
Beziehungsarbeit im digitalen Raum reflexive Professionalität durch ein Konzept für digitale Lehre (KdL) fördern
Die Studiengänge an der ehs qualifizieren Studierende für die Arbeit in sozialen, personenbezogenen Dienstleistungen. Die Corona-Semester mit dem vollständigen Wechsel in die digitale Lehre haben die Herausforderung und Chance aufgezeigt, auch in digitalen Lehr-Lern-Settings reflexive Professionalität, als Basis unserer Studiengänge, qualitativ hochwertig zu vermitteln. Die Innovationsidee besteht in der Erarbeitung eines Konzeptes für die digitale Lehre, welches die Spezifika von Hochschulen mit sozialen, personenbezogenen Studiengängen in den Mittelpunkt stellt und einen Schwerpunkt auf Beziehungsarbeit im digitalen Raum setzt. Entstehen soll ein transformierbares Konzept, welches auch für andere Hochschulen mit ähnlichen Studiengängen umsetzbar ist. Es wird in sechs aufeinander aufbauenden Arbeitspaketen erarbeitet, teil-erprobt und evaluiert. Die Arbeitspakete beinhalten die Gründung des studentischen Think Tank ehs Student Change Makers, die Evaluierung der coronabedingten digitalen Lehre und die Überarbeitung der generellen Lehrevaluation, ein nationales und internationales Scoping, die Zielentwicklung für das Konzept für die digitale Lehre sowie die didaktische Konkretisierung digitaler Lehr-Lernformate mit Teilerprobung
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Schreib- und KI-Kompetenz zusammen denken
Ziel des Projekts ist es, akademische Schreibkompetenzen unter Einbeziehung von KI-Technologien zu stärken. Im Mittelpunkt steht die Idee, dass Schreiben mehr als Textproduktion ist es ist ein essentielles Denkwerkzeug und eine Schlüsselkompetenz besonders im KI-Zeitalter.Unser Ansatz überwindet traditionelle Grenzen der Schreibförderung, indem er direkt in der Fachlehre ansetzt und verschiedene Schreibkulturen wissenschaftliche, künstlerische und gestalterische miteinander in Dialog bringt. Dabei werden Studierende von Beginn an als aktive Mitgestaltende eingebunden, sei es als qualifizierte Peer-Tutor*innen oder als Ideengeber*innen für neue Formate.Besonders wegweisend ist der integrative Ansatz: Die Vermittlung von Schreibkompetenz wird unmittelbar mit reflektierter KI-Nutzung verknüpft. So entstehen niedrigschwellige Lernangebote von Mini-Workshops in regulären Lehrveranstaltungen bis hin zum digitalen Escape Room mit Schreibherausforderungen.Ziel des Projekts ist ein Ökosystem, in dem Lehrende entlastet, Studierende befähigt und nachhaltige Peer-Learning-Strukturen etabliert werden. Durch regionale und internationale Vernetzung sowie ein Symposium werden Erfahrungen ausgetauscht und neue Impulse für die Hochschullehre gesetzt. Die Ergebnisse werden evaluiert und in der Lernwerkstatt der Universität mit dem Ziel verankert, ein für andere Hochschulen adaptierbares Modell zu entwickeln, das Schreib- und KI-Kompetenz als untrennbare Zukunftskompetenzen begreift.
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Konzeption von Social-Media-Formaten
Ein Teil des Projektes ist das Erproben von (Geschichts-)Wissenschaftskommunikation auf Social Media. Dafür haben wir drei Formate entwickelt und umgesetzt, in denen wir auf unterschiedlichen Wegen versuchen, dieses Ziel zu erreichen, d. h. Forschungsmethoden und wissenschaftliche Erkenntnisse kurz und anschaulich zu präsentieren. [Anm. StIL: Diese Maßnahme wurde in einer Vorgängerversion der Abfrage dokumentiert. Bei der Übertragung auf das aktuelle Format kann es vorkommen, dass die Antworten nicht hundertprozentig zur Frage passen.]
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Prüfungen in Zukunft vielfältiger
Klaus Kreulich von der Hochschule München erklärt im Interview, wie das Projekt ii.oo kompetenzorientierte Prüfungen umsetzt und welche Innovationen für die Prüfungskultur in Zukunft relevant sind.
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