
#ZukunftslaborErde
Mit dem #ZukunftsLaborErde wollen wir die Klima-Schockstarre überwinden, die in vielen Menschen Angst und Unsicherheit erzeugt. Diese lässt Zusammenhänge und Lösungen schwer wahrnehmen und entwickeln. Ziel des #ZukunftsLaborErde ist es, Studierende zu befähigen aus Wissen zu komplexen Zusammenhängen globaler Umweltveränderungen in Vergangenheit und Zukunft Lösungsansätze zu entwerfen, zu testen und zu kommunizieren. In einem zweisemestrigen Praxisseminar werden wir uns mit Studierenden verschiedener Fachrichtungen in Kleingruppen mit den Ursachen globaler Umweltveränderungen auseinandersetzen und konkrete, lokale, soziale, natürliche und technische Lösungsansätze für Abschwächung und Anpassung erarbeiten. Alle erarbeiteten Konzepte werden in Seminararbeiten nach dem ersten Semester skizziert, präsentiert, und diskutiert. Ein Gremium aus Studierenden & Wissenschaftler:innen entscheidet hierbei über 2-3 favorisierte Konzepte. Diese Konzepte werden konkret mit Sach-, Raum- und Hilfskraft-Mitteln gefördert. Im zweiten Semester werden die ausgewählten Konzepte getestet und evaluiert. Das #ZukunftsLaborErde ist ein Pilotprojekt. Es kann Studierenden wie Lehrenden, und der Gesellschaft innovative Möglichkeiten der universitären Lehre aufzeigen und tiefe Einblicke in die Gestaltung einer nachhaltigen Zukunft auf unserer Erde eröffnen.
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Die Digitallehre an der HS Anhalt mit vielfältigen Lernangeboten, -situationen und -inhalten versteht sich in der fächerübergreifenden Tradition der Bauhauswerkstätten in Dessau und beruht bislang auf klassischen Medientechnologien in Präsenz und Online. In unserem Vorhaben werden wir mit partizipativer Lernraumgestaltung ein hybrides Lernraumkonzept entwickeln, um limitierende Online-Konzepte zu überwinden. Mit dem fachübergreifenden Gesamtkonzept befähigen wir Lehrende und Lernende zur Co-Creation ihrer eigenen Lernräume. An der School of Digital Education der HS Anhalt angesiedelt, werden Entwicklungen neuer hybrider Räume in den Raumdimensionen ARVR, synchrones Audio und Haptik etabliert. Auf technischer und methodischer Expertise aufbauend und ergänzt um didaktisches und soziologisches Wissen, werden wir mit Lehrenden und Lernenden ein mobiles Toolkit entwickeln, erproben und iterativ verbessern. Das Toolkit wird, methodisch angeleitet, in allen Fachbereichen der Hochschule zur Implementierung fachspezifischer hybrider Lernräume erprobt und genutzt. Ein digitaler Lernleitstand unterstützt Lehrende bei Methodenwechseln. Die Ergebnisse unseres Projektes werden beitragen, neue Dimensionen virtueller Lernkonzepte zu erschließen.
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