüpfen wir an wissenschaftliche Erkenntnisse an und profitieren von umfangreichen Erfahrungen mit der Gestaltung organisationaler Veränderungsprozesse. Die daraus resultierenden Einflüsse, z. B. auf Resilienz, Zugehörigkeitserleben und Kooperationsfähigkeit innerhalb heterogener Teams untersuchen wir parallel zum Prozess durch begleitende Forschung.
Projekt anzeigen
Quantitative Wirksamkeitsanalyse (Evaluation)
In dieser Maßnahme wurden hochschuldidaktische Workshops quantitativ evaluiert. 1) Es wurde ein modulares Selbsteinschätzungsinstrument (Fragebogen) zu digitalen Kompetenzen, Kompetenzen zur Internationalisierung der Lehre sowie zu prädiktiven Faktoren zur Nutzung digitaler Medien in der Lehre entwickelt und an einer Stichprobe von 200 Hochschullehrenden validiert, psychometrische Gütekriterien wurden bestätigt. 2) Für jeden Workshop wurden passende Skalen zusammengestellt, es wurde eine Prä-Post-Befragung durchgeführt. 3) Die Ergebnisse wurden den Workshopleitenden im Sinne einer Lehrevaluation zurück gemeldet. 4) Teilnehmende konnten individuelle Rückmeldungen im Vergleich zu den 200 Hochschullehrenden erhalten. 5) Die Gesamtauswertung aller Workshops zeigt deutliche Kompetenzgewinne in zentralen Bereichen.
Maßnahme anzeigen
Journeying Towards Cooperation. Wie wir Lehr-Lernnetzwerke gewinnbringend gestalten können
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
Publikation anzeigen