
Brücke zwischen Universität und Schüler:inne
Im Sinne der 3rd Mission unterstützt die Universität Tübingen die Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung. Das BUS-Projekt verbindet Engagement und Hochschullehre in besonderer Weise, fördert Bildungsgerechtigkeit und den Erwerb überfachlicher Kompetenzen. Um der gesellschaftlichen Herausforderung Bildungsgerechtigkeit zu begegnen, vernetzt das BUS-Projekt bestehende Mentoringprogramme von NGOs und Studierendeninitiativen und bindet sie als Praxispartner und Experten in das Projekt ein. Durch die gezielte Verbindung von Studierenden aus benachteiligten Kontexten mit Praxispartnern werden strukturelle Barrieren für ein Engagement nachhaltig reduziert. Die Praxispartner erhalten so Zugang zu einer vielfältigeren Gruppe engagierter Studierender mit neuen Perspektiven und Ideen, die sich aktiv für mehr Bildungsgerechtigkeit einsetzen. Der vorurteilsfreie Austausch zwischen Studierenden und Schüler:innen kann Hemmschwellen abbauen und Orientierung in der komplexen Informationslandschaft zum Thema Studium bieten. BUS ist ein Lehr-Lernprojekt. In Workshops werden akademisches Wissen vermittelt und spezifische Fähigkeiten gestärkt, während die Studierenden praktische Erfahrungen im Mentorat sammeln. Zudem wird durch explizite Reflexionsprozesse die Wissens- und Erfahrungsebene verknüpft. Durch die curriculare Verankerung und die Vergabe eines Zertifikats werden das Engagement und die erworbenen Kompetenzen der studentischen Mentor:innen anerkannt und sichtbar gemacht.
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Lehr- und Lernassistenzsystem für Studienerfolg
Mit dem übergeordneten Ziel der Erhöhung des Studienerfolgs soll aus Sicht der Verbundhochschulen der sich stetig verändernden Bildungslandschaft mit zwei maßgeblichen Shifts begegnet werden: Empowerment von Studierenden durch KI-unterstützte persönliche Ansprache, individuelle Reflexionsanlässe, regelmäßiges qualitatives Feedback zur Kompetenzentwicklung und zum Lernprozess sowie fortlaufende Motivation; Weiterentwicklung der Coaching-Rolle von Lehrenden hin zu einem akademischen Mentoring, das durch die Tool-Unterstützung eine wesentlich stärkere Interaktion mit Studierenden und individuelle Begleitung studentischen Lernens auch in Selbstlernphasen umfasst. Ziel des Projekts ist die Entwicklung und Integration eines KI-gestützten Lehr- und Lernassistenzsystems (LernKI). Es reflektiert die Notwendigkeit, Lehre in einer zunehmend KI-geprägten Welt zu transformieren, und berücksichtigt die sich verändernden Lerngewohnheiten der Studierenden. Die Ergänzung des Lehr-Lernprozesses um eine proaktive, digitale Coachingfunktion bedeutet einen strukturellen Wandel: Die Beziehung der Lehrenden und Studierenden wird ergänzt um eine beidseitig unterstützende, technisch simulierte Entität ("Third Educator"), die ein komplementäres Lehr-Lern-Szenario schafft. Damit gehen nachhaltige strukturelle und personenbezogene Haltungsänderungen einher, die einen tiefgreifenden Wandel bedeuten, dessen Initiierung und Begleitung essenzieller Bestandteil des Vorhabens ist.
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Relaunch der Startseite
Die Startseite von LEHRELADEN ist optisch modern und neu strukturiert. Gleichzeitig wurde die Usability erhöht, indem neue Wege, sich über die Themen im Portal zu informieren, geschaffen wurden.
Maßnahme anzeigen
Umsetzung eines E-Assessment zur Vorbereitung der Studierenden für ein Laborpraktikum mit Remote-Zugang unter Verwendung der Bildungsplattform OPAL/ONYX
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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