
Virtuelle kieferorthopädische Patienten
Nahezu jede/r zweite Jugendliche unterzieht sich in Deutschland einer kieferorthopädischen Therapie. Die für eine erfolgreiche Therapie ärztlicherseits erforderlichen Grundkompetenzen werden im Rahmen des Zahnmedizinstudiums vermittelt und ggf. später in einer fachzahnärztlichen Weiterbildung vertieft. Die Kompetenzvermittlung ist ortsgebunden an die Universität, wobei bisher im Curriculum nur zeitlich eng begrenzte Slots zur Verfügung stehen. Unser Projekt hat zum Ziel, die für die kieferorthopädische Therapieplanung erforderlichen Kenntnisse zusätzlich digital und somit präsenz- und zeitunabhängig in das Zahnmedizinstudium zu integrieren. Die Erstellung eines eLearningsystems mit virtuellen Patienten ist eine interdisziplinäre Herausforderung, welche durch ein interdisziplinäres Projektteam angegangen wird: Das Team der Klinik für Kieferorthopädie des Universitätsklinikums Ulm (Ärztlicher Direktor: Prof. Dr. Dr. Lapatki) bringt umfangreiche Erfahrungen im Bereich der digitalen Therapieplanung sowie in der theoretischen und praktischen Ausbildung von Studierenden im Fach Kieferorthopädie mit; das GECKO-Institut (Direktor: Prof. Dr. Haag) hat langjährige umfassende Expertise bei der Entwicklung von innovativen Softwaresystemen für die Ausbildung und Prüfung in der Medizin und den Gesundheitsberufen; die Instruct gGmbH (Geschäftsführer: Martin Adler) ist als gemeinnützige Firma seit vielen Jahren Entwicklerin und Betreiberin einer Softwareplattform für Virtuelle Patienten.
Auf einen Blick
Kontakt
Das könnte Sie auch interessieren

Attraktive und innovative digitale Lehre für Polizeistudierende
Das Projekt verfolgt das Ziel, für Studierende und Lehrende der Fachhochschule die datensichere Übertragung von Lerninhalten in Blended Learning oder anderen digitalbasierenden Lehrformaten anzubieten, um das Lernen und Lehren zeitlich und örtlich zu flexibilisieren. Vor allem für das polizeiliche Studium mit seinen besonderen Herausforderungen der Theorie und Praxis-Verzahnung bietet die Digitalisierung vielfältige Chancen für eine innovative Verbesserung der Lernmethoden. Sie hat zudem enorme Potenziale, auch in pandemischen oder anderen Notlagen das für die Polizei und damit für Staat und Gesellschaft systemrelevante Polizeistudium in dessen Funktionsfähigkeit zu stützen. Das Projekt umfasst verschiedene Neukonzeptionen, Optimierungen und Verstetigungen der digitalen Lehre und zielt auch auf neue Lehrangebote im polizeispezifischen Kontext. Es verbindet innovative didaktisch-methodische Ansätze mit den Möglichkeiten digitaler Technik, die durch bedarfsgerechte Leistungsfähigkeit, Funktionalität, Modularität, Skalierbarkeit und Hochverfügbarkeit gekennzeichnet ist. Die Inhalte des polizeilichen Studiums stellen hohe Anforderungen an den Daten- und Geheimnisschutz und an die Datenhoheit. Sie ziehen der Nutzung kommerzieller Software Grenzen, weshalb das Projekt Inhouse-Lösungen und konfigurierbare Open-Source-Software in den Mittelpunkt rückt, auch um die digitale Souveränität zu gewährleisten. Die Übertragbarkeit der erarbeiteten Lösungen gehört zur strukturellen Zielsetzung des Projekts, das sich auch als weiterer Schritt zur Umsetzung eines Konzepts lebenslangen Lernens in der Polizei versteht.
Projekt anzeigen
Lehrendenbefragung zur Zukunft der Lehre
Die Herausforderung bestand darin, nach der Covid-19-Pandemie herauszufinden, wie Lehrende an Hoch-schulen in Sachsen die Hochschullehre weiterentwickeln würden. Was von der Hochschullehre in der Pande-miezeit soll bleiben? Wohin soll sich die Hochschullehre entwickeln? Grundlage für die Erhebung bilden die Empfehlungen des Wissenschaftsrates zur zukunftsfähigen (digitalen) Gestaltung von Studium und Lehre.
Maßnahme anzeigen
Innovative Hochschullehre auf dem digitalen Campus - Konzepte, Methoden und Anwendungen
Im Bereich der digitalen Hochschullehre hat die Universität Hildesheim seit 2020 besondere Innovationskraft bewiesen. Im Drittmittelprojekt „Digital C@MPUS-le@rning“ und in seiner direkten Nachbarschaft wurden hochinnovative digitale Lehr-Lern-Szenarien entwickelt, erprobt und verstetigt. Im Fokus dieses Sammelbands stehen didaktische Konzepte, praxisnahe Einsatzszenarien und empirische Erfahrungen. Die Beiträge bieten somit wertvolle Einblicke in den nachhaltigen Wandel universitärer Lehre im digitalen Zeitalter. Der Band lädt dazu ein, digitale Lehr-Lernformate mit unterschiedlichen Schwerpunkten – individuell, sozial, immersiv, hybrid – kennenzulernen, weiterzuentwickeln und als Inspiration für weitere Lehrinnovationen zu nutzen.
Publikation anzeigen