
Intersektionalität im Lehren und Lernen
Die Diversität der Studierenden an der TU Dortmund wirkt sich stark auf ihre Lernbedürfnisse aus. Diese können nur adressiert werden, wenn Lehrende und Lernende situierte Intersektionalität gemeinsam konzeptualisieren und diese konstruktivistisch in die Lehrpraxis (Curricula, Prüfungen und Lernumgebungen) integriert wird. Das Projekt fokussiert die Herausforderungen der Studierenden in einem Modul des Bachelorstudiengangs Wirtschaftswissenschaften an der TU Dortmund. Unter Berücksichtigung der Heterogenität der Studierenden wird beabsichtigt, ihre wissenschaftlichen Fähigkeiten und Kompetenzen zu Diversität und Inklusion intersektional auf- und auszubauen.Hierbei werden folgende Projektaktivitäten und -ziele verfolgt: a) eine Bestandsaufnahme von Intersektionalität im Lernraum, b) die Zusammenstellung von Beispielen für Herausforderungen im Zusammenhang mit Intersektionalität in unterschiedlichen Arten von Organisationen, c) die Erstellung einer digitalen Lernumgebung zur Veranschaulichung dieser Herausforderungen, d) die Implementierung von herausforderungsbasiertem Lernen im Lernraum mittels Projekt- und Gruppenarbeit sowie, e) die Neugestaltung der Prüfung zur Berücksichtigung von situierter Intersektionalität. Um die Nachhaltigkeit des Projekts zu gewährleisten, werden Maßnahmen zum Wissenstransfer innerhalb der Fakultät Wirtschaftswissenschaften sowie auf universitätsweiter und -übergreifender Ebene durchgeführt.
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