
KI-Kompetenz in der digitalen Bildung
Die Entwicklung der Künstlichen Intelligenz (KI) bedeutet für die Hochschullehre neben bahnbrechenden Chancen auch fundamentale Herausforderungen in allen Bereichen beim Lehren, Lernen und Prüfen. Damit sich Studierende und Lehrende gleichermaßen mit den Chancen und Anforderungen der KI beschäftigen, ist es unerlässlich, innovative Lehr- und Lernansätze zu entwickeln, die den aktiven Kompetenzaufbau und -austausch rund um KI in der Lehre fördern. Zudem gilt es, Studierende und Lehrende beim Erwerb von Medienkompetenzen ebenso wie Kompetenzen in der Arbeit mit KI zu unterstützen. Das modulare Blended Learning-Programm "KI-Kompetenz in der digitalen Bildung" (KIKomp) wird Studierende sowie (angehende) Lehrende dabei unterstützen, professionell mit den Chancen und Herausforderungen der KI-Nutzung umzugehen. Hierbei setzt KIKomp die Multidimensionalität des Themas aufgreifend auf einen "Co-Creation-Ansatz", der auf kollegialer Zusammenarbeit von Studierenden, Lehrenden und (externen) Expert:innen basiert und einen Fokus auf Co-Learning legt. Das Ziel besteht darin, gemeinsam Kompetenzen im Umgang mit KI zu erarbeiten, zu teilen und weiterzuentwickeln. Dabei werden die Prinzipien des projektbasierten, kollaborativen, problembasierten und reflexiven Lernens genutzt.Das Programm umfasst eine Lehrveranstaltung, eine Seminarreihe, einen Baukasten, offene Austauschformate sowie Forschungsergebnisse. Das Programm kann fach- und hochschulübergreifend genutzt werden.
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Kernidee des Projekts ist, die universitäre Lehrer:innenbildung Mathematik mit pädagogisch innovativen Schulen zusammenzubringen. Studierende des Grundschullehramts sind mit Lernbegleiter:innen in Schulen und Lehrenden der Mathematikdidaktik als Akteur:innen in die Projektplanung und -entwicklung eingebunden. Ziel ist, dass Lehramtsstudierende zu Impulsgeber:innen für einen Wandel der Lernkultur im Mathematikunterricht werden. Im Rahmen neu konzipierter Seminare erleben und erforschen Lehramtsstudierende offene, schüler:innenorientierte Lernformen in Schulen, die sich durch eine besondere Lernkultur auszeichnen. Im Gegenzug bringen die Studierenden, unterstützt durch Dozierende, aktuelle mathematikdidaktische Erkenntnisse direkt aus der Universität in die Schulen mit und machen sie für die Bedarfe vor Ort nutzbar: Sie entwickeln Lernangebote mit analogen oder digitalen didaktischen Materialien und erproben sie mit den Kindern in der Schulpraxis. Sie konzipieren Fortbildungseinheiten für fachlich unsichere Lehrpersonen und bieten sie den Mathematikteams in den Schulen an. An der Begleitforschung zum Projekt wirken Studierende in Forschungsseminaren durch eigene Mini-Forschungsprojekte mit. Das Projekt zielt auf eine Bereicherung der universitären Lehrkräftebildung Mathematik, eng verknüpft mit Schulentwicklung und Fortbildung speziell für Lehrpersonen, die Mathematik fachfremd unterrichten. Outputs des Projekts werden als offene Bildungsressourcen (OER) bereitgestellt.
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