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Digital unterstütztes Lernen in MINT in der angewandten, hybriden Lehre von Präsenzhochschulen

COV-19 hat bestehende Lehr-/Lernformate an Hochschulen verändert. Die Problematik zeigt sich insbesondere in den MINT-Studiengängen an HAWs, in denen das Lernen, Entwickeln, Verinnerlichen und eigenständige Umsetzen durch praktisches Erfahren im Vordergrund steht. Obwohl die HAW Hof bereits vor der Pandemie bezüglich der IT-Infrastruktur und den digitalen Lernwerkzeuge gut aufgestellt war zeigten Ergebnisse eigener Evaluationen eine Unzufriedenheit bei Studierenden und Lehrenden. Ziel des Projektes ist es daher, im vergangenen Jahr bereits erprobte Elemente der angereicherten Präsenzlehre, sowie der hybriden und virtuellen Formate systematisch zu evaluieren und weiterzuentwickeln, um sie flächendeckend und nachhaltig an der Hochschule Hof mit einer verbesserten und nachhaltig digitalen Lehrqualität einzusetzen. Hierzu erfolgen innovative Ansätze im Bereich der internen Weiterbildungsangebote und Übungsbereiche, der Gestaltung der Arbeitsumgebung in rein virtuellen, hybriden und Präsenzformaten und deren Folgen in der Umsetzung. Ein weiterer Fokus besteht in der Umsetzung möglicher alternativer praktischer Lehrformate in Labor- und Praktika Veranstaltungen und dem studierenden- und systemorientierten Ausbau der MINT-Datenbank.

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Freiraum für Bauingenieurinnen

Personen wie Frank O. Gehry, Daniel Libeskind und Renzo Piano sind international bekannte Architekten. Aber was ist mit den großen Frauen im Bereich Entwurf, Konstruktion und Statik? Das Projekt „Freiraum für Bauingenieurinnen“ rückt weibliche Persönlichkeiten in den Mittelpunkt, die aktuell das Bauingenieurwesen prägen. Im Studiengang Bauingenieurwesen an der Bergischen Universität Wuppertal liegt der Anteil der Studentinnen seit zehn Jahren nur bei einem Drittel der Eingeschriebenen und in der Berufswelt scheinen Frauen nach wie vor unterrepräsentiert zu sein. Damit fehlt es dem weiblichen Nachwuchs an sinnstiftenden Vorbildern. Dieser Leerstelle widmet sich das vorliegende Projekt. In Freiraum-Veranstaltungen liefern national und international tätige Bauingenieurinnen Einblicke in ihre Arbeit, halten Vorträge und geben Workshop-Einheiten, die für eine spätere Nutzung aufgezeichnet, dokumentiert und aufbereitet werden. Durch die Präsentation von positiven Karrierebeispielen und Persönlichkeiten soll das Studium des Bauingenieurwesens bzw. der Mint-Fächer im Allgemeinen insbesondere für Frauen attraktiver gemacht werden. Ziel ist es, Studienanfängerinnen zu motivieren und langfristig die Zahl an Absolventinnen deutlich zu erhöhen. Gleichzeitig versteht sich das Projekt als Modell für andere Fächer mit ähnlichen Ausgangslagen innerhalb der Hochschule, aber auch weit darüber hinaus.

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