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Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon OhmDigitales kompetenzorientiertes Prüfen implementieren
Das Ziel des Projekts ist die Entwicklung von Good Practices für digitales kompetenzorientiertes Prüfen. Es umfasst die Schritte Neukonzeption, Weiterentwicklung, Erprobung, Implementierung und Verfügbarmachung für die Fachdisziplinen BWL, MINT, Soziales und Gesundheit. Durch ein durchgängiges Constructive Alignment und eine Änderung der Haltung gegenüber Prüfungen bei Studierenden und Lehrenden sollen die Qualität der Lehre weiter verbessert und Täuschungsversuche entscheidend gemindert werden. Das Verbundprojekt, an dem neun Hochschulen beteiligt sind, setzt auf dem Forschungsstand zur Didaktik und Durchführung von digitalen Präsenz- und Online-Prüfungen auf und integriert zudem die Erfahrungen aus den Corona-Semestern. Die technische Umsetzung erfolgt in etablierten Prüfungssystemen, sieht Kompatibilität zu Campus-Management-Systemen vor und berücksichtigt eine zukünftige Cloud-Lösung, die von Hochschulen gemeinsam genutzt werden kann. Den rechtlichen Rahmen des Projekts bildet die Bayerische Fernprüfungserprobungsverordnung.
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Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon OhmFakultätsübergreifender SCALE-UP Raum
Das Projekt SCALE-UP zielt auf eine nachhaltige Weiterentwicklung des Lehrens und Lernens an der TH Nürnberg durch den Umbau eines Hörsaals für ca. 100 Studierende als Kristallisationspunkt für die interdisziplinäre und fachübergreifende Entwicklung und Erprobung von Lehrkonzepten in einem neuartigen Lehr-Lernraum. Die Hochschule als Lernort befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel: rapider gesellschaftlicher und technologischer Wandel, sinkende Studierendenzahlen mit geändertem Lernverhalten in MINT-Fächern und neue technologische Möglichkeiten treffen auf langfristig angelegte Strukturen und häufig nur bedingt auf grundlegende Anpassungen vorbereitete Lehrende. An dieser Stelle soll über einen attraktiven und über die Hochschule hinaus sichtbaren SCALE-UP-Raum angesetzt werden. Einmal ausgestattet bietet der Raum einen zentralen Ausgangspunkt für die weitere Vernetzung aller Statusgruppen, die in engem Austausch Lehrkonzepte erweitern, sichtbar machen und zur Nachahmung auffordern. Nach dem Aufbau des Raums werden Lehr-Lerneinheiten erarbeitet, die Lehrenden zur Verfügung stehen, die zu Beginn mit Unterstützung durchgeführt werden können. Hierdurch wird der Raum mit seinen innovativen Lehrmöglichkeiten etabliert und für eine große Nutzerzahl bekannt und zugänglich gemacht.
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Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon OhmVirtueller Klient
Im Projekt Virtueller Klient (ViKl) soll die praxisnahe Lehre zur psychosozialen Onlineberatung durch die Anwendung von künstlicher Intelligenz unterstützt werden. Dazu soll ein KI-basiertes Lernformat konzeptioniert und evaluiert werden, das es Studierenden ermöglicht, kreativ mit dem digitalen Beratungsgespräch zu experimentieren. Kommunikationspartner ist dabei ein virtueller Klient, der mithilfe aktueller Chatbot-Technologie realisiert wird und dynamisch auf die aktuelle Gesprächssituation reagiert. Die Studierenden erhalten so erste Rückmeldungen zu ihrem Beratungshandeln von der KI, eine vertiefte Reflexion der gewonnenen Lernerfahrungen erfolgt unter Anleitung fachlich qualifizierter Lehrender. So soll für die einzelnen Lernenden die Möglichkeit zu beliebig vielen Interaktionen bestehen und die Möglichkeit gegeben werden, gezielt Kommunikationssequenzen für die Reflexionsinteraktionen bereitzuhalten. Das in ViKl entwickelte Lehrkonzept soll die Lehrveranstaltung Querschnitt Onlineberatung im BA Studiengang Soziale Arbeit durch neue Technologien verbessern. Im Projekt wird untersucht, welche Formen des Trainings der KI (bestimmte Lernverfahren, Wissensrepräsentationssysteme etc.) besonders effektiv sind und sich für die Adaption des Systems an andere Bereiche eignen. Die Auswirkungen dieses Systems auf die fachliche Qualität der Beratung werden anhand eines Wirkungsmodells breit evaluiert.
