
Beziehungsarbeit im digitalen Raum reflexive Professionalität durch ein Konzept für digitale Lehre (KdL) fördern
Die Studiengänge an der ehs qualifizieren Studierende für die Arbeit in sozialen, personenbezogenen Dienstleistungen. Die Corona-Semester mit dem vollständigen Wechsel in die digitale Lehre haben die Herausforderung und Chance aufgezeigt, auch in digitalen Lehr-Lern-Settings reflexive Professionalität, als Basis unserer Studiengänge, qualitativ hochwertig zu vermitteln. Die Innovationsidee besteht in der Erarbeitung eines Konzeptes für die digitale Lehre, welches die Spezifika von Hochschulen mit sozialen, personenbezogenen Studiengängen in den Mittelpunkt stellt und einen Schwerpunkt auf Beziehungsarbeit im digitalen Raum setzt. Entstehen soll ein transformierbares Konzept, welches auch für andere Hochschulen mit ähnlichen Studiengängen umsetzbar ist. Es wird in sechs aufeinander aufbauenden Arbeitspaketen erarbeitet, teil-erprobt und evaluiert. Die Arbeitspakete beinhalten die Gründung des studentischen Think Tank ehs Student Change Makers, die Evaluierung der coronabedingten digitalen Lehre und die Überarbeitung der generellen Lehrevaluation, ein nationales und internationales Scoping, die Zielentwicklung für das Konzept für die digitale Lehre sowie die didaktische Konkretisierung digitaler Lehr-Lernformate mit Teilerprobung
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Diversitätssensibel in virtual reality experimentieren
Experimente in virtual reality (VR) bieten insbesondere mit Blick auf eine diversitätssensible Lehre in Laborpraktika ein großes Potential. Im Projekt DiVEx wird dieses Potential in einer Kooperation von Expert*innen aus der Fachwissenschaft und der Fachdidaktik Chemie genutzt, um interaktive diversitätssensible virtuelle Experimentierumgebungen für ein chemisches Laborpraktikum zu entwickeln und implementieren. Den Studierenden des Faches Chemie können so Experimente zugänglich gemacht werden, die z. B. aus zeitlichen, materiellen, oder sicherheitsbezogenen Gründen in der Realität nur schwer umsetzbar wären. Die VR-Experimentierumgebungen werden in einem Seminar von Studierenden des Lehramtes Chemie ausgehend von einem zuvor durch Informatiker*innen und Grafikdesigner*innen erstellten Baukasten mit vorgefertigten Assets entwickelt. Dadurch erwerben die Studierenden in einem anwendungsorientierten Kontext Kenntnisse zur Entwicklung von VR-Umgebungen und erlernen, welche Möglichkeiten die Digitalisierung für diversitätssensible Lehre bietet. Inwieweit sich dadurch das professionelle Wissen der Studierenden im Hinblick auf Digitalisierung und Diversitätssensibilität entwickeln, wird projektbegleitend evaluiert. Eine Verstetigung und Veröffentlichung des Baukastens auf einer OER-Plattform werden angestrebt. Zudem werden Möglichkeiten zur Erweiterung des Baukastens und der Experimentierumgebungen auf andere Fachgebiete, wie z. B. Physik, mitgedacht.
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Didaktischer VR-Einsatz im Lehramtsstudium
Der 90-minütige Micro-Workshop sensibilisiert Lehramtsstudierende für den Einsatz von Virtual Reality (VR) in Lehr-Lernprozessen. In drei Phasen (Impuls, Erkundung, Debriefing) werden technologische Grundlagen vermittelt, VR-Szenarien ausprobiert und Einsatzmöglichkeiten für den zukünftigen Unterricht reflektiert. Ziel ist es, Lehramtsstudierende praxisnah an die Potenziale und Herausforderungen immersiver Lernumgebungen heranzuführen.
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Perspektivwechsel: SoTL und die Rolle von Hochschuldidaktiker:innen
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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