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Teamorientierte Lehr-Lern-Form für (be-)greifbare Umformtechnik

Innerhalb des Projektes soll ein innovatives Lehr-Lern-Format entwickelt und erprobt werden, welches bisher für das Fach Umformtechnik in dieser Form nicht existiert. Ziel ist es, das bisherige Vorführen von abgeschlossenen, praktischen Lehrinhalten zu ersetzen. Die Studierenden sollen anhand einer kompletten Prozessentwicklung die umformtechnische Fertigung eines Bauteils selbst gestalten und nachvollziehen. Dies umfasst die Erarbeitung von Fachwissen, die Erstellung einer Bauteilgeometrie, die Ableitung der Werkzeuge und die Erstellung der Steuerung bis hin zur Umsetzung der umformenden Fertigung inkl. Datenanalyse und Qualitätskontrolle. Ein vorhandener Prozessdemonstrator bildet die Basis für das Vorhaben, da mit diesem die notwendigen Instrumente in einem hinsichtlich Aufwand und Kosten umsetzbaren Rahmen hergestellt und alle essentiellen Fachkenntnisse und Kompetenzen vermittelt werden können. Das Format erlaubt es den Studierenden, ihre Ideen und erlerntes Wissen einzubringen sowie Verantwortung für den Prozess zu tragen. In Anlehnung an die beruflichen Arbeitsaufgaben erhalten die Studierenden ein konkretes Projekt, welches sie in Teams bearbeiten, sodass auch Soft Skills trainiert werden. Essentielle Bestandteile der Methode sind durch die Studierenden selbst erarbeitete Video-Tutorials sowie digitale Lerntagebücher zum Wissens- und Erfahrungsaustausch. Das ausgearbeitete Konzept soll auf andere Fächer der Produktionstechnik und des Maschinenbaus übertragbar sein.

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Projekt 100959
Projekt

Digitalbaukasten für kompetenzorientiertes Selbststudium

Ziel des Verbundprojekts DigikoS ist es, Studierende und Lehrende besser auf die gesteigerten Herausforderungen von hybriden Lehr-/Lernszenarien vorzubereiten. Der durch die Pandemie ausgelöste Digitalisierungsschub wird genutzt, um die notwendigen Fähigkeiten und Fertigkeiten im Umgang mit digitalem Lernen und Lehren zu stärken und tragfähige Konzepte für den Studienverlauf zu entwickeln. Dazu werden auf Grundlage umfangreicher Vorarbeiten Unterstützungsangebote für Studierende und Lehrende aus- und aufgebaut. Studierende werden bei der Nutzung digitaler Selbstreflexionsinstrumente zum Aufbau von Selbstlernkompetenz und Digital Skills begleitet. Dabei wird u.a. die Motivation Studierender zum digitalen Selbststudium adressiert. Lehrende werden durch Beratung und methodische Hinweise über eine Toolbox so befähigt, dass sie den besonderen Ansprüchen hybrider Lehrformate gerecht werden können. Die konzeptionelle Brücke zwischen den Angeboten für Studierende und Lehrende bilden Digital Scouts, die Studierende im Selbststudium betreuen und Lehrende beim Einsatz der Toolbox unterstützen.

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Maßnahme 100872
Maßnahme

Service-Café – Ein Raum zur Unterstützung Studierender in der Praxisphase des Service Learnings

Das Service-Café stellt ein Angebot für Studierende dar, die das Engagement (community service) des Service Learnings absolvieren. Es ist auf Peerebene etabliert. Studierende können dort über ihre Erfahrungen in der Praxis in den Austausch treten, sie können über ihre Praxiserfahrungen reflektieren und sich Unterstützung holen. Die Inhalte entstammen partizipativ und selbst organisiert aus den Erfahrungen der Studierende. Eine Studentische Hilfskraft leitet moderierend das Service-Café. [Anm. StIL: Diese Maßnahme wurde in einer Vorgängerversion der Abfrage dokumentiert. Bei der Übertragung auf das aktuelle Format kann es vorkommen, dass die Antworten nicht hundertprozentig zur Frage passen.]

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Publikation 100929

Freiräume für innovative digitale Lehre

Der Sammelband untersucht, wie digitale Innovationen die Hochschullehre nachhaltig verändern und weiterentwickeln können. Im Mittelpunkt stehen didaktische Konzepte, digitale Lehr-Lern-Formate sowie Erfahrungen aus dem Projekt InnoMA der Universität Mannheim. Die Beiträge zeigen, wie digitale Werkzeuge zur Förderung von Lernprozessen, Individualisierung und Qualitätssicherung in der Hochschullehre eingesetzt werden können. Die Publikation vereint theoretische Grundlagen, empirische Begleitforschung und praxisnahe Projektberichte. Vorgestellt werden unter anderem digitale Lernspiele, adaptive Lernsysteme, virtuelle Lernräume, KI-gestützte Anwendungen sowie Konzepte zur Evaluation digitaler Lehre. Darüber hinaus werden Fragen der Infrastruktur, des Supports und der strategischen Hochschulentwicklung behandelt. Der Sammelband richtet sich an Lehrende, Hochschuldidaktiker:innen, Forschende sowie Verantwortliche für Digitalisierung und Qualitätsentwicklung an Hochschulen.

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