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CoLab Curriculumentwicklung

In den heutigen komplexen, globalisierten und digital geprägten Lebens- und Arbeitswelten verändern sich die Kompetenzanforderungen an Hochschulabsolvent*innen: Neben spezifischem Fachwissen sind zunehmend Future Skills gefragt. Die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) begegnet dieser Herausforderung mit einem neuen, dynamischen Prozess der Curriculumentwicklung. Dieser ermöglicht es, Curricula flexibel auf die sich verändernden Anforderungen der Gesellschaft und des Arbeitsmarktes abzustimmen und Future Skills systematisch in die Curricula von Studiengängen zu integrieren. Dabei adressiert das Projekt zugleich den Trend sinkender Studierendenzahlen und die zunehmende Diversität unserer Studierendenschaft.Im Zentrum des Projekts steht das „CoLab Curriculumentwicklung“, eine Struktur der co-kreativen Zusammenarbeit. Lernende, Lehrende und Expert*innen aus Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft entwerfen in diesem Rahmen gemeinsam einen neuen, partizipativen Prozess der Curriculumentwicklung und treiben anschließend die konkrete Weiter- und Neuentwicklung von Studiengängen voran. Diese Art der Zusammenarbeit mit externen Akteur*innen, die im Bereich der Lehrentwicklung bisher noch eine Seltenheit ist, entspricht dem Selbstverständnis und den Erfahrungen der HHU als Bürgeruniversität.Mit dem CoLab etabliert die HHU nachhaltige Strukturen für eine systematische und verbindliche Curriculumentwicklung auf inhaltlicher, didaktischer und organisatorischer Ebene.

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Axel GörlitzProjektleiter:in

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Projekt 101612
Projekt

Diversity Talk für angehende Lehrkräfte

Kommunikation über diversitätsbezogene Themen (Diversity Talk) ist für alle Beteiligten herausfordernd – v.a. innerhalb divers zusammengesetzter Gruppen. Das Projekt DiTa zielt darauf ab, angehende Lehrkräfte mit Blick auf ihre spätere Berufspraxis mittels evidenzinformierter Ansätze zu konstruktivem Diversity Talk zu befähigen. Dafür werden Lehramtsstudierende kurz vor Eintritt in das Referendariat in die Entwicklung, Erprobung und Evaluation eines Seminarkonzepts eingebunden. Aufgebaut wird dabei auf wissenschaftlichen Erkenntnissen zu Faktoren, die sich hinderlich oder förderlich auf konstruktiven Diversity Talk auswirken. Die Erkenntnisse werden im Sinne des Constructive Alignments in Lehr-Lern-Formate mit den Lehr-Lern-Zielen Wissenserwerb, Kompetenzeinübung und Erkennen eigener Haltungen überführt. In zwei Schritten werden diese Formate in Teilen und schließlich komplett als geschlossenes Seminarkonzept erprobt und evaluiert. Das Seminarkonzept wird uniintern in Kooperation mit dem kollegialen Netzwerk Geschlechter- und Diversitätsforschung, Lehrservice und Gleichstellungsbüro in ein dauerhaftes Seminarangebot für Lehramtsstudierende überführt und in die Weiterbildung für Lehrende an der Leuphana Universität Lüneburg (LUL) integriert. Abschließend werden universitätsübergreifende Workshops sowie ein Seminar-Package angeboten, das als Open Educational Ressource (OER) dauerhaft für (Hochschul-)Lehrende, Fachkräfte der Lehrer:innenfortbildung und Studierende verfügbar ist.

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Digitaler Studienplanungsassistent

In der Maßnahme wurde ein digitaler Studienplanungsassistent für die Universität Bamberg entwickelt und beforscht. Ziel war die Zentralisierung planungsrelevanter Informationen für Studierende in einem System zur Verbesserung des Studienplanungsprozesses. Dabei wurde u. a. untersucht, ob und wie vergangene Studienverlaufsdaten in Form von Empfehlungen innerhalb eines solchen Tools zielführend integriert werden können. Insgesamt deutet eine erste qualitative Evaluation der Anwendung auf eine hohe Relevanz und Nützlichkeit für Studierende der untersuchten Hochschule hin.

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Publikation 100086

Diversität und Digitalität in der Hochschullehre

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