
BuildingBridges: kohäsive Hochschulcommunity@THRO
An der Technischen Hochschule Rosenheim werden Tendenzen einer sozial fragmentierten Studierendenschaft, exklusiv wirkende Strukturen und verringertes subjektives Wohlbefinden berichtet. Nicht nur weil die Zahl der internationalen Studierenden sprunghaft zunimmt, ist es dringend erforderlich, soziale Kohäsion umfassend zu stärken.Deutschlandweit sind für Hochschulen ethnische Herkunft, Geschlecht, Religion und Weltanschauung, Behinderung und chronische Erkrankung, Lebensalter und sexuelle Identität (Sommer und Thiessen 2023, 109) als Aktionsfelder dokumentiert.Da Bildung als die zentrale Determinante von Inklusion gilt, sind inklusive Hochschularchitekturen unverzichtbar für demokratische Gesellschaften. Eine stärker kohäsive Hochschulgemeinschaft ist ein Zwischenziel in einer Roadmap mit sozialer Inklusion als Orientierungsgröße. In einem inklusiven und partizipativen Prozess werden im Rahmen des Projekts Building Bridges: Kohäsive Hochschulcommunity@THRO (Bridges4RO) Diskriminierungsfenster im Hochschulalltag abgebaut sowie Gelegenheitsfenster für bridging social capital geschaffen. Im Fokus des hochschulweiten Projekts stehen der Zugang zur Hochschulgemeinschaft, die Partizipationskultur und die einschlägige Bildungsgüte. Prototypische Maßnahmen für Kohäsion werden entwickelt, implementiert und mit dem Feedback optimiert. Ihre Wirksamkeit wird formativ (Einzelmaßnahmen) und summativ (Prae- und Post hoc-Surveys zur Kohäsion der Hochschulgemeinschaft) evaluiert.
Auf einen Blick
Kontakt
Das könnte Sie auch interessieren

Mainzer Modelle für digital erweitertes Lehren und Lernen. Feedback, Aktivierung, Selbststeuerung und Kollaboration durch hybride Lernsettings stärken.
Das hier vorgestellte Vorhaben hat das Ziel, die komplexen Interaktionsbeziehungen des Lehrens und Lernens durch die Verschmelzung von digitalen Elementen und Präsenzformaten modellhaft neu zu gestalten. Es knüpft an Auswertungen zahlreicher innovativer und strategischer Projekte der letzten Jahre ebenso an wie an Erfahrungen aus zwei Digitalsemestern. Die Kopplung von Präsenzformaten mit digitalen Lehr-Lern-Elementen wird genutzt, um signifikante Schwachstellen von etabliert-konventionellen Settings durch spezifische Stärken der Digitalität zu beheben. Wie damit vier fundamentale Faktoren für studierendenzentrierte Lehre Feedback, Aktivierung, Selbststeuerung, Kollaboration gleichzeitig und in je unterschiedlichen Intensitäten und Modi adressiert werden können, wird in drei Modellbereichen erprobt: (A) Projektlehre, (B) Feedback-Portfolios sowie (C) große Vorlesungen. Durch die Etablierung von Communities of Practice von Lehrenden und Studierenden, die sich aus Pilotbereichen heraus agil und kontinuierlich in andere Fächer erweitern, bietet das Projekt zugleich mit der Modellierung innovativer hybrider Studienformate Best-Practices fachsensiblen Transfers.
Projekt anzeigen
Digitales Praxismodul – Facetten der Berufsbilder
Im digitalen Praxismodul „Facetten der Berufsbilder“ erhalten ISTAB-Masterstudierende (Internationaler Studiengang Technische und Angewandte Biologie) praxisnahe Einblicke in biologische Berufsfelder durch Alumni- und Expert:innenvorträge aus Forschung, Industrie und Diagnostik. Ziel ist es, Übergänge zu Projekt- und Masterarbeiten zu erleichtern und berufsrelevante Netzwerke aufzubauen.
Maßnahme anzeigen
DiKuLe: Planning and decision-making guide for portfolios
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
Publikation anzeigen