
Spiele-Framework für Digital Game Based Learning
Am Campus Minden greifen die Informatik-Lehrenden Prof. Dr.-Ing. Carsten Gips und Birgit Christina George den Ansatz des (Digital) Game Based Learnings auf und wenden das Konzept auf die Hochschullehre an. Im Projekt wird ein Spiele-Framework , also ein Programmiergerüst, entwickelt, in dem Studierende die Akteure, Gegenstände, Räume und Spielmechaniken programmieren und sich damit ein individuelles Spiel erschaffen oder erweitern können. Außerdem soll das Framework Lehrenden die Möglichkeit bieten, eigenständig Level und fachbezogene Aufgaben (Quests") bereitzustellen. Beim Spielen gelangen die Studierenden erst in das nächste Level, wenn die Aufgabe durch Anwendung des fachlichen Wissens und der Techniken der jeweiligen Lehrveranstaltung korrekt gelöst wurde. Damit Lehrende aller Fachgebiete geeignete Aufgaben interaktiv definieren können, soll unter anderem eine Beschreibungssprache (DSL) zum Programmieren der Spiellogik entwickelt werden.
Auf einen Blick
Kontakt
Das könnte Sie auch interessieren

Kreativlabor zum Forschenden Lernen
Zentrale Bestandteile einer Schule der Zukunft sind digitale Tools sowie die Förderung von Kreativität im Hinblick auf Problemlösungskompetenzen, um den komplexen Anforderungen einer globalen Welt zu begegnen. Bislang fehlt es jedoch an konkreten Lehrkonzepten, welche digitale, Virtual und Augmented Reality tools mit KI-Anwendungen strukturiert in Unterrichtseinheiten einbinden, um die Kreativität von SuS der 4.-6. Klasse zu fördern. Daher zielt KreaFors darauf ab, Lehramtsstudierende als Co-Creators in einem DesignThinking Prozess in die Konzeption, Implementierung und Evaluation von Lehrkonzepten in einem universitär angebundenen Laborsetting einzubinden. Damit verbunden werden Lehramtsstudierende in ihren berufsbezogenen Fähigkeiten gestärkt, z.B. im Hinblick auf die Förderung kreativer technologiebasierter Problemlösungskompetenzen bei SuS innerhalb des Konzepts des Forschenden Lernens, aber auch in ihren didaktischen und digitalen Kompetenzen. Langfristig stellt KreaFors als curricular verankertes Seminar eine wichtige Innovation im Hochschulkontext dar, indem es Lehramtsstudierenden eine praxisnahe und zukunftsorientierte Ausbildung bietet und gleichzeitig neue, konkrete Wege für den kreativen Umgang mit digitalen KI-gestützten Lernumgebungen im Bildungsbereich aufzeigt.
Projekt anzeigen
Digital Object Identifier (DOI)
Alle Text-Beiträge, die im Portal LEHRELADEN veröffentlicht werden, werden mit einem Digital Object Identifier (DOI) versehen, was die Attraktivität für Autor*innen erhöht. Dahinter stehen eine Kooperation mit der für DOI verantwortlichen Universitätsbibliothek sowie ein eigens entwickeltes Plugin für die WordPress-Instanz, das die Kommunikation mit DataCite ermöglicht.
Maßnahme anzeigen
Mediendidaktische Einordnung von Virtual Reality - Potenziale von Virtual Reality bei der Entwicklung von Lehr-und Lernangeboten
Der folgende Beitrag soll Forschenden und Lehrenden ein Modell als Bewertungsmittel an die Hand geben, unter welchen Bedingungen Virtual Reality (VR) in Lehr- und Lernangeboten eingesetzt werden kann. In diesem Modell werden die vier Determinanten für Leistungshandeln [Ke18] - Motivationsdefizit, Personalauswahl, Umgebungsfaktoren und Bildungsproblem - modifiziert und um die Komponentzfaktoren Wissen und Fertigkeiten erweitert. Grundlage für die Bewertung des VR-Einsatzes soll dabei die Beantwortung der Frage sein, ob digital angereicherte Bildungsangebote entweder ein Bildungsproblem lösen oder aber - anders wie in der bisherigen Literatur geschildert - auch (störende) Umgebungsfaktoren modifizieren können.
Publikation anzeigen