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Arbeitswelten und Einsatzsituationen in der virtuellen Realität erleben im Motion Lab

VRiMoLa – Virtual Reality im Motion Lab Die Beurteilung von Arbeits- und Einsatzsituationen hinsichtlich der Gefährdung für den Menschen sind integrale Bestandteile der Studiengänge Gesundheitswissenschaften, Rescue Engineering und Hazard Control an der HAW Hamburg. Die HAW Hamburg steht für anwendungsbezogene Lehre und Forschung. Arbeits- und Einsatzsituationen sollen im Studium realitätsnah und interaktiv betrachtet, hinsichtlich der Gefährdungen für den Menschen beurteilt und gestaltet werden können. Das HAW-Bewegungslabor (Motion Lab) ist hierzu bereits mit unterschiedlichsten Messsystemen ausgestattet und wird im Rahmen von VRiMoLa (Virtual Reality im Motion Lab) um VR Systeme und spezifische Lern- und Lehrkonzepte erweitert. Hierbei soll den Studierenden die Möglichkeit gegeben werden, bspw. ein spezifisches Vorgehen bei Großschadensereignissen (Triage) oder das Bewegen von Patient*innen interaktiv zu durchlaufen und hierbei mögliche Gefährdungen für Einsatzkräfte oder Beschäftigte in der Pflege aufzudecken. Mittelfristig ist vorgesehen, die in VRiMoLa entwickelten Konzepte zum VR basierten Lehren und Lernen und die entwickelten Simulationsszenarien für eine nachhaltige Wirkung in weitere Studiengänge zu integrieren.

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Lehre mit dem Materialarchiv der Zukunft

Zentraler Bestandteile der Architekturlehre ist die Vermittlung von Wissen über Konstruktion und Material. Gerade vor dem Hintergrund knapp werdender Ressourcen kommt der Auseinandersetzung mit den zur Verfügung stehenden Baustoffen und Materialien grundlegende Bedeutung zu. Durch die den Alltag immer stärker bestimmende Digitalisierung wird das Bewusstsein für das Stoffliche jedoch zunehmend in den Hintergrund gedrängt. Doch gerade für die Ausbildung der Architekten ist die physische Auseinandersetzung mit Materialien und Werkstoffen weiterhin zentral und muss, dieser Tendenz begegnend, in der Lehre gefördert werden. Ziel der «Lehre mit dem Materialarchiv der Zukunft» ist es, die Vermittlung des Physischen nachhaltig in der Lehre zu stärken und gleichzeitig den Studierenden den digitalen Zugang zu ganzheitlichem Materialwissen zu ermöglichen. Im Rahmen des Projektes werden spezielle Lehrmodule entwickelt, in denen die Studierenden in verschiedenen Formen die konstruktiven und architektonischen Potentiale der Materialien erkunden und dokumentieren. Dabei stimulieren sich Materialarchiv und Lehre im gegenseitigen Austausch. Das Materialarchiv der Zukunft wird durch seine inhaltliche Erweiterung und die Übertragung in die Digitalität zu einem festen Bestandteil in der Lehre. Es verknüpft die für die Ausbildung essenzielle sinnliche Erfahrbarkeit von Materialien mit den Möglichkeiten digitaler Informationsvermittlung.

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"Mensch was brauchst Du?" - ein Lernspiel

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Die Auseinandersetzung mit feministisch-postkolonialen Science & Technology Studies bietet Ansatzpunkte für eine Dekolonialisierung der Lehre mit heterogenen Studierendengruppen. In diesem Beitrag stelle ich mein Seminarkonzept aus Natur-/Technikwissenschaften und Gender Studies vor. Die Studierenden können gemeinsam Konzepte und Themen des Forschungsfeldes bearbeiten und reflektieren dabei kontinuierlich die eigenen Positionen und Verständnismöglichkeiten. Entlang ihrer Erfahrungen und Rückmeldungen diskutiere ich Impulse und Herausforderungen für eine Dekolonisierung der Lehre. In: Maureen Maisha Auma, Denise Bergold-Caldwell, Inka Greusing, Ilona Pache, Marianne Schmidbaur, Susanne Völker, &. Christine Vogt-William (Hrsg.), Gender Studies otherwise? Reflexionen und Praxen der Dekolonisierung (S. 135-156). Wiesbaden: Springer VS.

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