
Kollaborative Werkstatt zur Reflexion von Werten
Werte sind eine bedeutsame Basis für menschliches Erleben und Verhalten und finden sich auf allen Ebenen gesellschaftlichen Lebens wieder. Sie bestimmen menschliches Handeln auf explizite und implizite Weise. Auch psychologische Forschung und Praxis ist wertebasiert. In der Community Psychology werden Werte wie beispielsweise soziale Gerechtigkeit und Respekt vor Diversität reflektiert und diskutiert. Diese Wertebasierung wird zwar im Studium thematisiert, es gibt jedoch bisher noch keinen Raum, in dem sich Studierende vertiefend kritisch mit dem Thema auseinandersetzen können. Für viele psychologische Praxisfelder sowie für das eigene Rollenverständnis ist eine solche Reflexion eigener Werte und die Ausbildung handlungsorientierter Kompetenzen zum Umgang mit wertebasierten Konflikten jedoch zentral. In dem Projekt WERTstatt wird eine kollaborative Lernumgebung entwickelt, in der Studierende in digitalen Räumen und in Präsenz die Gelegenheit erhalten, relevante Werte zu reflektieren, mögliche Wertekonflikte zu erkennen und gemeinsam Lösungen für den Umgang mit solchen Konflikten zu finden. Hierbei werden verschiedene Anwendungskontexte in den Blick genommen. Die WERTstatt als Raum, der zur Exploration von Werten einlädt, wird in partizipativen Formaten gemeinsam mit Studierenden konzipiert, umgesetzt und evaluiert. Der Einsatz erfolgt zunächst im Fach Community Psychology. Eine Anwendung in weiteren Fächern der Psychologie und in anderen Studiengängen ist geplant.
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Studium Digitale
In den vergangenen zwei Semestern traten bestehende Unterschiede bei der Bedeutung von Digitalisierung in den Studienrichtungen auch an der BURG deutlich hervor und (infra)strukturelle Defizite wurden offenbar. Die Bemühungen, sich als Kunsthochschule in ihrer Gesamtheit in der überraschend verordneten Digitalität zurecht zu finden und eine nachhaltige Haltung zu entwickeln, wurden durch spezifische Fragen begleitet: Wie und mit welchen Chancen/Grenzen lassen sich digitale und analoge künstlerisch-gestalterische Prozesse verschränken? Wie kann gestalterisches/künstlerisches Arbeiten ins Digitale übersetzt werden? Wie lassen sich Übersetzungsprozesse fördern? Wie verändert sich der Schaffensprozess sowie die Erfahrbarmachung und Anwendung von Kunst und Design? Was kann die BURG als Gestalterin zur weiteren digitalen Transformation beitragen? Mit dem Vorhaben werden diese Fragen systematisch aufgegriffen; die Wirkung eines so simpel erscheinenden Konzepts wie das des Studium Digitale ist dennoch umfassend und tiefgreifend. Die Befähigung aller Statusgruppen der BURG, sich Digitalität bedarfsgerecht zu eigen zu machen und anzuwenden, ist der innovative Samen, der mit der Umsetzung der Maßnahmen in den Projektbereichen gesät wird.
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Flexibilisierung von Konferenzformaten – Perspektiven auf Inverted-Classroom-Tagungen
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