
Wege aus dem Elfenbeinturm - Geschichtswissenschaft in den Sozialen Medien
Wie könnte gelungene Wissenschaftskommunikation in den Sozialen Medien aussehen? Das Projekt Wege aus dem Elfenbeinturm stellt diese Frage für die Geschichtswissenschaft. Es scheint, als prallten hier zwei Welten aufeinander: eine Wissenschaftskultur, die Wert auf Differenzierung und historische Kontextualisierung legt, und eine öffentliche Geschichtskultur, die in erster Linie auf Aufmerksamkeit und Anwendbarkeit setzt. Die Vorstellungs- und Wissenswelten heutiger Heranwachsender sind von Massenmedien, insbesondere von den Sozialen Medien, geprägt. Wäre es nicht eine wichtige und lohnende Aufgabe der Geschichtswissenschaft, Forschungsergebnisse und Forschungsmethoden auch auf diesen zur Simplifizierung neigenden Medien stark zu machen? Ist es nicht umgekehrt für die historische Forschung wichtig, ihre gesellschaftliche Relevanz nicht aus dem Auge zu verlieren? Und wäre die universitäre Lehre nicht das geeignete Scharnier, um wissenschaftliche Forschung und öffentliche Geschichtskultur einander wieder näher zu bringen und dadurch zu einem wissenschaftsaffineren öffentlichen Geschichtsverständnis beizutragen? Ziel des Projekts ist es, Formate zu entwickeln, die Ergebnisse und offene Debatten der Wissenschaft social-media-adäquat präsentieren. Denn eine immer komplexere, dabei aber schnelllebige und einfache Botschaften bevorzugende Alltagswelt bedarf eines Korrektivs in Gestalt einer differenzierten und zugleich einprägsamen Wissenschaftskommunikation.
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Konzeption von Social-Media-Formaten
Ein Teil des Projektes ist das Erproben von (Geschichts-)Wissenschaftskommunikation auf Social Media. Dafür haben wir drei Formate entwickelt und umgesetzt, in denen wir auf unterschiedlichen Wegen versuchen, dieses Ziel zu erreichen, d. h. Forschungsmethoden und wissenschaftliche Erkenntnisse kurz und anschaulich zu präsentieren. [Anm. StIL: Diese Maßnahme wurde in einer Vorgängerversion der Abfrage dokumentiert. Bei der Übertragung auf das aktuelle Format kann es vorkommen, dass die Antworten nicht hundertprozentig zur Frage passen.]
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Konzeption von Social-Media-Formaten
Ein Teil des Projektes ist das Erproben von (Geschichts-)Wissenschaftskommunikation auf Social Media. Dafür haben wir drei Formate entwickelt und umgesetzt, in denen wir auf unterschiedlichen Wegen versuchen, dieses Ziel zu erreichen, d. h. Forschungsmethoden und wissenschaftliche Erkenntnisse kurz und anschaulich zu präsentieren. [Anm. StIL: Diese Maßnahme wurde in einer Vorgängerversion der Abfrage dokumentiert. Bei der Übertragung auf das aktuelle Format kann es vorkommen, dass die Antworten nicht hundertprozentig zur Frage passen.]
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