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Freiraum für Bauingenieurinnen

Personen wie Frank O. Gehry, Daniel Libeskind und Renzo Piano sind international bekannte Architekten. Aber was ist mit den großen Frauen im Bereich Entwurf, Konstruktion und Statik? Das Projekt „Freiraum für Bauingenieurinnen“ rückt weibliche Persönlichkeiten in den Mittelpunkt, die aktuell das Bauingenieurwesen prägen. Im Studiengang Bauingenieurwesen an der Bergischen Universität Wuppertal liegt der Anteil der Studentinnen seit zehn Jahren nur bei einem Drittel der Eingeschriebenen und in der Berufswelt scheinen Frauen nach wie vor unterrepräsentiert zu sein. Damit fehlt es dem weiblichen Nachwuchs an sinnstiftenden Vorbildern. Dieser Leerstelle widmet sich das vorliegende Projekt. In Freiraum-Veranstaltungen liefern national und international tätige Bauingenieurinnen Einblicke in ihre Arbeit, halten Vorträge und geben Workshop-Einheiten, die für eine spätere Nutzung aufgezeichnet, dokumentiert und aufbereitet werden. Durch die Präsentation von positiven Karrierebeispielen und Persönlichkeiten soll das Studium des Bauingenieurwesens bzw. der Mint-Fächer im Allgemeinen insbesondere für Frauen attraktiver gemacht werden. Ziel ist es, Studienanfängerinnen zu motivieren und langfristig die Zahl an Absolventinnen deutlich zu erhöhen. Gleichzeitig versteht sich das Projekt als Modell für andere Fächer mit ähnlichen Ausgangslagen innerhalb der Hochschule, aber auch weit darüber hinaus.

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Projekt 102011
Projekt

Digitales Bauen im Bestand

Vor dem Hintergrund von Klimawandel, Ressourcenknappheit und der digitalen Transformation im Bauwesen entwickelt das Projekt ein forschungsbasiertes Reallabor für digitales Bauen im Bestand. Ziel ist es, Studierenden einen niedrigschwelligen Zugang zu cyber-physischen Bauprozessen zu eröffnen und digitale Entwurfs- und Baukompetenzen praxisnah zu vermitteln.Zentrales Element ist die „Digitale Feldfabrik“ – eine für die Lehre konzipierte transportierbare Fabrikationseinheit, ausgestattet mit kollaborativem Roboterarm, 3D-Scanner und modularen Endeffektoren. Sie ermöglicht die experimentelle Erprobung aller Schritte eines digitalen Bauprozesses – von der Bestandserfassung über den digitalen Entwurf bis zur robotischen Umsetzung vor Ort.Das Projekt umfasst vier Arbeitspakete: Konzeption und Umsetzung der Feldfabrik, Entwicklung eines niederschwelligen digitalen Workflows und Lehrkonzepts, Durchführung eines dreisemestrigen Reallabors im Kontext des Co-Living Campus Projektes der TU Braunschweig sowie die nachhaltige Dokumentation und Dissemination der Ergebnisse. In den Design-Build-Studios arbeiten Studierende real am Bestand und entwickeln dabei kontinuierlich weiter, was vorherige Kohorten geschaffen haben.Das Projekt verbindet digitale Innovation im Bauen, architektonische Entwurfspraxis und bildungsstrategische Ansätze und schafft ein neues Modell forschenden Lernens, das digitale Technologien nicht nur anwendet, sondern selbst kritisch hinterfragt und weiterentwickelt.

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Maßnahme 100652
Maßnahme

Evaluation des Wikis

Nach Abschluss des Wikis (vor der Klausur) wurde eine Umfrage durchgeführt. Die Rücklaufrate liegt bei 84% (107 von 128). Ergänzt werden diese Daten mit semi-strukturierten Interviews (n = 16) um tiefere qualitative Daten zu gewinnen. Ziel der Evaluation ist die Analyse der Auswirkung des Wikis auf die studentische Leistung in der Klausur. Zusätzlich wollen wir die Kurswahrnehmung hinschlich des Wikis evaluieren. [Anm. StIL: Diese Maßnahme wurde in einer Vorgängerversion der Abfrage dokumentiert. Bei der Übertragung auf das aktuelle Format kann es vorkommen, dass die Antworten nicht hundertprozentig zur Frage passen.]

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Publikation 100659

Kultur der Digitalität an der Hochschule Koblenz

Mit dem durch die Stiftung für Innovation in der Hochschullehre (StIL) geförderten Projekt „KuDiKo – Kultur der Digitalität an der Hochschule Koblenz“ nutzt die Hochschule Koblenz die Potenziale der Digitalisierung für Studium und Lehre in einem ganzheitlichen und vernetzten Ansatz. Hierzu werden sowohl die Flexibilität und Individualität von Studium und Lehre als auch die digitalen Kompetenzen der Lehrenden und Studierenden sowie die hierfür technischen Weiterentwicklungen der Lehr- und Lerninfrastruktur in den Fokus genommen und eine „Kultur der Digitalität“ entwickelt.

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