
Interaktive Simulationen für die Gesundheitsberufe
Im Projekt INSIDE werden interaktive und immersive Simulationen als eine hochschuldidaktische Weiterentwicklung simulationsbasierten Lernens für die hochschulische Lehre in Gesundheitsstudiengängen entwickelt, implementiert und evaluiert. In dieser innovativen Form der Simulation können vielfältige und bisher schwer darstellbare Lernumgebungen (z. B. Notfallsituation an der Autobahn) realitätsnah gestaltet werden. Erreicht wird dies durch Projektionen von virtuellen Umgebungen, klickbaren Schaltflächen, interaktiven Dokumente, abspielbaren Videos uvm., an drei Wände eines Raums. Mittels Infrarotlaser kann zudem mit den Projektionen interagiert werden. Dadurch wird das erforderliche Equipment auf das Wesentliche reduziert und ferner wird Studierenden ein aktives Eintauchen in den Lernprozess ermöglicht. Ziel des Projekts ist die innovative Weiterentwicklung des Moduls Digitale Lehrformen im Unterricht, welches im Masterstudiengang Pflegepädagogik angeboten wird. Interaktive und immersive Lernumgebungen sollen gemeinsam mit den Studierenden entwickelt und umgesetzt werden. In der begleitenden Evaluation werden Potenziale und Grenzen der innovativen Lernumgebungen analysiert. Die Befunde dienen der Entwicklung eines langfristigen interfakultären und interdisziplinären Nutzungskonzepts für die Aus-, Fort- und Weiterbildung an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) sowie für externe Gesundheitseinrichtungen.
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Spiele-Framework für Digital Game Based Learning
Am Campus Minden greifen die Informatik-Lehrenden Prof. Dr.-Ing. Carsten Gips und Birgit Christina George den Ansatz des (Digital) Game Based Learnings auf und wenden das Konzept auf die Hochschullehre an. Im Projekt wird ein Spiele-Framework , also ein Programmiergerüst, entwickelt, in dem Studierende die Akteure, Gegenstände, Räume und Spielmechaniken programmieren und sich damit ein individuelles Spiel erschaffen oder erweitern können. Außerdem soll das Framework Lehrenden die Möglichkeit bieten, eigenständig Level und fachbezogene Aufgaben (Quests") bereitzustellen. Beim Spielen gelangen die Studierenden erst in das nächste Level, wenn die Aufgabe durch Anwendung des fachlichen Wissens und der Techniken der jeweiligen Lehrveranstaltung korrekt gelöst wurde. Damit Lehrende aller Fachgebiete geeignete Aufgaben interaktiv definieren können, soll unter anderem eine Beschreibungssprache (DSL) zum Programmieren der Spiellogik entwickelt werden.
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Quantitative Wirksamkeitsanalyse (Evaluation)
In dieser Maßnahme wurden hochschuldidaktische Workshops quantitativ evaluiert. 1) Es wurde ein modulares Selbsteinschätzungsinstrument (Fragebogen) zu digitalen Kompetenzen, Kompetenzen zur Internationalisierung der Lehre sowie zu prädiktiven Faktoren zur Nutzung digitaler Medien in der Lehre entwickelt und an einer Stichprobe von 200 Hochschullehrenden validiert, psychometrische Gütekriterien wurden bestätigt. 2) Für jeden Workshop wurden passende Skalen zusammengestellt, es wurde eine Prä-Post-Befragung durchgeführt. 3) Die Ergebnisse wurden den Workshopleitenden im Sinne einer Lehrevaluation zurück gemeldet. 4) Teilnehmende konnten individuelle Rückmeldungen im Vergleich zu den 200 Hochschullehrenden erhalten. 5) Die Gesamtauswertung aller Workshops zeigt deutliche Kompetenzgewinne in zentralen Bereichen.
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Kollaboratives Arbeiten in Lehre und Studium – Beiträge des Verbundprojektes Co3Learn beim Hochschulforum Digitalisierung
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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