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Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon OhmFlipped Simulation: Interprofessionell im Notfall
In geburtshilflichen Notfällen ist die Teamleistung entscheidend für den Behandlungserfolg. Dennoch verlaufen die Ausbildungen von Hebammen, Pflegefachpersonen und Ärzteschaft bisher getrennt mit Risiken für Schwangere und ihre ungeborenen oder neugeborenen Kinder. Das Projekt adressiert diese Lücke durch ein simulationsbasiertes Lehr- und Trainingskonzept zur interprofessionellen Zusammenarbeit im geburtshilflichen Setting. Ziel ist es, kompetenzorientiertes, teamfokussiertes Lernen im Studium und in der Ausbildung fest zu verankern als Alternative zu hierarchischen Handlungsmustern.Im Simulationszentrum entsteht eine realitätsnahe Lernumgebung, um interdisziplinäre Zusammenarbeit auf Augenhöhe zu fördern. Studierende werden auf mehreren Ebenen einbezogen in die Entwicklung, Umsetzung und Reflexion der Lehrformate. Die Kooperation zwischen Technischer Hochschule Nürnberg, Paracelsus Medizinischer Privatuniversität und Klinikum Nürnberg stellt einen direkten Praxisbezug sicher. Langfristig soll das Konzept curricular integriert, auf andere Standorte übertragbar und als Grundlage für eine frauenzentrierte Versorgungskultur dienen. Simulation bietet einen geschützten Raum für Handlungssicherheit, Entscheidungsfähigkeit und Kommunikation zentrale Kompetenzen in Hochrisiko-Situationen. Eine begleitende Evaluation prüft den nachhaltigen Transfer in die Berufspraxis und leistet einen Beitrag zur Qualitätssicherung und Fachkräftesicherung in sensiblen Versorgungsbereichen.
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Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon OhmDigitale Transformation der Hochschullehre gestalten von Wissensinseln zum vernetzten Lehr-Lern-Ökosystem
Mit dem Projekt STARFISH: Digitale Transformation der Hochschullehre gestalten von Wissensin-seln zum vernetzen Lehr-Lern-Ökosystem will die Technische Hochschule Nürnberg (THN) die zukünf-tige Lehre gemeinsam denken und gestalten. Digitalisierung wird als Chance begriffen, die Hochschule nach innen und außen noch stärker zu vernetzen, ganz im Zeichen sogenannter Seestern-Organisationen (engl. Starfish), die sich auf die Intelligenz von agilen Netzwerken stützen. Dadurch wird der Wissens-transfer auf neuartige Weise gefördert. Dies ermöglicht eine Bildung, die Austausch, Kollaboration und Kompetenzentwicklung in den Mittelpunkt stellt, Studierende und Lehrende gleichermaßen einbindet und damit zeitgemäß und zukunftsorientiert ist. Im Projekt STARFISH entstehen Innovationen über vier Maßnahmen: die Einführung und Begleitung eines Innovation Hubs, die Implementierung einer Kollaborationsplattform, die (Weiter-)Entwicklung von Lehr-Lernlaboren und hybriden Settings sowie die Stärkung digitaler Kompetenzen Studierender und Lehrender durch Qualifikationsprogramme.
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Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon OhmInverted and Hybrid Photonics Laboratory
Optische Technologien und Photonik sind innerhalb der Ingenieurswissenschaften wichtige Querschnittstechnologien. Anwendungsbeispiele sind die breitbandige und schnelle Datenübertragung über Lichtwellenleiter und Glasfasern, optische Sensoren zur industriellen Prozessautomatisierung oder Lasersysteme für optische Quantencomputer. Für die qualitativ hochwertige Ausbildung des Ingenieurnachwuchses werden daher an der TH Nürnberg im Master-Studiengang Mechatronische und elektronische Systeme entsprechende Lehrveranstaltungen wie Optische Sensorik, Lichtwellenleiter und Faseroptik und Messtechnik für optische Systeme angeboten. Mit dem Inverted and Hybrid Photonics Laboratory soll die bisherige frontale Wissensvermittlung für ausgewählte Lehreinheiten auf dem Gebiet der Photonik umgestellt werden auf den selbstständigen Wissenserwerb der Studierenden durch digitale Lehrmaterialien, eine Fokussierung auf Lösung von Problemen, sowie auf eine praktische Erprobung in einem hybriden Photonik-Labor, das räumlich und zeitlich flexibel von den Studierenden sowohl über eine Online-Plattform als auch in Präsenz genutzt werden kann. Die Präsenzzeit mit dem Dozenten kann dadurch für didaktisch höherwertige Lehrprozesse wir Diskussion und Bewertung, Reflexion und praktische Anwendung genutzt werden. Durch Selbstüberprüfung an Aufgaben und jederzeit verfügbaren praktischen Messungen werden Kompetenzen geübt, die für lebenslanges Lernen in den Ingenieurswissenschaften wichtig sind.
