
LEERstand: Relearn, Rethink, Redesign, Reuse
Leerstand entgegenwirken!Der angespannte Wohnungsmarkt und die Klimakrise sind für Studierende der Architektur und Planung fachliche Herausforderungen, und zugleich betreffen sie ihren Lebensalltag.In diesem Zusammenhang rückt Leerstand in den Fokus: Leerstehende Häuser, nicht genutzte Räume und die Perspektive, diese zu reaktivieren, umzunutzen und umzubauen. Mit Studierendeninitiativen wie less:on oder Why So Empty? an der Universität Kassel arbeitet LERR:RRR an neuen Lehrinhalten und -methoden, die dem Paradigmenwechsel von Neu- zu Umbau entsprechen. Gemeinsam mit studentischen Peers und Ambassadors entwickelt unser Fachgebiet einen innovativen Experimentier- und Freiraum für forschendes und entwerferisches Lernen des Umbaus. Ein von studentischer Seite ko-geleitetes Leerstands-Lab erforscht die gesellschaftlichen Folgen von Leerstand theoretisch und empirisch. In Exkursionen besuchen wir erfolgreiche Praxisbeispiele transformierter Leerstände. In Assemblies steht Interaktion mit betroffener Zivilgesellschaft im Mittelpunkt, um Auswirkungen von Leerstand und Raumnot zu verstehen, Alternativen zu diskutieren. Freie Umbaustudios sind ein praxisbezogenes Lehrformat, in dem Studierende didaktisch auf das neue Entwurfsdenken im Redesign selbst gewählter Leerstände vorbereitet werden für die Aufgabe des Umbaus, die in ihrer Berufspraxis einen deutlich größeren Anteil haben wird als bisher. Webformate, Podcasts und Publikationen bereiten das erarbeitete Wissen auf.
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AugMersive Education
Das Projekt AugMersive Education kombiniert Augmented Reality (AR) mit traditionellen Lehrmaterialien wie Vorlesungsfolien, Übungsblättern oder Lehrbüchern, um das Selbststudium zu revolutionieren. Lernenden soll es ermöglicht werden, beim Lernen mit klassischen Unterlagen mithilfe einer Smartphonekamera eine erweiterte Wissensebene freizuschalten. Immersiv werden auf dem Bildschirm zusätzliche Informationen in den Raum projiziert und drehen sich bei Kamerabewegung mit, z.B. Hinweise, Quizfragen, kurze Videos oder 3D-Elemente. Mit diesen Objekten können die Nutzenden interagieren und Aktionen auslösen. AR bietet dabei den Vorteil, dass komplexe Zusammenhänge leichter veranschaulicht werden können und eine aktivere Auseinandersetzung mit statischen Lerninhalten ermöglicht wird. Diese Interaktivität fördert über den inquiry-based learning Ansatz die Lernmotivation und den Bezug zum Lernstoff, wodurch der Kompetenz- und Wissenserwerb verbessert werden kann. Ein wesentliches Merkmal des Projektes ist die universelle, fächerunabhängige Transferfähigkeit auf Situationen des Selbststudiums und den multimedialen Alltag von Studierenden. Zusätzlich soll AugMersive Education die Eintrittshürden für Lehrende senken. Dazu wird neben der Entwicklung der Technologie ein leicht nutzbares Content-Management-System als Open-Source Tool entwickelt. Damit können Lehrende schnell und ohne technische Kenntnisse AR-Elemente in ihre Unterlagen einbetten, um diese mit Leben zu füllen.
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Verbindliches digitales Abschlussarbeiten-Archiv
Die Abgabe der Abschlussarbeit bzw. ihrer Dokumentation ist für alle Absolvent*innen der HfG verpflichtend. Jedoch wurden bisher weder die Standards zur Abgabe noch die Aufbewahrung einheitlich geregelt. Die Maßnahme führte die verbindliche Abgabe über die Projektarchiv-Plattform ein. Künftig werden Abschlussarbeiten einheitlich langfristig archiviert und können nachgenutzt werden.
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Better together-Entwicklung einer hybriden Lehr- und Lernumgebung
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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