
(Theater-)Spielend Fremdsprachen lernen
Erprobung und Erstellung von Handreichungen, um Theaterproben, -aufführungen und theaterpädagogische Elemente im und als Fremdsprachenunterricht im Hochschulkontext anzuleiten und zu fundieren.Die Erfüllung von kommunikativen Aufgaben ist ein Kernelement von sprachlichem Handeln im Alltag. Ist das in einer fremden Sprache gefordert, dann muss es in einem sicheren Raum als Probehandlungen geübt und vorbereitet werden. Hier bieten sich gerade für Studierende, die in einer fremden Sprache in Referaten und Diskussionen sicheres Auftreten und überzeugendes Argumentieren zeigen müssen, Theateraufführungen und theaterpädagogische Elemente an. Im Austausch mit der wiedergegründeten deutschsprachigen Theatergruppe der pädagogischen Fakultät der Masaryk-Universität in Brno und den Fortbildungsmöglichkeiten für Fremdsprachenlehrende in Regensburg und Brno werden Methoden, Theorien, Proben- und Unterrichtseinheiten sowie Praktisches zum Theaterspielen in Unterrichtsräumen und Spielstätten entwickelt und erprobt und in Handreichungen unter cc-Lizenz festgehalten und veröffentlicht. Die internationale Theatergruppe "Babylon" des Lehrgebiets DaF der Universität Regensburg ist dabei sowohl als "Patin" als auch mit ihren Studierenden vertreten. Darüber hinaus sollen auch die Möglichkeiten des virtuellen/digitalen Raumes in den Bereich der Theaterarbeit im Fremdsprachenunterricht mit einbezogen werden. Ziel sind die Dokumentation dieser Zusammenarbeit und Handreichungen.
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Kontroversen begleiten mit Argumentlandkarten
Der konstruktive Umgang mit Kontroversen ist eine wichtige Qualifikation für Studierende. Dieses Projekt soll Lehrinhalte und -konzepte entwickeln, mit denen Studierende Kompetenzen in der konstruktiven Begleitung von Kontroversen erwerben und trainieren können. Sie üben sich darin, relevante Argumente und deren Beziehungen zueinander zu analysieren, sie angemessen darzustellen und solche Darstellungen konstruktiv in den weiteren Verständigungs- und Lösungsprozess einzubringen. Dazu soll die Methode der Argumentlandkarten genutzt werden (Argument Mapping): Grafiken mit Aussagen und Argumenten, die durch grüne Pfeile (Begründung) und rote Pfeile (Kritik) vernetzt sind. Die Studierenden sollen einüben, Argumentlandkarten zu entwerfen, im Dialog mit den Beteiligten zu evaluieren und zu überarbeiten und sie schließlich konstruktiv in die Unterstützung der Entscheidungs- und Lösungsfindung einzubringen. Das Projekt soll dazu (1) allgemeine und transferierbare Open Educational Resources (OER) sowie (2) spezifische Konzepte für deren Einsatz in verschiedenen Lehr- und Lernformaten entwickeln und erproben. Dazu gehören fachliche Veranstaltungen in der Philosophie, Veranstaltungen zu interdisziplinären Themen für Studierende aller Fächer sowie Bürger:innenbeteiligungs-Seminare zu öffentlichen Kontroversen, in denen interessierte Personen im Sinne der partizipativen Wissenschaftskommunikation in Diskussionsrunden eingebunden werden, die Studierende konstruktiv begleiten.
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Der Selbstlernkurs: Discover DH-(Kompetenzen)
Geisteswissenschaftliche Studierende bleiben in Angeboten zur Förderung von Datenkompetenz häufig unterrepräsentiert. Der Online-Selbstlernkurs "Discover Digital Humanities" adressiert diese Lücke: Studierende erwerben niedrigschwellig und fachkulturell eingebettet DH-Grundkompetenzen. Angesiedelt im Ergänzungsbereich der Bachelor- und Masterstudiengänge ist er für interessierte Studierende aller Fächer wählbar. Der Kurs verbindet theoretische Grundlagen mit konkreten Methoden sowie Tools und Hands-on-Elementen. Didaktisch setzt er auf einen handlungsorientierten Ansatz mit interaktiven H5P-Elementen und gestuften Lernstandserhebungen. Eine zentrale Gestaltungsentscheidung war die ko-kreative Einbindung von Studierenden in die Kursentwicklung. In dem Begleitseminar "Let's Discover Digital Humanities" erprobten und bewerteten sie Kursinhalte und entwickelten eigene Lerneinheiten, was frühzeitig Hinweise zu Verständlichkeit, Workload und Zielgruppenpassung lieferte.
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