
Wirtschaftsmathe nachhaltig und ganzheitlich sehen
Während Wirtschaftsmathematikvorlesungen bisher fast ausschließlich ökonomische Anwendungen aufgreifen, bleiben ökologische und soziale Aspekte meist außen vor. Die Notwendigkeit, dem Klimawandel und sozialen Ungerechtigkeiten entgegenzuwirken, erfordert jedoch die Betrachtung aller drei Säulen der Nachhaltigkeit: Ökologie, Ökonomie, Soziales. In WiNGS steht deshalb die Erweiterung der mathematischen Grundlagenvorlesung der BWL um ökologische und soziale Aspekte im Fokus. Studierende sollen dadurch frühzeitig dazu befähigt werden, eine holistische Perspektive einzunehmen und Entscheidungen zu treffen, die nicht nur finanziell rentabel sind, sondern auch quantitativ bewertbar positive Auswirkungen auf die Umwelt und die Gesellschaft haben.Somit geht es in WiNGS darum, nicht nur bestehende quantitative Bewertungen von ökologischen oder sozialen Aspekten in die mathematische Grundausbildung der BWL aufzunehmen, sondern auch Methoden einzubinden, die Ökonomie, Ökologie und Soziales integrativ quantitativ bewerten. Unter Einbindung von Studierenden werden zu den mathematischen Methoden auch die passenden Lehrkonzepte erarbeitet. In Lehrveranstaltungen und studentischen Workshops werden diese erprobt, durch Studierende evaluiert und ggf. überarbeitet. Die fertigen Methoden und Lehrkonzepte werden hochschulintern und -übergreifend für andere Lehrveranstaltungen zur Verfügung gestellt.
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Physik in Bielefeld - Vom Labor auf die Bühne
Im Physikstudium sollen Lehramts- und Fachstudierende sowohl theoretisches Wissen als auch experimentelle Kompetenzen erwerben. Letzteres kommt jedoch aus Sicht der Studierenden selbst sowie aus Sicht der Fachdidaktik häufig zu kurz. Zudem bemängeln die Studierenden das noch stets traditionelle (Selbst-)Bild des Faches, was sich u.a. in einer geringen Diversität unter Dozierenden sowie den insgesamt niedrigen Zahlen an Studienanfänger:innen manifestiert. Das Projekt Physik in Bielefeld Vom Labor auf die Bühne (PiBonStage) adressiert diese Herausforderungen indem ein Seminarkonzept für Lehramts- und Fachstudierende der Physik entwickelt wird, welches die Entwicklung experimenteller Kompetenzen explizit fördert und gleichzeitig ein modernes Bild der Physik durch proaktive Wissenschaftskommunikation vermittelt. Im Sinne des Design-Based Learning konzipieren und bauen die Teilnehmer:innen unter Begleitung von Expert:innen aus Experimentalphysik, Physikdidaktik und Wissenschaftskommunikation eigenständig (Mitmach-)Experimente und stellen diese zu einer Physikshow für Schulen aus der Region zusammen. Neben dem Erwerb praktischer Fähigkeiten im Bereich des Experimentierens und in der zielgruppengerechten Wissenschaftskommunikation, tragen die Studierenden damit selbst als Role-Models und Multiplikator:innen zum Abbau von tradierten Vorstellungen über das Fach bei.
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Immersive Technologie in der Hochschule etablieren
Das VR-Lab bietet Lehrenden einen Raum, um immersive Technologien wie Virtual Reality, Augmented Reality, Mixed Reality, Extended Reality und 360°-Anwendungen für die eigene Lehre zu erproben. Da in der Hochschullehre häufig nur begrenzte Zeit und Ressourcen für experimentelle Methoden zur Verfügung stehen – trotz hoher Motivation und Engagement seitens der Lehrenden – setzt das Labor gezielt hier an. Es unterstützt Lehrende auf unterschiedlichen Kompetenzstufen, fördert praxisnahes, eigenständiges Ausprobieren und schafft eine kollegiale, förderliche Lernatmosphäre. Zentrales Element ist eine gelebte Experimentier- und Fehlerkultur, die dazu ermutigt, Neues zu wagen und aus den Auseinandersetzungen mit Bildungstechnologien produktive Lernerfahrungen zu gewinnen. Entscheidend ist zudem die Berücksichtigung individueller Bedürfnisse, um Vorbehalte abzubauen und Technikskepsis entgegenzuwirken. Der Erfolg des Lehrlabors basiert auf dem Zusammenspiel technischer, didaktischer und sozialer
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XR_Bildungs- und Beteiligungs-Metaverse. Virtuelle Lehr- und Lernzukünfte für die Stadt- und Raumplanung [1]
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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