
Umfassende Data Literacy Education am College
Ziel des Projekts ist der Ausbau einer umfassenden Data Literacy Education für Erstsemesterstudierende, indem über die technischen Fähigkeiten zur Datenanalyse hinaus die philosophischen, gesellschaftlichen und politischen Aspekte der Digitalisierung adressiert werden. Ein neues Lehrangebot für einen aufklärerischen und kritisch-reflexiven Umgang mit Daten wird an der Leuphana fächer- und fakultätsübergreifend langfristig verankert und realisiert ein Best-Practice-Beispiel für andere mittelgroße Hochschulen. Während der einjährigen Förderdauer wird auf drei Ebenen ein tragfähiger breiter Ansatz entwickelt, der dem übergeordneten Ziel und gleichzeitig der Situation der Erstsemesterstudierenden in ihrer Studieneingangsphase Rechnung trägt. A) Forschungsbasierte Grundlagen: Erarbeitung eines Verständnisses der philosophischen, gesellschaftlichen und politischen Aspekte der digitalen Transformation auf dem aktuellen Stand der Forschung und Formulieren von für die Studieneingangsphase angemessenen Lernzielen. B) Curriculumsentwicklung: Identifikation derjenigen curricularen Bestandteile, in denen einzelne Aspekte der Data Literacy Education umgesetzt werden können und sollen sowie Entwicklung entsprechender Lehrformate. C) Dialog von Studierenden und Lehrenden: Drittens wird explizit der Dialog von Studierenden und Lehrenden über Data Literacy gestärkt durch die Entwicklung und Durchführung spezifischer Beteiligungsformate für Studierende.
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Treasure Hunting bringt einerseits Patente in Verwertung und eröffnet andererseits den teilnehmenden Studierenden den Weg in eine patentbasierte Unternehmensgründung. An den Universitäten werden eine Vielzahl von Patenten angemeldet, aber nur wenige werden wertsteigernd verwertet. Da die Patentanmeldung und der Erhalt sehr kostspielig sind, setzt das Projekt Treasure Hunting hier gezielt an: im Rahmen von Summer/Winter School bilden Studierende/Wissenschaftler:innen interdisziplinäre Gruppen, die für ausgewählte ungenutzte Patente aus dem universitären Patentportfolio innovative Geschäftsideen entwickeln und einen nachhaltigen Verwertungsplan erarbeiten. Hierbei werden Innovationsmethoden wie Design Thinking, Prototypenbau und Geschäftsmodellentwicklungsworkshops Anwendung finden. Somit erlernen die Studierenden die Fähigkeit in interdisziplinären Teams zusammenzuarbeiten, mit Patenten umzugehen, sie lernen durch KI-generierte Geschäftsmodelltypen verschiedene nachhaltige Geschäftsmodelle kennen und entwickeln die Expertise, selbst einen nachhaltigen Verwertungsplan für ihr ausgewähltes Patent zu verfassen. Dies kann ein Geschäftsplan für eine Gründung, ein Lizensierungsplan, oder eine Open Source Empfehlung darstellen. Studierenden können 12 ECTS erreichen, indem sie neben einem Pitch zur Vorstellung, auch ein mithilfe eines KI-Tools erstellten Kurzfilms den Verwertungsplan grafisch darstellen und animieren. Expertenvorträge und Keynotes ermöglichen das Netzwerken.
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