
Prüfen: innovativ und kompetenzorientiert in Lehramtsstudiengängen für berufsbildende Schulen
Das handlungs- und kompetenzorientierte Prüfungswesen nimmt im universitären Lehramtsstudium auch im berufsbildenden Bereich immer noch eine untergeordnete Rolle ein. Dies hat zur Folge, dass Lehramtsstudierende wenig Entwicklungsmöglichkeiten für ihre eigene Prüfungskompetenz in diesem Bereich haben. Dem wird mit dem Projekt begegnet. So werden einerseits fachspezifische kompetenzorientierte Prüfungsformate aus dem Humandienstleistungsbereich genutzt, um die Studierenden in der Ausbildung einer Perspektive der doppelten Handlungslogik (d.h., den Blick auf die Ausbildung sowie auf den sich anschließenden Berufsbereich zu richten) zu unterstützen und andererseits wird zielgerichtet an dem reflektierten Aufbau einer Prüfungskompetenz gearbeitet. Beide Perspektiven sind für die professionelle berufliche Handlungskompetenz Lehrender im berufsbildenden Bereich mit den beruflichen Fachrichtungen Pflege, Gesundheit und Körperpflege essenziell. Mit der Modellierung und Adaption von Prüfungsformaten an die Bedarfe eines beruflichen Lehramtsstudienganges wird die Diskrepanz zwischen der theoretischen und berufsfeldbezogenen Perspektive überwunden. Die Erfahrung mit und Reflexion von analogen und digitalen Prüfungsformaten im eigenen Studium bereiten auf eine zukunftsorientierte Lehrtätigkeit vor. Die geplante Projektzusammenarbeit zwischen Lehrenden und Studierenden unterstützt es, sich zusätzlich mit fachdidaktischen Fragen zur Entwicklung von Prüfungen auseinanderzusetzen.
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"Neues Format, Ungewissheit, Nervosität" -Eine Performanzprüfung im beruflichen Lehramtsstudium aus der Perspektive von Studierenden und Prüfenden
Gesellschaftliche und digitale Transformationsprozesse beeinflussen die Kultur des Lehrens und Lernens an Hochschulen und Universitä-ten. Dieser Beitrag nimmt explizit die veränderte Kultur des Prüfens in den Blick. Im Rahmen des Projekts P:INK LBS („Prüfen: innovativ und kompetenzorientiert in Lehramtsstudiengängen für berufsbildende Schulen“) wurde eine Performanz-prüfung in den Lehramtsstudiengängen in den beruflichen Fachrichtungen Gesundheit, Körperpflege und Pflege in Anlehnung an Prüfungsformate aus der Medizin und den Gesundheitsberufen (u.a. „Objective Structured Clinical Exami-nation – OSCE“) entwickelt und evaluiert. Im Beitrag wird zunächst die Struktur des Projekts und der zugehörigen Performanzprüfung vor dem Hintergrund der Kompetenzorientierung in der beruflichen Bildung und des Konzeptes des „Constructive Alignments“ erläutert. Die Evaluationsergebnisse der Studierenden und Prüfenden spiegeln großes Interesse an innovativen Prüfungen und Motivation für das neue Prüfungsformat wieder. Zudem werden Herausforderungen in der Vorbereitung sowie in der Organisation deutlich. Abschließend werden die Ergeb-nisse unter Einbeziehung einschlägiger Literatur sowie eigener Projekterfahrungen diskutiert und reflektiert.
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Kompetenzen sichtbar machen - Ein Beitrag zur konzeptionellen Gestaltung von Performanzprüfungen in der beruflichen Lehrkräftebildung
This article presents the design of a competence-oriented examination format in a training program for the vocational subjects of health sciences, nursing science and cosmetology. A part of the "P:INK LBS" project (Examinations: innovative and competence-oriented in teacher education programs for vocational schools), healthcare-based competence examiations were adapted for teacher training. Three specific conceptual challenges are outlined below – the legal framework conditions, the creation of acceptance and readiness as well as the assessment of performance test. Finally, key findings and potential for transfer to other modules, study programs and other institutes are formulated.
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"Neues Format, Ungewissheit, Nervosität" -Eine Performanzprüfung im beruflichen Lehramtsstudium aus der Perspektive von Studierenden und Prüfenden
Gesellschaftliche und digitale Transformationsprozesse beeinflussen die Kultur des Lehrens und Lernens an Hochschulen und Universitä-ten. Dieser Beitrag nimmt explizit die veränderte Kultur des Prüfens in den Blick. Im Rahmen des Projekts P:INK LBS („Prüfen: innovativ und kompetenzorientiert in Lehramtsstudiengängen für berufsbildende Schulen“) wurde eine Performanz-prüfung in den Lehramtsstudiengängen in den beruflichen Fachrichtungen Gesundheit, Körperpflege und Pflege in Anlehnung an Prüfungsformate aus der Medizin und den Gesundheitsberufen (u.a. „Objective Structured Clinical Exami-nation – OSCE“) entwickelt und evaluiert. Im Beitrag wird zunächst die Struktur des Projekts und der zugehörigen Performanzprüfung vor dem Hintergrund der Kompetenzorientierung in der beruflichen Bildung und des Konzeptes des „Constructive Alignments“ erläutert. Die Evaluationsergebnisse der Studierenden und Prüfenden spiegeln großes Interesse an innovativen Prüfungen und Motivation für das neue Prüfungsformat wieder. Zudem werden Herausforderungen in der Vorbereitung sowie in der Organisation deutlich. Abschließend werden die Ergeb-nisse unter Einbeziehung einschlägiger Literatur sowie eigener Projekterfahrungen diskutiert und reflektiert.
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This article presents the design of a competence-oriented examination format in a training program for the vocational subjects of health sciences, nursing science and cosmetology. A part of the "P:INK LBS" project (Examinations: innovative and competence-oriented in teacher education programs for vocational schools), healthcare-based competence examiations were adapted for teacher training. Three specific conceptual challenges are outlined below – the legal framework conditions, the creation of acceptance and readiness as well as the assessment of performance test. Finally, key findings and potential for transfer to other modules, study programs and other institutes are formulated.
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