Projekt Bühne
Sharing SEE ME
Projekt
Zur Suche

Serious Gaming in der interprofessionellen Lehre zur Optimierung der Arzneimitteltherapie

Die medizinische Versorgung wird oftmals durch mangelnde Kommunikation und Interaktion der einzelnen Berufsgruppen erschwert. Wir möchten eine interprofessionelle universitäre Lehre in medizin-nahen Fächern (Medizin, Psychotherapie, Hebammenwissenschaft, Pharmazie) fördern, um ein gemeinsames Verständnis der einzelnen Interessengruppen zu etablieren und die Versorgung zu verbessern. Hierbei soll das Interaktionspotenzial und fachübergreifende Arbeit mittels Serious Gaming eruiert und weiterentwickelt werden. Es wird ein Prototyp des Serious Games „SEE ME“ genutzt. SEE ME wurde bisher in der Lehre von Studierenden der Humanmedizin an der RWTH Aachen evaluiert und konnte sowohl den Kenntnisstand wie auch das subjektive Sicherheitsempfinden der Spielenden verbessern. Es soll eine neuartige Studiengangs-übergreifende, interprofessionelle Lehre etabliert werden, in der den Studierenden nicht nur die Nutzung, sondern auch die partizipative Weiterentwicklung des Serious Games ermöglicht wird. SEE ME soll im Kontext einer interprofessionellen Lehre eingesetzt werden. In Zusammenarbeit mit Studierenden diverser Fächer und dem audiovisuellem Medienzentrum wird eine Erweiterung des Spiels auf für die medizinische Versorgung relevante Kerninhalte erfolgen. Dabei liegt ein besonderes Augenmerk auf der Entwicklung eines gegenseitigen interprofessionellen Verständnisses und der Ergänzung verschiedener Kenntnis- und Erlebenswelten zur Verbesserung der gemeinsamen medizinischen Versorgung

Auf einen Blick

Kontakt

Projekt Kontakt
Keine Kontaktdaten vorhanden

Das könnte Sie auch interessieren

Projekt 101953
Projekt

Synthetic Biology Education, Research + Growth

Durch das Projekt SYNERGY soll an der Goethe-Universität Frankfurt ein Modul eingeführt werden, welches Studierenden die Möglichkeit gibt, ihre wissenschaftlichen Kenntnisse und ihre Kreativität zu nutzen, um ein gesellschaftlich relevantes Problem mit synthetischer Biologie zu lösen. In dem Modul wird ein Projektplan für ein Forschungsprojekt erarbeitet undanschließend im Wet-Lab und Dry-Lab durchgeführt. Mit der Forschungsidee treten die Studierenden am internationalen iGEM Wettbewerb in Paris an. Über ihre Forschungsarbeit hinaus sammeln die Studierenden Erfahrungen in den Bereichen Projektfinanzierung, Öffentlichkeitsarbeit und Wissenschaftskommunikation sowie Teamarbeit und Führungskompetenzen, die im naturwissenschaftlichen Studium meist zu kurz kommen. Der Wunsch zur Etablierung des Moduls geht von den Studierenden der Biochemie aus, die selbst das Konzept für den Aufbau und die Durchführung des Moduls erstellt haben. Die Einführung des Moduls ermöglicht außerdem die Anerkennung auch in anderen naturwissenschaftlichen Studiengängen und darüber hinaus in Fächern der Geistes- oder Sozialwissenschaften, und stärkt damit den interdisziplinären Ansatz des Projektes. Vernetzung und Austausch der Studierenden untereinander innerhalb der eigenen Universität wie auch mit anderen teilnehmenden Universitäten ist ein wichtiger Teil von SYNERGY. Um die Durchführbarkeit des Moduls langfristig garantieren zu können, werden Laborgeräte zur dauerhaften Nutzung im Wet-Lab benötigt.

Projekt anzeigen
Maßnahme 100302
Maßnahme

Laterale Führung in der Projektkoordination

Projektkoordinator:innen in Hochschulentwicklungsprojekten tragen Mitverantwortung für den Projekterfolg, haben aber meist keine formale Weisungsbefugnis gegenüber den Teilprojekten und Projektmitarbeitenden. Diese Maßnahme dokumentiert Strategien für eine wirksame Koordination ohne Hierarchie. Der Ansatz basiert auf drei Säulen: aktive Legitimation durch die Projektleitung, Aufbau tragfähiger Arbeitsbeziehungen zu allen Beteiligten und das Schaffen von erkennbarem Mehrwert für das Gesamtprojekt. Ziel ist es, dass die Koordination als hilfreiche Instanz wahrge-nommen wird, nicht als zusätzliche Kontrollschicht.

Maßnahme anzeigen
Publikation 100819

Spannungsfelder in Projekten – Herausforderungen bei der Steuerung und Koordination innovationsbezogener Hochschulprojekte

Drittmittelprojekte haben sich neben der Forschungsorganisation als neue Form der Hochschulentwicklung etabliert. Trotzdem ist bisher empirisch nicht umfassend geklärt, wie Projekte an Hochschulen organisiert sind, gesteuert werden und welche Rolle Projektkoordinator*innen darin spielen. In diesem Beitrag werden Ergebnisse einer qualitativen Studie vorgestellt, in der 20 Projektkoordinator*innen aus Forschungs- und Entwicklungsprojekten an der Schnittstelle von Digitalisierung und Hochschullehre befragt wurden. Dabei zeigen sich verschiedene Spannungsfelder hinsichtlich der Steuerung und Koordination innovationsbezogener Hochschulprojekte. Sie beziehen sich auf die Rolle der Projektkoordination, die Formen der Zusammenarbeit und die Folgen der Veränderungsimpulse der Projekte in den Hochschulen. Sie geben Aufschluss über die Konstitution, Steuerung und Wirkung von Projekten als temporäre Organisationen im Hochschulkontext.

Publikation anzeigen