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LEERstand: Relearn, Rethink, Redesign, Reuse

Leerstand entgegenwirken!Der angespannte Wohnungsmarkt und die Klimakrise sind für Studierende der Architektur und Planung fachliche Herausforderungen, und zugleich betreffen sie ihren Lebensalltag.In diesem Zusammenhang rückt Leerstand in den Fokus: Leerstehende Häuser, nicht genutzte Räume – und die Perspektive, diese zu reaktivieren, umzunutzen und umzubauen. Mit Studierendeninitiativen wie less:on oder Why So Empty? an der Universität Kassel arbeitet LERR:RRR an neuen Lehrinhalten und -methoden, die dem Paradigmenwechsel von Neu- zu Umbau entsprechen. Gemeinsam mit studentischen Peers und Ambassadors entwickelt unser Fachgebiet einen innovativen Experimentier- und Freiraum für forschendes und entwerferisches Lernen des „Umbaus“. Ein von studentischer Seite ko-geleitetes Leerstands-Lab erforscht die gesellschaftlichen Folgen von Leerstand theoretisch und empirisch. In Exkursionen besuchen wir erfolgreiche Praxisbeispiele transformierter Leerstände. In Assemblies steht Interaktion mit betroffener Zivilgesellschaft im Mittelpunkt, um Auswirkungen von Leerstand und Raumnot zu verstehen, Alternativen zu diskutieren. Freie Umbaustudios sind ein praxisbezogenes Lehrformat, in dem Studierende didaktisch auf das neue Entwurfsdenken im Redesign selbst gewählter Leerstände vorbereitet werden – für die Aufgabe des Umbaus, die in ihrer Berufspraxis einen deutlich größeren Anteil haben wird als bisher. Webformate, Podcasts und Publikationen bereiten das erarbeitete Wissen auf.

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Interdisziplinäres Lernen für urbane Mensch-Umwelt

ILUM (Interdisziplinäres Lernen für urbane Mensch-Umwelt-Beziehungen) verfolgt das Ziel, Geographie-Studierende interdisziplinär zu schulen und ihnen Kompetenzen für die nachhaltige Transformation von Städten zu vermitteln. Geographie als interdisziplinäre Disziplin, die natur- und sozialwissenschaftliche Ansätze integriert, bietet den idealen Rahmen, um Studierende die komplexen Wechselwirkungen zwischen natürlichen und sozialen Systemen erforschen zu lassen. Im Fokus stehen dabei Mensch-Umwelt-Interaktionen in urbanen Grünflächen im Ruhrgebiet. Diese sind durch Ökosystemleistungen für die Bevölkerung essenziell, potenziell sehr biodivers, aber auch im Konfliktfeld zwischen Naturschutz, Stadtentwicklung und Nutzung.Studierende sollen in einem praxisorientierten und semesterübergreifenden Lehr-Lern-Format sozio-ökologische Probleme in urbanen (Grün-)Räumen identifizieren und zugrundeliegende Mechanismen durch natur- und sozialwissenschaftliche Methoden interdisziplinär erfassen. Dies geschieht mithilfe von Methoden der physischen (z.B. Vegetationsaufnahme) und Humangeographie (z.B. Umfrage). Dann werden ökologische und soziale Auswirkungen systemisch analysiert und integrierte Lösungsansätze entwickelt. Die Forschungsergebnisse werden im Dialog mit Stakeholdern reflektiert, um nachhaltige Impulse für die Transformation urbaner Räume zu entwickeln.Ziel ist es, ILUM als Blueprint zu nutzen und dauerhaft in die Masterstudiengänge des Geographischen Instituts zu integrieren.

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Herausforderung „Tafel“ – Hybride Lehre im Modul Technische Thermodynamik an der Hochschule Zittau/Görlitz.

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