
DigBridge Dual: Integrierte Future Skills-Entwickl
Duales Studium ist ein Hochschulstudium mit fest integrierten Praxisphasen. Grundidee ist die enge Abstimmung zwischen curricularem Theorie-Lernen und betrieblichem Praxis-Lernen. Doch diese Schnittstelle ist zugleich die Schwachstelle: die "Theorie-Praxis-Verzahnung" gilt als unterspezifiziert. Auch die Studierenden erleben das DS als kaum verbundenes Nebeneinander von Theorie und Praxis denn als integriertes Ganzes. DigBridge dual setzt bei diesem Handlungsbedarf an und verfolgt eine doppelte Zielstellung:(1) Ein Peer-Circle-basiertes digitales Kompetenz-ePortfolio wird eingeführt, das durch situationsnah aufgezeichnete Reflexionspunkte den bisherigen punktuellen Ablauf- und Reflexionsbericht durch einen kontinuierlichen "Reflexionsflow" für bessere Kompetenzentwicklung weiterentwickelt. Didaktische Konzepte für den Übergang von punktueller zu kontinuierlicher Reflexion und von individueller zu Peer-Reflexion werden unterstützt durch Co-Design eines app-gestützten Lernjournal und eines ePortfolio als Reflexionsraum.(2) Ein curricular integriertes "Future Skills"-Programm für alle dualen Studiengänge wird entwickelt und praktisch erprobt, das selbst gesteuerte und laufend reflektierte Prozesse der Handlungskompetenz-Entwicklung gezielt anregt und unterstützt.
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Dekoloniales Lern- und Lehrlabor
Das Projekt schafft einen Raum, in dem unterschiedliche Wissensordnungen so auch die des Globalen Südens miteinander in Beziehung gesetzt werden, um eine plurale Wissenslandschaft zu schaffen. Hierfür wird ein interaktives Labor für dekoloniale Wissensaneignung entwickelt ein offener, ko-kreativer Raum, in dem Studierende und Lehrende gemeinsam neue Formen des Lehrens und Lernens gestalten. Ziel ist es, Formate zu entwickeln und erproben, die koloniale Kontinuitäten im Hochschulsystem kritisch hinterfragen und auf epistemische Gerechtigkeit zielen. Édouard Glissants Konzept der Welt in Beziehung dient dem Projekt als pädagogischer Leitgedanke.Im Zentrum steht die aktive Mitverantwortung der Studierenden: Sie entwickeln eigene Wissensaneignungsstrategien, reflektieren sie kritisch und erproben sie in gemeinsamen hierarchiefreien Settings. Ihre Mitwirkung wird durch das Zertifikat Dekoloniale Bildungspraxis gewürdigt, das Kompetenzen in machtkritischer Reflexion, partizipativer Didaktik und transkultureller Verantwortung sichtbar macht.In Seminaren, Werkstätten sowie im Austausch mit zivilgesellschaftlichen Akteur*innen und internationalen Partner*innen entstehen Bildungsräume, die Pluralität erfahrbar machen. Strukturell werden zwei curricular verankerte Module, ein MOOC (interaktiver Massive Open Online Course), ein Leitfaden und praxisnahe Tools zur Hochschulentwicklung erarbeitet. Das Labor fungiert als Modellraum für institutionellen Wandel.
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Publikation der Forschungsergebnisse aus dem TESOL Research Colloquium zu digitalen Feedbackmethoden
In einem Buchbeitrag bei Cambridge University Press sollen die Erkenntnisse aus der Anwendung digitaler Feedback-Methoden im TESOL Research Colloquium veröffentlicht werden. [Anm. StIL: Diese Maßnahme wurde in einer Vorgängerversion der Abfrage dokumentiert. Bei der Übertragung auf das aktuelle Format kann es vorkommen, dass die Antworten nicht hundertprozentig zur Frage passen.]
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Enhancing the Peer-Feedback Process Through Instructional Support: A Meta-Analysis
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