
Digitale Selbstlernzeiten Medizinstudium
Das Projekt Digitale Selbstlernzeiten im Medizinstudium (DiSeMed) wird dieses mit Freiraum ausstatten. Im Rahmen der ÄApprO-Änderungen wird freies und eigenständiges Lernen von Studierenden einen wesentlichen Schwerpunkt in der Ausbildung übernehmen. Hierfür bietet sich insbesondere das zur Verfügungsstellen von digitalen Lehr- und Lernmaterialien an. Das Abholen der Studierenden in ihren unterschiedlichen Lerntypen stellt einen innovativen aber dennoch wesentlichen Aspekt guter Lehre dar. Momentan erfolgt die Bereitstellung von Lernmaterialen orientiert am Lehrstil des Lehrenden und dessen Affinität im Umgang mit digitalen Medien. Lernpräferenzen der Studierenden finden bisher kaum Einfluss. Ziel ist die Strukturierung von Lernprozessen, sodass Studierende effektiv ihr Selbststudium absolvieren können und diese zu analysieren. Die Vielfalt der Lernarchitektur und der digitalen Angebote kann u.a. in Learning Analytics, Serious Games, Virtual Reality und e-Portfolios abgebildet werden. Einen ersten Grundstein konnten wir mit VIPER Magdeburger Lehrplattform für digitale Lehrformate und der Implementierung eines PJ-e-Portfolios legen. Dort können erste Formate erprobt und analysiert werden. Zukünftig soll ein angeleitetes Eigenstudium angeboten werden, VIPER ist ein Kernbaustein dafür. Das Konzept DiSeMed setzt hier an und erweitert die Analyse auf die Lernerfolgsquote der digitalen Elemente unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Lernbedürfnisse von Studierenden.
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Experimentelle Formate für Kunst und Design
Im Rahmen des experimentellen Vorhabens "FORM IT" werden Studierende dazu befähigt, aktiv zur Gestaltung ihrer Lehre beizutragen. Dies geschieht durch die Mitwirkung an der Entwicklung eines Beteiligungsprozesses, die Koordination durch Studierende und die Durchführung einer Pilotveranstaltung. Für die Themen "beyond Curriculum" werden Kriterien wie Inklusion, Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Relevanz vorgeschlagen. Das Ziel des Vorhabens ist es, sicherzustellen, dass gesellschaftlich-relevante Themen sowie unternehmerische Kompetenzen in Studiengängen/Studienmodulen integriert werden und eine Mitwirkung Studierender ermöglicht wird. Langfristig soll dies zu einer flexibleren Gestaltung der Lehre an den Kunsthochschulen führen.
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feste Verankerung von digitalen Feedback-Methoden in der Studienordnung „MA English Studies“
Die Studienordnung des Masterstudiengangs „English Studies“ wird grundlegend überarbeitet. Da digitale Lehr-, Lern- und Feedbackmethoden kein expliziter Bestandteil der alten Studienordnung waren, wird ein neues Modul zu diesem Themenkomplex erarbeitet und curricular verankert. [Anm. StIL: Diese Maßnahme wurde in einer Vorgängerversion der Abfrage dokumentiert. Bei der Übertragung auf das aktuelle Format kann es vorkommen, dass die Antworten nicht hundertprozentig zur Frage passen.]
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Dornick, Sahra & Schütze, Judith (2026): Situationsanalyse. Ein machtkritisches und emanzipatorisches Forschungsprogramm.
Der Beitrag führt ein in die Potential der Situationsanalyse von Adele Clark für die Gender Studies. Die Methodologie der SitA legt Machtverhältnisse, Unsichtbarkeiten und Widersprüche offen, die unsichtbar bleiben, weil nicht nur das Gesagte, sondern auch das Ungesagte erfasst und soziale Wirklichkeiten als komplexe, verflochtene Konstellationen dich werden. Daraus ergibt sich ein besonderes Potenzial für die Gender Studies, da Geschlechterverhältnisse stets im Spannungsfeld individueller Erfahrungen, institutioneller Strukturen, diskursiver Rahmen und materieller Bedingungen in einem von Macht durchzogenen Raum verhandelt werden. In: Esto Mader, Mirjam Fischer &. Lea Luttenberger (Hrsg.), Methoden in den Gender Studies. Ein Lehrbuch für das inter- und transdisziplinäre Studium (S. 103-120). Verlag Barbara Budrich eBooks.
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