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Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon OhmNachhaltigkeit interdisziplinär lehren und lernen
Bis dato gibt es im deutschsprachigen Raum kein konsolidiertes Lehr- und Forschungsgebiet Nachhaltigkeitswissenschaften, sondern das Feld setzt sich zusammen aus Forschern und Lehrenden aus den Natur-, Technik- und Ingenieur- sowie den Sozial- und Wirtschaftswissenschaften. Die bestehenden Bachelor- und Masterstudiengänge an deutschen Hochschulen zeichnen sich häufig durch das Hybrid- oder Zwei-Säulen-Modell aus, also der Parallelität zweier Schwerpunkte und/oder zweier Disziplinen (meist Business oder Technik). Um die Lehre im geplanten THN-Masterstudiengang "Nachhaltige Transformation" inhaltlich und didaktisch interdisziplinär umzusetzen, sind innovative Formate notwendig. Lehrende der THN haben vielfältige Erfahrungen sowohl mit Team-Teaching als auch mit Blended-Learning- und/oder hybriden Formen; hinzu kommen die zahlreichen anwendungsorientierten Praxis-, Service-Learning- und Lehrforschungs-Projekte mit externen Kooperationspartnern. Diese Erfahrungen gilt es zu reflektieren und im Hinblick auf ihr Adaptionspotenzial für die interdisziplinäre Lehre im Masterstudiengang zu bewerten. Konkret wird im WS 2022/2023 ein Team aus Lehrenden, Studierenden und externen Experten gemeinsam ein interdisziplinäres Modul zur Nachhaltigkeit entwickeln (z.B. zum Thema Energie), sowohl inhaltlich als auch methodisch und didaktisch: Es wird im SoSe 2023 durchgeführt und evaluiert sowie in das Curriculum des Masterstudiengangs implementiert..
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ZusammenWirken
Wir stärken das ZusammenWirken von Studierenden, Lehrenden, weiteren Beschäftigten und unserem gesellschaftlichen Umfeld und machen so auch in Zeiten aktueller Krisen und notwendiger Transformationsprozesse Lust auf morgen, wie das neue Motto unserer Hochschule verspricht. Durch veränderte Strukturen und neue Angebotebefähigen wir auf persönlicher Ebene zur (Selbst-)Wirksamkeit auch in herausfordernden Zeiten (u.a. durch curricular verankerte Unterstützungsformate), fördern wir auf zwischenmenschlicher Ebene ein stärkeres Erleben von Zugehörigkeit und psychologischer Sicherheit (u.a. durch den Kompetenzaufbau bei Studierenden und Lehrenden), bauen wir auf institutioneller Ebene Barrieren des ZusammenWirkens ab und schaffen Anreize, die ein selbstbestimmteres Studium und eine interdisziplinäre Zusammenarbeit beflügeln (u.a. durch gemeinsame Zeitslots), ermöglichen wir auf gesellschaftlicher Ebene sinnstiftendes ZusammenWirken von gesellschaftlichen Akteur*innen mit Beratungsanliegen einerseits, Lehrenden und Studierenden andererseits (u.a. durch neue Formate zur Vernetzung und für Prüfungen). Auf allen Ebenen knüpfen wir an wissenschaftliche Erkenntnisse an und profitieren von umfangreichen Erfahrungen mit der Gestaltung organisationaler Veränderungsprozesse. Die daraus resultierenden Einflüsse, z. B. auf Resilienz, Zugehörigkeitserleben und Kooperationsfähigkeit innerhalb heterogener Teams untersuchen wir parallel zum Prozess durch begleitende Forschung.
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Partizipatives Lernen
Studierende lernen in angeleiteten Gruppen die Inhalte zur historischen Semantik von mhd. Wörtern. Durch das eigene Erstellen von Inhalten, gelingt ihnen ein Blick hinter die Funktionsweise der Lehr-Lern-App WABE. Ihre Produkte können anschließend eingepflegt werden, bieten neue Inhalte und ein greifbares Erfolgserlebnis für Lernende. Besonders herausfordernd sind hier leistungsheterogene Gruppen, deren Ergebnisse womöglich stärker überprüft werden müssen.
Maßnahme anzeigen
Künstliche Intelligenz und Psychologie – Von Kognitiver Modellierung bis Erklärbarkeit
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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