
Digitales Bauen im Bestand
Vor dem Hintergrund von Klimawandel, Ressourcenknappheit und der digitalen Transformation im Bauwesen entwickelt das Projekt ein forschungsbasiertes Reallabor für digitales Bauen im Bestand. Ziel ist es, Studierenden einen niedrigschwelligen Zugang zu cyber-physischen Bauprozessen zu eröffnen und digitale Entwurfs- und Baukompetenzen praxisnah zu vermitteln.Zentrales Element ist die Digitale Feldfabrik eine für die Lehre konzipierte transportierbare Fabrikationseinheit, ausgestattet mit kollaborativem Roboterarm, 3D-Scanner und modularen Endeffektoren. Sie ermöglicht die experimentelle Erprobung aller Schritte eines digitalen Bauprozesses von der Bestandserfassung über den digitalen Entwurf bis zur robotischen Umsetzung vor Ort.Das Projekt umfasst vier Arbeitspakete: Konzeption und Umsetzung der Feldfabrik, Entwicklung eines niederschwelligen digitalen Workflows und Lehrkonzepts, Durchführung eines dreisemestrigen Reallabors im Kontext des Co-Living Campus Projektes der TU Braunschweig sowie die nachhaltige Dokumentation und Dissemination der Ergebnisse. In den Design-Build-Studios arbeiten Studierende real am Bestand und entwickeln dabei kontinuierlich weiter, was vorherige Kohorten geschaffen haben.Das Projekt verbindet digitale Innovation im Bauen, architektonische Entwurfspraxis und bildungsstrategische Ansätze und schafft ein neues Modell forschenden Lernens, das digitale Technologien nicht nur anwendet, sondern selbst kritisch hinterfragt und weiterentwickelt.
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Digitalisierung in Disziplinen Partizipativ Umsetzen :: Competencies Connected
Das Projekt D2C2 adressiert vier Herausforderungen von zehn sächsischen Hochschulen sowie der BA Sachsen: (1) digitale Kompetenzen von Studierenden in der grundständigen Lehre entwickeln, (2) didaktisch fundierte digitalisierte Werkstatt- und Laborarbeit ermöglichen, (3) den didaktisch fundierten Einsatz eines OER-Aufgabenpool für Mathematik als Grundlagenfach etablieren und (4) ein gemeinsames didaktisches, technisches und rechtliches Verständnis für digitale Prüfungen schaffen. Dies wird in sechs "fachspezifischen Professional-Learning-Communities" umgesetzt: Informatik, Wirtschaftswissenschaften, Ingenieurwissenschaften, Psychologie (Psychotherapie), Gesundheits-/Sozialwesen und Kunst/Gestaltung. Um die Digitalisierung des Lehrens und Lernens in den Disziplinen zu realisieren, wird konsequent und umfassend auf die Ansätze "Students as Partners" und "Scholarship of Teaching and Learning" gesetzt. Die Gesamtkoordination liegt beim Hochschuldidaktischen Zentrum Sachsen (HDS). Die Prorektor:innen der HDS-Leitung bilden den Lenkungskreis. Der Wissenschaftliche Beirat des HDS und der Arbeitskreis E-Learning der Landesrektorenkonferenz Sachsen bilden den Projektbeirat.
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Partizipatives Lernen
Studierende lernen in angeleiteten Gruppen die Inhalte zur historischen Semantik von mhd. Wörtern. Durch das eigene Erstellen von Inhalten, gelingt ihnen ein Blick hinter die Funktionsweise der Lehr-Lern-App WABE. Ihre Produkte können anschließend eingepflegt werden, bieten neue Inhalte und ein greifbares Erfolgserlebnis für Lernende. Besonders herausfordernd sind hier leistungsheterogene Gruppen, deren Ergebnisse womöglich stärker überprüft werden müssen.
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