Projekt Bühne
WEGiS
Projekt
Zur Suche

Wege aus dem Elfenbeinturm - Geschichtswissenschaft in den Sozialen Medien

Wie könnte gelungene Wissenschaftskommunikation in den Sozialen Medien aussehen? Das Projekt „Wege aus dem Elfenbeinturm“ stellt diese Frage für die Geschichtswissenschaft. Es scheint, als prallten hier zwei Welten aufeinander: eine Wissenschaftskultur, die Wert auf Differenzierung und historische Kontextualisierung legt, und eine öffentliche Geschichtskultur, die in erster Linie auf Aufmerksamkeit und Anwendbarkeit setzt. Die Vorstellungs- und Wissenswelten heutiger Heranwachsender sind von Massenmedien, insbesondere von den Sozialen Medien, geprägt. Wäre es nicht eine wichtige und lohnende Aufgabe der Geschichtswissenschaft, Forschungsergebnisse und Forschungsmethoden auch auf diesen zur Simplifizierung neigenden Medien stark zu machen? Ist es nicht umgekehrt für die historische Forschung wichtig, ihre gesellschaftliche Relevanz nicht aus dem Auge zu verlieren? Und wäre die universitäre Lehre nicht das geeignete Scharnier, um wissenschaftliche Forschung und öffentliche Geschichtskultur einander wieder näher zu bringen und dadurch zu einem wissenschaftsaffineren öffentlichen Geschichtsverständnis beizutragen? Ziel des Projekts ist es, Formate zu entwickeln, die Ergebnisse und offene Debatten der Wissenschaft social-media-adäquat präsentieren. Denn eine immer komplexere, dabei aber schnelllebige und einfache Botschaften bevorzugende Alltagswelt bedarf eines Korrektivs in Gestalt einer differenzierten und zugleich einprägsamen Wissenschaftskommunikation.

Auf einen Blick

Kontakt

Projekt Kontakt
Keine Kontaktdaten vorhanden
Maßnahmen zu diesem Projekt
  • Maßnahme 100608
    Maßnahme

    Konzeption von Social-Media-Formaten

    Ein Teil des Projektes ist das Erproben von (Geschichts-)Wissenschaftskommunikation auf Social Media. Dafür haben wir drei Formate entwickelt und umgesetzt, in denen wir auf unterschiedlichen Wegen versuchen, dieses Ziel zu erreichen, d. h. Forschungsmethoden und wissenschaftliche Erkenntnisse kurz und anschaulich zu präsentieren. [Anm. StIL: Diese Maßnahme wurde in einer Vorgängerversion der Abfrage dokumentiert. Bei der Übertragung auf das aktuelle Format kann es vorkommen, dass die Antworten nicht hundertprozentig zur Frage passen.]

    Maßnahme anzeigen

Das könnte Sie auch interessieren

Projekt 101153
Projekt

HyFlex, HighTech & HighTouch (H³): Studienerfolg ermöglichen durch flexible Kompetenzentwicklung und Lehr-/Lernszenarien

Das Projekt H³ will Lehr-/Lernszenarien in Richtung hybrid-flexibler Varianten weiterdenken, personalisierte, digital unterstützte Lernpfade entwickeln, die Kompetenzentwicklung der Studierenden fokussieren, technische Innovationen nutzen und zu mehr Studienerfolg beitragen. Damit begegnen wir folgenden Problemlagen: 1.Die Teilnahme der berufstätigen Studierenden an Präsenz-Modulen ist nicht (immer) gesichert:aufgrund von Berufstätigkeit, familiären, persönlichen oder strukturellen Kontexten. 2.Dem Bedarf nach Austausch- und Interaktionsmöglichkeiten kann das Studium nicht immergerecht werden (insbesondere in Selbstlernphasen). 3.Studierende haben häufig Probleme, ihr Selbststudium zu organisieren und individuelle Lernprozesse fokussiert zu steuern. Diese Herausforderung gehen wir an, indem wir unsere Studiengänge der Sozialen Arbeit flexibilisieren: durch hybride Lehr-/Lernangebote, den Einsatz von innovativen Technologien und E-Coaching-/E-Assessment-Tools zur selbstgesteuerten Kompetenzentwicklung. Unsere langjährige Erfahrung in der Online-Lehre, verbunden mit mehrstufigen Evaluationsverfahren, garantiert die Qualität unserer Arbeit, die durch die Etablierung von Transferprozessen weit über das Projektumfeld hinauswirkt. Eine übergreifende und vergleichende Wirksamkeitsanalyse ist Teil des Gesamtprojektes.

Projekt anzeigen
Maßnahme 100987
Maßnahme

Workshops zur Förderung von Ernährungskompetenz (Food Literacy)

Ernährungsbildung junger Erwachsener gilt als einer der Schlüssel für die nachhaltige Entwicklung von Umwelt und Gesundheit. Studien zeigen steigenden Unterstützungsbedarf bei der Entwicklung eines selbstbestimmten, verantwortungsbewussten und nachhaltigen Ernährungsverhaltens (food literacy). Eine Befragung von Studierenden an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (N=905) am Standort Ravensburg bestätigte Defizite und lieferte Hinweise auf konkrete Herausforderungen von (dual) Studierenden. Auf Basis dieser Erkenntnisse und der theoretischen Grundlagen von Food Literacy (Definition und Dimensionen nach Vidgen/Gallegos, 2014; Kompetenzraster Food Literacy, BZfE) wurden zwei Workshops entwickelt, die es Studierenden ermöglichen interaktiv und praxisnah Kompetenzen zu entwickeln oder zu erweitern. Sensibilisierung für Aspekte gesunder Ernährung sowie Motivation für das selbstständige Zubereiten von Speisen aus frischen Zutaten soll geweckt werden.

Maßnahme anzeigen
Publikation 100541

"Neues Format, Ungewissheit, Nervosität" -Eine Performanzprüfung im beruflichen Lehramtsstudium aus der Perspektive von Studierenden und Prüfenden

Gesellschaftliche und digitale Transformationsprozesse beeinflussen die Kultur des Lehrens und Lernens an Hochschulen und Universitä-ten. Dieser Beitrag nimmt explizit die veränderte Kultur des Prüfens in den Blick. Im Rahmen des Projekts P:INK LBS („Prüfen: innovativ und kompetenzorientiert in Lehramtsstudiengängen für berufsbildende Schulen“) wurde eine Performanz-prüfung in den Lehramtsstudiengängen in den beruflichen Fachrichtungen Gesundheit, Körperpflege und Pflege in Anlehnung an Prüfungsformate aus der Medizin und den Gesundheitsberufen (u.a. „Objective Structured Clinical Exami-nation – OSCE“) entwickelt und evaluiert. Im Beitrag wird zunächst die Struktur des Projekts und der zugehörigen Performanzprüfung vor dem Hintergrund der Kompetenzorientierung in der beruflichen Bildung und des Konzeptes des „Constructive Alignments“ erläutert. Die Evaluationsergebnisse der Studierenden und Prüfenden spiegeln großes Interesse an innovativen Prüfungen und Motivation für das neue Prüfungsformat wieder. Zudem werden Herausforderungen in der Vorbereitung sowie in der Organisation deutlich. Abschließend werden die Ergeb-nisse unter Einbeziehung einschlägiger Literatur sowie eigener Projekterfahrungen diskutiert und reflektiert.

Publikation anzeigen