
Strategien für Nicht-Maschinen
Menschen haben Computer erfunden, um sie als Werkzeuge zu benutzen. Diese Werkzeuge haben sich jedoch so weit entwickelt, dass das, was vor nicht allzu langer Zeit noch als unvorstellbar galt - z. B. computergenerierte Texte oder Maschinen, die neue Maschinen erschaffen - heute alltäglich ist. Diese Entwicklungen stehen im Spannungsfeld mit »Nicht-Maschinen«: Prozesse, Lebewesen und Umwelten, die noch nicht in das Maschinennetz integriert sind, bzw. die sich einer technologischen Modifikation entziehen. Ziel des Projektes ist die Entwicklung nachhaltiger Methoden in der Lehre und in der künstlerischen Auseinandersetzung mit dem Themenfeld. Wir fragen: Inwiefern schaffen digitale Technologien neue Beziehungen zwischen Künstler*innen und ihren Umwelten? Wie können und sollten sich Maschinen und Nicht-Maschinen zueinander verhalten? Das Programm soll es den Studierenden ermöglichen, Verhältnisse und Abhängigkeiten zwischen Maschinen und Nicht-Maschinen besser zu verstehen und darauf aufbauend ihre individuelle künstlerische Praxis weiterzuentwickeln. Für die Universität wird eine neue Grundlage für nachhaltige Lehr-Lern-Szenarien geschaffen.
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Qualität digital gestützter Lehre an bayerischen Hochschulen steigern
Für das Projekt QUADIS haben sich alle bayerischen Universitäten, das DiZ-Zentrum für Hochschuldidaktik der bayerischen HAWs und die Virtuelle Hochschule Bayern zusammengeschlossen, um in drei Projektsäulen die Qualität digital gestützter Lehre an bayerischen Hochschulen zu steigern. In der ersten Säule soll die hochschuldidaktische Weiterbildung um Blended Learning Seminare ergänzt werden. So soll Lehrenden ein Lernen am Modell ermöglicht und die Kapazität der Weiterbildung erhöht werden. Die Materialien sollen arbeitsteilig zweisprachig erstellt, als OER veröffentlicht und so über den Verbund hinaus nutzbar werden. In der zweiten Säule sollen bereits etablierte Formate zur Förderung des Diskurses zu digital gestützter Lehre intensiviert und auf alle Verbundpartner skaliert werden, um Lehrende zu inspirieren und Lehrinnovationen zu generieren. Dazu sollen Themenwochen durchgeführt und Fach-und Arbeitsgruppen Lehrender initiiert und begleitet werden. In der dritten Säule soll der Transfer von Lehrinnovationen in die Lehre durch Lehrwerkstätten unterstützt werden. Deren methodische Ausgestaltungen sollen miteinander verglichen und evaluiert werden, um nach Projektende eine Auswahl für zukünftige Transfermaßnahmen treffen zu können.
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