
Studium Digitale
In den vergangenen zwei Semestern traten bestehende Unterschiede bei der Bedeutung von Digitalisierung in den Studienrichtungen auch an der BURG deutlich hervor und (infra)strukturelle Defizite wurden offenbar. Die Bemühungen, sich als Kunsthochschule in ihrer Gesamtheit in der überraschend verordneten Digitalität zurecht zu finden und eine nachhaltige Haltung zu entwickeln, wurden durch spezifische Fragen begleitet: Wie und mit welchen Chancen/Grenzen lassen sich digitale und analoge künstlerisch-gestalterische Prozesse verschränken? Wie kann gestalterisches/künstlerisches Arbeiten ins Digitale übersetzt werden? Wie lassen sich Übersetzungsprozesse fördern? Wie verändert sich der Schaffensprozess sowie die Erfahrbarmachung und Anwendung von Kunst und Design? Was kann die BURG als Gestalterin zur weiteren digitalen Transformation beitragen? Mit dem Vorhaben werden diese Fragen systematisch aufgegriffen; die Wirkung eines so simpel erscheinenden Konzepts wie das des Studium Digitale ist dennoch umfassend und tiefgreifend. Die Befähigung aller Statusgruppen der BURG, sich Digitalität bedarfsgerecht zu eigen zu machen und anzuwenden, ist der innovative Samen, der mit der Umsetzung der Maßnahmen in den Projektbereichen gesät wird.
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Interdisziplinärer Industrie 4.0 Demonstrator
Industrie 4.0 hat sich als eines der beherrschenden Themen in verschiedenen Studiengängen an der FH Wedel entwickelt. In der Lehre wird diese Entwicklung zunehmend aufgegriffen und Industrie 4.0 Themen in verschiedene Veranstaltungen integriert. Die bis jetzt nach Veranstaltung und Studiengang isolierten Lehrinhalte sollen zusammengebracht werden und den Studierenden im Rahmen von Praxisvorlesungen, Labor- und Projektaufgaben zusätzlich zu den theoretischen Grundlagen einen praktischen Zugang zum Themenbereich Industrie 4.0 gewähren. Dazu möchten wir ein offenes Industrie 4.0 Labor im Stile eines Living Labs einrichten. Zentral ist dabei ein Industrie 4.0 Demonstrator. Der Demonstrator soll verschiedene Technologien implementieren, wie z.B. Sensorik, Mikroprozessortechnik, Netzwerk- und Cloudzugang. Auf Basis dieser Technologien lassen sich dann Industrie 4.0 Konzepte, wie z.B. digitaler Zwilling, cyber-physische Systeme oder Predictive Maintenance erfahren.
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Nutzer:innenzentrierte Perspektive einnehmen
Um hochkomplexe Inhalte besser zugänglich zu machen, haben wir gezielt eine nutzer:innenzentrierte Perspektive eingenommen. Dafür haben wir typische Verständnishürden und potentielle Fehlerquellen von Nutzer:innen ohne Vorerfahrung in diesem Bereich identifiziert und in die Überarbeitung der Materialien einbezogen. Diese Maßnahme wurde im Rahmen der Überarbeitung eines frei-zugänglichen Online-Tutorials zur Erstellung von Open Educational Resources (OER) für die Hochschullehre umgesetzt.
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Besser gemeinsam!: Digitale Zusammenarbeit in der Hochschullehre - Tools, Strategien & Good Practices
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