
Virtuelle kieferorthopädische Therapieplanung
Die Planung einer kieferorthopädischen (KFO) Therapie basiert auf der Bewertung einer Vielzahl von Einzelbefunden und -diagnosen, d. h. Analysen von Röntgenbildern, Kiefermodellen und klinischen Befunden. Wesentliche Bausteine des Therapieplans sind sog. Problemkomplexe, für welche jeweils ein konzeptionelles therapeutisches Vorgehen festzulegen ist. Zudem sind eine chronologische Therapieabfolge und apparative Umsetzung zu definieren. Der Planungsprozess ist sehr komplex und daher im Rahmen des Zahnmedizinstudiums schwierig vermittelbar. So ergaben Befragungen von Studierenden den Wunsch einer Implementierung digitaler, unterstützender Tools. Ziel dieses Antrags ist die Konzeption und Realisierung einer systematischen digitalen KFO-Therapieplanung. Das modulare Grundkonzept wird durch aufeinander aufbauende Stufen bzw. Softwaremodule reflektiert. Durch das Projekt soll das Lehrkonzept substanziell didaktisch weiterentwickelt, und die Anzahl der im Studium geplanten KFO-Patientenfälle deutlich erhöht werden. Der Prozess wird interaktiv gestaltet und durch Feedback-Schleifen nachvollziehbarer gestaltet. Zudem sollen auch KI-gestützte Methoden für adaptive, individuelle Antworten angebunden werden können. Studierende sind in die didaktische Konzeption eingebunden, und evaluieren die entwickelten Tools hinsichtlich deren Usability. Neben dem direkten Nutzen für die Studierenden sollen durch implementierte Datenanalysen Schwachstellen im Lehrkonzept identifiziert werden können.
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Kontroversen begleiten mit Argumentlandkarten
Der konstruktive Umgang mit Kontroversen ist eine wichtige Qualifikation für Studierende. Dieses Projekt soll Lehrinhalte und -konzepte entwickeln, mit denen Studierende Kompetenzen in der konstruktiven Begleitung von Kontroversen erwerben und trainieren können. Sie üben sich darin, relevante Argumente und deren Beziehungen zueinander zu analysieren, sie angemessen darzustellen und solche Darstellungen konstruktiv in den weiteren Verständigungs- und Lösungsprozess einzubringen. Dazu soll die Methode der Argumentlandkarten genutzt werden (Argument Mapping): Grafiken mit Aussagen und Argumenten, die durch grüne Pfeile (Begründung) und rote Pfeile (Kritik) vernetzt sind. Die Studierenden sollen einüben, Argumentlandkarten zu entwerfen, im Dialog mit den Beteiligten zu evaluieren und zu überarbeiten und sie schließlich konstruktiv in die Unterstützung der Entscheidungs- und Lösungsfindung einzubringen. Das Projekt soll dazu (1) allgemeine und transferierbare Open Educational Resources (OER) sowie (2) spezifische Konzepte für deren Einsatz in verschiedenen Lehr- und Lernformaten entwickeln und erproben. Dazu gehören fachliche Veranstaltungen in der Philosophie, Veranstaltungen zu interdisziplinären Themen für Studierende aller Fächer sowie Bürger:innenbeteiligungs-Seminare zu öffentlichen Kontroversen, in denen interessierte Personen im Sinne der partizipativen Wissenschaftskommunikation in Diskussionsrunden eingebunden werden, die Studierende konstruktiv begleiten.
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Labor für hybride Gruppenarbeit
Das Labor für hybride Gruppenarbeit an der Technischen Hochschule Rosenheim schafft einen innovativen Lehr-Experimentierraum, der das Konzept der „Neuen Präsenz“ umsetzt. Der Raum verbindet physische und virtuelle Lernumgebungen, um kollaborative Lernprozesse zu fördern und gleichwertige Lernerfahrungen für Präsenz- und Online-Studierende zu bieten. Die technische Raumausstattung umfasst PTZ-Kameras, ein Deckenmikrofon und Deckenlautsprecher, daneben drei Projektionsflächen sowie mobile Schallschutzwände. An den sechs Gruppentischen befinden sich digitale Whiteboards, 360°-Kameras mit integriertem Mikrofon und Lautsprecher sowie kleine PCs mit Tastatur und Maus. Diese Technik ermöglicht eine ausgezeichnete Kommunikation und Interaktion zwischen physischen und virtuellen Teilnehmenden in verschiedenen Lernsettings. Dozierende können hybride Lehrformate gestalten, bei denen alle Studierenden aktiv und gleichwertig eingebunden werden. Das Labor erlaubt die Entwicklung zukunftsweisender
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E-Assessment in MINT-Fächern: Coden von Übungsaufgaben mit Python & Jupyter.
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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