
Learning Science Teaching with Augmented Reality
Ziel des Vorhabens Learning STAR ist es, am Beispiel konkreter Experimente aus dem Naturwissenschaftlich-technischen Unterricht eine augmentierte Lernumgebung im Reallabor, also Laborsituationen, bereitzustellen, über die Lehramtsstudierende typische Fehler bei der Anleitung von Experimenten kennenlernen, die Fehler diagnostizieren und aufbauend darauf unterschiedliche Handlungsoptionen erproben können. Hierzu soll im Rahmen des Projekts für ein naturwissenschaftliches Experiment eine adaptive augmentierte Lernumgebung als Prototyp entwickelt und im Rahmen von fachdidaktischen Seminaren erprobt und evaluiert werden. Experimentieren ist für dieses Ziel eine gute Grundlage, weil die notwendigen Forschungsdaten (zu Fehlern, zur Prozessdiagnostik, zu günstigen Entscheidungen von Lehrkräften) bereitstehen und für die Programmierung der Lernumgebung genutzt werden können. Im Gegensatz zu Bildschirmlernumgebungen sind wir also in der Lage, in einem realen Ausbildungslabor der Universität eine gesamte experimentelle Unterrichtssituation zu simulieren, ohne dass dabei reale Schülerinnen und Schüler benötigt werden. Diese Ausbildung soll vor allem auf die Praxissemester besser vorbereiten, sodass in den Schulen die Unterrichtszeit effektiver genutzt werden kann. Um der Heterogenität späterer Schülergruppen besser begegnen zu können sollen zudem Fehler adressiert werden, wie sie in allen Schulstufen zu finden sind.
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Künstlerische Biografien transkulturell
Die Theaterpädagogik der hmt Rostock ist international erfolgreich vernetzt. Mit dem Lehrprojekt werden sich Theater-Studierende exemplarisch mit künstlerisch-pädagogischen Werdegängen von Professorinnen aus Uganda, Deutschland, Brasilien befassen. So sollen gesellschaftliche und biografische Faktoren für die berufliche Entwicklung von Frauen im Kultur- und Bildungssektor international vergleichend betrachtet werden. Es entsteht ein transdifferenter, intergenerativer, interdisziplinärer Lehransatz, ausgehend von feministischer Perspektive, der modellhaft entfaltet wird. Das Projekt entwickelt sich vierteilig: 1.) Studierende der drei Länder diskutieren vergleichend in Online-Seminaren Berufsbilder und Berufsmöglichkeiten im künstlerisch-pädagogischen Bereich. 2.) Die drei Professorinnen stellen gemeinsam Arbeitsweisen aus Theater, Film und Bildender Kunst in einem interdisziplinären Workshop vor. 3.) Über Interviews, unter Einbezug sozialwissenschaftlicher Studien zu Berufswegen von Frauen, setzen sich die Studierenden ins Verhältnis zu dem biografischen sowie historischen (postkolonialen) Material der weiblichen Lehrenden, um eigene Ziele und Entwicklungen zu reflektieren. 4.) Aus dem generierten Material und stetiger filmischer Begleitung wird im Team der Studierenden die Konzeption für einen filmischen Essay geschaffen. Unter professioneller Anleitung eines Filmteams steht am Projektende ein mehrsprachiger Dokumentarfilm, der als Lehrmaterial angewendet werden soll.
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Medientechnikausleihe
Die Medientechnikausleihe der HWTG erleichtert Lehrenden und Mitarbeitenden den Zugang zu moderner Ausstattung und unterstützt die Qualität von Lehre und Veranstaltungen. Die Herausforderung, die damit adressiert wird, liegt in der Bereitstellung von flexibel einsetzbarer Technik für unterschiedliche didaktische und organisatorische Anforderungen, ohne dass jede Person eigene Geräte anschafen muss. Die Herangehensweise besteht darin, eine breite Auswahl an Audio-, Video-, Licht- und Präsentationstechnik zentral verfügbar zu machen, die über ein Online-Formular gebucht werden kann. Die Ausgabe und Rückgabe erfolgt im Open Teaching Lab, wo die Geräte durch eine zuständige Person geprüft, gewartet und fachge-recht ausgegeben werden. Im Kontext des Open Learning Centers trägt die Maßnahme dazu bei, innovative Lehr- und Lernformate zu fördern, die technische Ausstattung für alle zugänglich zu machen und die Hochschule insgesamt als modernen Lern- und Arbeitsort zu stärken.
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Mediendidaktische Einordnung von Virtual Reality - Potenziale von Virtual Reality bei der Entwicklung von Lehr-und Lernangeboten
Der folgende Beitrag soll Forschenden und Lehrenden ein Modell als Bewertungsmittel an die Hand geben, unter welchen Bedingungen Virtual Reality (VR) in Lehr- und Lernangeboten eingesetzt werden kann. In diesem Modell werden die vier Determinanten für Leistungshandeln [Ke18] - Motivationsdefizit, Personalauswahl, Umgebungsfaktoren und Bildungsproblem - modifiziert und um die Komponentzfaktoren Wissen und Fertigkeiten erweitert. Grundlage für die Bewertung des VR-Einsatzes soll dabei die Beantwortung der Frage sein, ob digital angereicherte Bildungsangebote entweder ein Bildungsproblem lösen oder aber - anders wie in der bisherigen Literatur geschildert - auch (störende) Umgebungsfaktoren modifizieren können.
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