
#ZukunftslaborErde
Mit dem #ZukunftsLaborErde wollen wir die Klima-Schockstarre überwinden, die in vielen Menschen Angst und Unsicherheit erzeugt. Diese lässt Zusammenhänge und Lösungen schwer wahrnehmen und entwickeln. Ziel des #ZukunftsLaborErde ist es, Studierende zu befähigen aus Wissen zu komplexen Zusammenhängen globaler Umweltveränderungen in Vergangenheit und Zukunft Lösungsansätze zu entwerfen, zu testen und zu kommunizieren. In einem zweisemestrigen Praxisseminar werden wir uns mit Studierenden verschiedener Fachrichtungen in Kleingruppen mit den Ursachen globaler Umweltveränderungen auseinandersetzen und konkrete, lokale, soziale, natürliche und technische Lösungsansätze für Abschwächung und Anpassung erarbeiten. Alle erarbeiteten Konzepte werden in Seminararbeiten nach dem ersten Semester skizziert, präsentiert, und diskutiert. Ein Gremium aus Studierenden & Wissenschaftler:innen entscheidet hierbei über 2-3 favorisierte Konzepte. Diese Konzepte werden konkret mit Sach-, Raum- und Hilfskraft-Mitteln gefördert. Im zweiten Semester werden die ausgewählten Konzepte getestet und evaluiert. Das #ZukunftsLaborErde ist ein Pilotprojekt. Es kann Studierenden wie Lehrenden, und der Gesellschaft innovative Möglichkeiten der universitären Lehre aufzeigen und tiefe Einblicke in die Gestaltung einer nachhaltigen Zukunft auf unserer Erde eröffnen.
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Career Readiness durch Microcredentials
Der demografische Wandel u. der Fachkräftemangel stellen die Hochschulen in Sachsen-Anhalt vor große Herausforderungen. Ziel des Verbundes ist es, Lehrangebote u. Strukturen durchlässiger zu gestalten, indem Microcredentials (MC) als eigenständige Lernmodule entwickelt u. zugänglich gemacht werden. Die Erarbeitung von Qualitätsstandards stellt sicher, dass die erworbenen Kompetenzen für die individuellen Bildungsbiografien an allen Hochschulen des Landes anerkannt u. auf dem Arbeitsmarkt akzeptiert werden. Drei zentrale Schwerpunkte sind: Förderung von Schlüsselkompetenzen: An den beteiligten Hochschulen werden MC in Bereichen wie Summer Schools, Bachelor-Master-Übergängen, Weiterbildungsmodulen, Brückenkursen, MINT-Förderung u. Sprachzertifikaten entwickelt.Erhöhung der Durchlässigkeit: Es werden Qualitätsstandards erarbeitet, um die Anerkennung und Anrechnung von MC zu ermöglichen. Diese sollen in verschiedenen Szenarien, z. B. als Kombination von Studium u. Zusatzkursen oder als Module für Zertifikate und Abschlüsse, erprobt werden.Unterstützung durch technische Infrastruktur: Eine zentrale Plattform zur öffentlichen Darstellung, Verwaltung u. Anerkennung der MC wird geschaffen, um eine Nutzung zu erleichtern u. ihre Akzeptanz auf dem Arbeitsmarkt sicherzustellen. Das Vorhaben ist in Konzeptions-, eine Pilot- u. eine Verstetigungsphase unterteilt. Adressaten d. Entwicklungsarbeit sind: Studierende, Gasthörer:innen, Zertifikatsteilnehmende, Prüfungs- u. Zulassungsverwaltungen.
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Scholarship of Teaching and Learning (SoTL)
Über hochschulinterne Förderung konnten zwei Begleitprojekte zum Aufbau der Didaktischen Werkstatt Gesundheit unter Beteiligung von Studierenden realisiert werden. Über eine SoTL (11/2022 bis 10/2023) wurden Interviews mit Mentor*innen inhaltsanalytisch ausgewertet, die an beruflichen Schulen die Studierenden im Praktikum begleiten. Sie wurden u.a. nach geeignetem Anschauungsmaterial für das Fach Gesundheit befragt, wodurch die Ausstattung der DWG praxisnah und anwendungsorientiert erweitert werden konnte. Zusätzlich baten wir um Klassenbeschreibungen, aus denen authentische Fallbeschreibungen für die Planung erster Unterrichtsversuche hervorgingen. Aus wissenschaftlicher Perspektive war die Auseinandersetzung mit dem fachdidaktischen Selbstverständnis der befragten Mentor*innen besonders interessant, vgl. Orazem et al. (2026). Fachdidaktisches Verständnis von Lehrkräften der beruflichen Fachrichtung Gesundheit. Pädagogik für Gesundheitsberufe. 13(1), 181-197.
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