
Innovative Konzepte und Angebote für die zeitgemäße digitale Lehre an Musikhochschulen
Auf der Basis der vom Hochschulnetzwerk Digitalisierung der Lehre Baden-Württemberg erarbeiteten Konzepte, den Erfahrungen der Studierenden und Lehrenden mit eartraining-online.de und Digitale Musikkulturen sowie der kurzfristig notwendigen und umgesetzten umfangreichen corona-bedingten methodischen Forschung zur Digitalisierung der Lehre (Blended Learning) plant die Hochschule nun zügig die Weiterentwicklung der vorhandenen Angebote und die Implementierung weiterer Innovationen auf der Basis vorangehender und begleitender Evaluierungen. Durch Blended Learning ist es möglich die individuellen Bedarfe der Studierenden zielgenauer zu adressieren. Auch die Präsenzlehre wird dadurch weiterentwickelt und kann noch stärker auf das Lernen in zwischenmenschlicher Interaktion fokussiert werden. Die ent-worfenen Maßnahmen zielen im Schwerpunkt auf ein umfangreiches digitales Lehrangebot zu Grundlagen der Kunstwissenschaften und Kunsttheorie, zur Medienkompetenz und Entwicklung innovativer multimedialer Kunstformate sowie auf das Üben von Fertigkeiten mit Hilfe von digitalen Tutoraten (Phonetik von Fremdsprachen beim Singen, Gehörbildung, Spiel im virtuellen Orchester etc.).
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E-Portfolios in die Praxis bringen ein Dreiklang aus Theorie, Kommunikation und Anwendung
Lehrende stehen regelmäßig vor der Herausforderung, Prüfungsformen zu finden, die alle vermittelten Kompetenzen abprüfen. Für Hochschulen ist dabei der Qualifikationsrahmen HQR maßgebend. Die Eignung klassischer Formate, wie eine mündliche Prüfung oder Klausur, zur Prüfung der vier Kompetenzdimensionen des HQR wird immer wieder kritisch diskutiert. Inzwischen halten zunehmend digitale Formate Einzug in die Hochschullehre. E-Portfolios beispielsweise haben das Potenzial, verschiedene Kompetenzen umfassender abzubilden als klassische Prüfungsformen. Dennoch sind E-Portfolios an deutschen Hochschulen wenig verbreitet. Die Innovationsidee besteht daher darin, die TOP10 der Hürden für die Nutzung von E-Portfolios durch Studierende, Lehrende und Stakeholder zu identifizieren, diese Hürden durch zielgruppenspezifische Kommunikation und Angebote zu adressieren, in einem Starterkit für kompetenzorientierte Lehre mit E-Portfolios zu verdichten und durch diesen an unseren Hochschulen und darüber hinaus zu einer Verbreitung von E-Portfolios beizutragen. Ziel des Verbundprojektes ist es, mit einem Dreiklang aus Theorie & Dokumentation, Kommunikation und der konkreten Anwendung die Potenziale von E-Portfolios fass- und nutzbarer zu machen.
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Einsatz digitaler Mathematikaufgaben
In der Maßnahme wurden digitale Mathematikaufgaben in der Lehre an Hochschulen gewinnbringend eingesetzt, weiterentwickelt und innerhalb eines Aufgabenpools mit anderen geteilt. Dabei sind verschiedene Aspekte wichtig: Ein gemeinsamer Aufgabenpool über verschiedene Hochschulen hinweg begünstigt den Einsatz der Aufgaben, weil durch das Teilen von Aufgaben der Aufwand für den einzelnen Lehrenden verringert werden kann und weil die Grundlagenausbildung in Mathematik an Hochschulen für fachfremde Studiengänge sich thematisch stark ähnelt. Neu- und Weiterentwicklungen, die sich aus den Bedarfen der Hochschullehre ergeben, sind leichter umzusetzen, wenn eine gute Zusammenarbeit mit den Entwicklern des genutzten E-Assessment-Systems besteht. In unserem Fall war dies das System OPAL/ONYX, das die BPS GmbH betreut. So konnte in dieser Maßnahme z.B. die JavaScript Bibliothek JSXGraph als interaktives Werkzeug, das an der Universität Bayreuth entwickelt wird, in ONYX integriert werden.
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Ein Intelligentes Tutorensystem für Rekursive Programmierung. Fehlkonzepte identifizieren für zielgerichtetes Feedback
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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