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Digitallabor Mathematik für die Chemie

Viele Studierende im Fach Chemie haben Defizite in mathematischen Grundlagen, da im Curriculum häufig eine direkte Verknüpfung mit der Anwendung in der Chemie fehlt. In den bisherigen Curricula werden außerdem selten ausreichende Möglichkeiten zum Erlernen von Programmierfähigkeiten geboten, die angesichts der wachsenden Bedeutung von Computermodellen und disruptiver Technologien wie Quantencomputing und Künstlicher Intelligenz in der Chemie dringend benötigt werden. Das Ziel unseres Projekts ist ein modulares und adaptives Digitallabor, in dem Studierende für die Chemie relevante mathematische Konzepte eigenständig in Python-Programmen umsetzen und direkt mit einem chemischen Kontext verknüpfen. So werden mathematische Grundlagen eng mit der Fachausbildung verknüpft und gleichzeitig Kenntnisse im Programmieren und Visualisieren von Daten erworben. Die einzelnen Versuche enthalten Elemente der forschungsnahen Lehre. In ihre Entwicklung wird die Studierendenperspektive systematisch eingebracht. Im Digitallabor erwerben die Studierenden essentielle Fähigkeiten für die moderne naturwissenschaftliche Arbeit, beispielsweise indem sie Grenzen von Modellen sowie systematische Wege zu ihrer Verbesserung eigenständig evaluieren. Es ermöglicht den Studierenden zudem interaktives, individualisiertes und dezentralisiertes Lernen, was die Hochschullehre insbesondere für stärker diversifizierte Studierendenkohorten resilienter und zukunftsfester macht.

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Shaping Responsibility

Das Projekt „Shaping Responsibility (SHARE): Transformative Education for Active Citizens“ der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt zielt darauf ab, Studierende systematisch zur verantwortungsvollen Mitgestaltung gesellschaftlicher Transformationsprozesse zu befähigen. Angesichts großer Herausforderungen wie Klimawandel, KI oder Desinformation verbindet die KU als engagierte Universität hierzu Lehre, Forschung und gesellschaftliche Verantwortung auf neue, zukunftsweisende Weise. Kern des Vorhabens ist die Gründung einer Academy for Social Responsibility & Transformative Education, die als zentrale Plattform für innovative Studienformate, interdisziplinäre Vernetzung und einen multi-direktionalen Wissenstransfer dient. Dabei werden zehn Studiengänge aus fünf Fakultäten zu Prototypen einer transformativen Hochschulbildung weiterentwickelt, die selbstgesteuertes Lernen, transdisziplinäre Zusammenarbeit und die transformative Gestaltung gesellschaftlicher Herausforderungen miteinander verbinden. Studierende werden hierbei aktiv in die Entwicklung neuer Curricula und Lehr-Lern-Formate eingebunden, um ko-kreativ ein Modell transformativer Hochschulbildung zu erarbeiten, das bundesweit an Hochschulen integriert werden kann. Ziel ist es, auf diese Weise eine transformative Hochschulbildung dauerhaft im universitären Selbstverständnis zu verankern und gezielt zur Zukunftsfähigkeit des deutschen Hochschulsystems beizutragen.

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Maßnahme 100185
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Taktiler Informationszugang und Barrierefreiheit

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Hier finden Sie Inhalte, die wir im Verbundprojekt erarbeitet haben – zur Weiternutzung für Ihre Lehre. Wir freuen uns darauf, unsere Materialien weiterhin in Aktion zu sehen. Wir stellen Materialien sowohl in diesem Bereich als auch bei der OER-Plattform Twillo zur Verfügung. Die entsprechenden Lizenzhinweise finden Sie beim jeweiligen Material. Die Lizenzvergabe ermöglicht einen Einsatz in der Lehre durch Lehrende als Mitglieder Öffentlicher Einrichtungen. Sie können die Angebote mit den entsprechenden Quellverweisen, die auf dem Material und der Plattform zur Verfügung stehen, in Ihre Materialien einfließen lassen.

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