
CoLab Curriculumentwicklung
In den heutigen komplexen, globalisierten und digital geprägten Lebens- und Arbeitswelten verändern sich die Kompetenzanforderungen an Hochschulabsolvent*innen: Neben spezifischem Fachwissen sind zunehmend Future Skills gefragt. Die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) begegnet dieser Herausforderung mit einem neuen, dynamischen Prozess der Curriculumentwicklung. Dieser ermöglicht es, Curricula flexibel auf die sich verändernden Anforderungen der Gesellschaft und des Arbeitsmarktes abzustimmen und Future Skills systematisch in die Curricula von Studiengängen zu integrieren. Dabei adressiert das Projekt zugleich den Trend sinkender Studierendenzahlen und die zunehmende Diversität unserer Studierendenschaft.Im Zentrum des Projekts steht das CoLab Curriculumentwicklung, eine Struktur der co-kreativen Zusammenarbeit. Lernende, Lehrende und Expert*innen aus Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft entwerfen in diesem Rahmen gemeinsam einen neuen, partizipativen Prozess der Curriculumentwicklung und treiben anschließend die konkrete Weiter- und Neuentwicklung von Studiengängen voran. Diese Art der Zusammenarbeit mit externen Akteur*innen, die im Bereich der Lehrentwicklung bisher noch eine Seltenheit ist, entspricht dem Selbstverständnis und den Erfahrungen der HHU als Bürgeruniversität.Mit dem CoLab etabliert die HHU nachhaltige Strukturen für eine systematische und verbindliche Curriculumentwicklung auf inhaltlicher, didaktischer und organisatorischer Ebene.
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Green Prototyping
Besonders im Bauwesen erbringt die Brisanz des Klimaschutzes mit den laufend neu zu evaluierenden Erkenntnissen zunehmend komplexe Problemstellungen in schnell ändernder Umgebung. Deren Lösung erfordert agiles Vorgehen in Lehre und Anwendung. Insbesondere im Bauwesen müssen gängige Materialien und Baukonstruktionen aufs Neue bewertet und angepasst werden, wofür sich ein prototyporientierter Entwicklungsansatzansatz eignet. Agiles Lernen wird durch die Design-Thinking-Methode erweitert und in der Lehre im Bauingenieurwesen etabliert. Die klassische Form der Wissensvermittlung wird abgelöst, um auf Anforderungen der späteren Arbeit vorzubereiten.Ziel des Projekts Green Prototyping ist die Integration eines praxisorientierten, aktivierenden Lehr-Lernkonzeptes in das Curriculum der Bauingenieure der TU Dresden. Studierende entwickeln durch den Einsatz des Design-Thinking und digitaler (BIM) sowie physischer Prototypen selbstständig nachhaltige und kreislauffähige Baukonstruktionen.Studierende treiben den Entwicklungsprozess dabei aktiv voran. Sie nehmen die Rolle des Auftragnehmers ein, der zusammen mit dem Auftraggeber neue Konstruktionen entwickelt. Die Auftraggeber als Stakeholder werden aus der Praxis gewonnen.Dafür wird das Pflichtmodul Entwurf und Energieeffizienz (3. Studienjahr Diplomstudiengang Bauingenieurwesen) neu konzipiert. Die studentische Hochschulgruppe Nachhaltigkeits-AG ist aktiv in die Gestaltung und Entwicklung des Lehr-Lernkonzeptes eingebunden.
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Hochschul-Kartenansicht zur besseren Orientierung
Besonders zu Beginn des Studiums ist der eigene Campus oft ein Ort, an dem man sich erstmal zurechtfinden muss. Der Kartendienst stellt die einzelnen Fakultäten der HAWK mit verschiedenen Standortmarken zu wichtigen Orten und Personen dar. So können Studierende schon vorab ihre Hochschule kennenlernen und sich mit der Örtlichkeit vertraut machen. Im Verlauf des Studiums macht es weiterhin wichtige Anlaufstellen sichtbar und fördert ein Gefühl von Zugehörigkeit sowie Verbundenheit.
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Schmitz, Sigrid & Palm, Kerstin (2024): Da tut sich was! Lebenswissenschaften und Gender Studies im Dialog zur Vielfalt des Geschlechts.
Was ist biologisches Geschlecht – was ist „sex“? Wo brechen binäre Geschlechtergrenzen auf? Wie können wir Sex/Gender transdisziplinär zusammendenken, diskutieren und erforschen? Wie können wir die Anerkennung von Geschlechtervielfalt gesellschaftlich stärken? Dieser Blogbeitrag berichtet von dem Kolloquium „Geschlecht – Körper – Vielfalt. Neue Perspektiven für Biologie, Medizin und Gesundheitswissenschaften“, das am 7.-8. November 2024 im Austausch zwischen den Lebenswissenschaften und den Gender Studies stattfand und Eingang fand in die Lehrunterstützung Argumentieren des Projektes Gendering MINT didaktich-digital.. In: GengerBolg, Zentrum für transdiszipinäre Geschechterstudien, HU Berlin, 18.10.2024. https://genderblog.hu-berlin.de/da-tut-sich-was-lebenswissenschaften-und-gender-studies-im-dialog-zur-vielfalt-des-geschlechts/
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