
Hybridlehre Computational Social Science
Ziel ist eine hybride Lehr-Lern-Umgebung für Studierende und Lehrende der Sozialwissenschaften zur nachhaltigen Etablierung moderner Methodenkenntnisse. Die Sozialwissenschaften sehen sich aufgrund eines paradigmatischen Wandels, wonach ihre Untersuchungsgegenstände besonders stark von der Digitalisierung betroffen sind, gezwungen, ihr Methodenrepertoire um informatisch geprägte Verfahren zu erweitern (Computational Social Science). Dieser Wandel schlägt sich besonders in der Lehre nieder, nicht zuletzt, weil sich viele Studierende sowie Vertreter:innen aus Mittelbau und Professorium mit diesem Umstieg schwer tun. Um dem zu begegnen, soll eine nachhaltige Hybridlösung entstehen, die didaktische Konzepte des Selbstlernens, des begleiteten Unterrichts und studentischer Lehre kombiniert. Geplant ist (1) eine studentisch gewartete Online-Plattform mit Lehr- und Lernmaterialien, (2) umfangreiche Angebote der Inhaltsvermittlung durch Studierende und Lehrende sowie (3) die Einrichtung und Institutionalisierung einer niederschwelligen Helpdesk-Stelle. So soll unterschiedlichen Vorkenntnissen, Ressourcen und Lerntempi Rechnung getragen werden.
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UX-Lernplattform und mobile Workshopbox
Ziel des Projekts ist es, eine digitale, interaktive Lernplattform sowie eine analoge Workshopbox studierendenzentriert zu entwickeln, die Studierende befähigt, den Human-Centered Design (HCD) Prozess in konkreten Projekten zu durchlaufen. Dabei dient die Lernplattform als Grundgerüst und führt Studierende durch die verschiedenen Phasen. Je nach Phase werden passende UX-Methoden (z.B. Persona-Erstellung, User Journeys) durch die Plattform erklärt, zur Verfügung gestellt und können interaktiv erprobt werden. Zudem ist esmöglich, alle Erkenntnisse und Datenerhebungen, die im Prozess anfallen, strukturiert auf der Plattform zu sammeln und zu reflektieren.Ergänzt wird die digitale Lernplattform durch eine analoge Workshopbox, die für die Phasen des HCD passende Gadgets und Materialien zur Verfügung stellt. So beinhaltet die Workshopbox beispielsweise Methodenkarten, die gescannt und somit mit der Lernplattform verknüpft werden können sowie Materialien für Rapid Prototyping als auch zur Erhebung und Evaluation nützliche Gadgets die durch einfaches Scannen sofort in die Lernplattform integrierbar sind. Scannt man ein derartiges Gadget, wie beispielsweise einen Eye-Tracker, so werden die Daten automatisiert mit der Lernplattform synchronisiert und können dort mühelos ausgewertet werden.Die durch diese Komponenten entstehende multimodale, interaktive Lernumgebung zielt didaktisch auf situiertes, erfahrungsbasiertes und selbstgesteuertes Lernen ab.;
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Qualifizierungsbedarfe erkennen und unterstützen
Um die Kompetenzen von Teilprojektbeteiligten gezielt weiterzuentwickeln, werden Qualifizierungsangebote konzipiert. Diese fokussieren auf mediendidaktische sowie medientechnologische Inhalte zur Stärkung der digitalen Expertise. Ziel ist die systematische Erweiterung des Know-hows der Teilprojektbeteiligten für eine erfolgreiche Zusammenarbeit.
Maßnahme anzeigen
Herausforderung „Tafel“ – Hybride Lehre im Modul Technische Thermodynamik an der Hochschule Zittau/Görlitz.
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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