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3D-Makerspace

Das Projekt des 3D-Makerspaces an der Universität Duisburg-Essen reagiert auf die Herausforderungen im Bereich der digitalisierungsbezogenen Kompetenzen in der Lehramtsausbildung. Trotz vorangegangener Initiativen zur Integration von 3D-Technologien in die Lehre, fehlen oft Infrastruktur und Wissen für die praktische Umsetzung der Vorhaben. Ziel ist die Einrichtung eines Makerspaces, der Lehrenden und Lehramtsstudierenden ermöglicht, eigenständig 3D-Objekte zu erstellen und in die Lehre zu integrieren. Damit wollen wir die begrenzten Möglichkeiten verbessern, Technologie didaktisch sinnvoll einzusetzen und die Studierenden auf die digitale Transformation in der Schule vorbereiten. Das Hauptziel ist die nachhaltige Einrichtung des Makerspaces, begleitet von einem modularen Lehr-Lern-Raum zur Erprobung in Seminarsettings und die Verbreitung der Expertise in den Bildungswissenschaften. Maßnahmen umfassen die Bereitstellung der Hardware, begleitete Workshops für Lehrende und Studierende, sowie regelmäßige Diskussionen und Begleitforschung hinsichtlich der Nutzung. Kooperationen mit den Zentren für Hochschuldidaktik, für Lehrer*innenbildung und anderen Einrichtungen gewährleisten Sichtbarkeit und Nachhaltigkeit. Die Ergebnisse sollen in den wissenschaftlichen Diskurs der Universität einfließen, und eine nachhaltige Einbindung des Projekts in die Lehre wird angestrebt.

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Projekt 101523
Projekt

Kollaborative Werkstatt zur Reflexion von Werten

Werte sind eine bedeutsame Basis für menschliches Erleben und Verhalten und finden sich auf allen Ebenen gesellschaftlichen Lebens wieder. Sie bestimmen menschliches Handeln auf explizite und implizite Weise. Auch psychologische Forschung und Praxis ist wertebasiert. In der Community Psychology werden Werte wie beispielsweise soziale Gerechtigkeit und Respekt vor Diversität reflektiert und diskutiert. Diese Wertebasierung wird zwar im Studium thematisiert, es gibt jedoch bisher noch keinen Raum, in dem sich Studierende vertiefend kritisch mit dem Thema auseinandersetzen können. Für viele psychologische Praxisfelder sowie für das eigene Rollenverständnis ist eine solche Reflexion eigener Werte und die Ausbildung handlungsorientierter Kompetenzen zum Umgang mit wertebasierten Konflikten jedoch zentral. In dem Projekt WERTstatt wird eine kollaborative Lernumgebung entwickelt, in der Studierende in digitalen Räumen und in Präsenz die Gelegenheit erhalten, relevante Werte zu reflektieren, mögliche Wertekonflikte zu erkennen und gemeinsam Lösungen für den Umgang mit solchen Konflikten zu finden. Hierbei werden verschiedene Anwendungskontexte in den Blick genommen. Die WERTstatt als Raum, der zur Exploration von Werten einlädt, wird in partizipativen Formaten gemeinsam mit Studierenden konzipiert, umgesetzt und evaluiert. Der Einsatz erfolgt zunächst im Fach Community Psychology. Eine Anwendung in weiteren Fächern der Psychologie und in anderen Studiengängen ist geplant.

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Maßnahme 100054
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Gestaltung mobiler Interaktions- und Infoformate

Die umfassende Partizipation Studierender in der Lehre wird in der Praxis wenig umgesetzt. Gründe dafür können fehlendes Wissen, geringe Motivation sowie ein nicht klar erkennbarer Mehrwert für Lehrende und Hochschulen sein. Im Rahmen des Verbundprojekts D2C2 entwickelte die Community Kunst und Gestaltung ein innovatives Ausstellungs- und Interaktionsformat. Ziel war es, erfolgreiche Beispiele studentischer Mitge-staltung sichtbar und unmittelbar an Hochschulen erlebbar zu machen. Drei mobile Wagen, aufgebaut als Pop-up-Räume, boten Informationsflächen, Workshopbereiche und Präsentationen dieser partizipativen Lehrprojekte, die über 4 Jahre Forschungsarbeit entstanden. Durch niedrigschwelligen Zugang, Präsenz vor Ort, interaktive Formate und ein dreitägiges Workshopprogramm förderte die RoadShow Austausch, Vernet-zung und Bewusstseinsbildung über Partizipation. Die Präsentation erfolgte im Sommer 2025 an zehn Standorten, darunter Festivals, Tagungen und Hochschulveranstaltungen. Für di

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Publikation 100894

Mit studentischer Partizipation Praxis & Theorie besser verzahnen

Die Hochschullehre befindet sich im Wandel: Lehrkonzepte bewegen sich weg von der reinen Wissensvermittlung hin zu einem studierendenzentrierten Ansatz. Lehrende möchten nun Studierende neben benötigten Fachkompetenzen auch mit den passenden Zukunftskompe-tenzen ausstatten und sie zur aktiven Mitgestaltung von Innovationen befähigen. Dieser Wandel erfordert folglich einen kompetenzbasierten Ansatz, der Studierenden mehr Verantwor-tung und Gestaltungsmöglichkeiten für ihren eigenen Lernprozess einräumt. Partizipative Hochschullehre bietet einen didaktischen Ansatz, um diesen Wandel zu meistern, denn Partizipation bietet die Möglichkeit Studierende aktiv in Entscheidungsprozesse einzubinden, die das Lehr-Lern-Setting von Lehrveranstaltungen betreffen. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, die Studierenden in die (Um-)Gestaltung und Umsetzung von Vorlesungsinhalten einzubeziehen. Doch was bedeutet dies praktisch für Lehrende und Lernende? Wann und wie kann studentische Partizipation in Lehrveranstaltungen eingesetzt werden und welche Erwartungen haben Studierende und Lehrende an eine gelungene Umsetzung? Diese und weitere Fragen sind noch nicht abschließend beantwortet worden. Hier setzt unser Forschungsprojekt KoLLI (Kollaborative Lehr-Lern-Innovation, KoLLI, 2026) an. Am Beispiel eines Moduls im Master Wirtschaftsinformatik am DHBW CAS mit vielen partizipativen Elementen versuchen wir in diesem Artikel auf Basis unserer Forschungser-gebnisse, diese Fragen zu beantworten.

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