
Literaturgeschichte(n) erarbeiten - Gemeinsam im Digitalen
Ziel des Projektes ist es, für vier literaturgeschichtliche Zeiträume (1100-1600, 1600- 1800, 1800-1900, 1900-2000) je eine Lerneinheit im Umfang eines Seminars zu konzipieren und in eine digitale Lernumgebung zu transformieren, in der Studierende gemeinschaftlich arbeiten. Für diese Segmentierungen lassen sich signifikante Veränderungen in der Literatur erkennen und beschreiben. Erreicht werden soll keine enzyklopädische Übersicht über die deutschsprachige Literaturgeschichte, vielmehr sollen Studierende am Material handlungsorientiert die Erfahrung literaturhistoriographischen Arbeitens machen und sich substantielle Kenntnisse der Literaturgeschichte, aber auch des disziplinären Arbeitens gemeinsam aneignen. Wir reagieren damit auf die beschriebenen zentralen Herausforderungen in unseren Studiengängen und adressieren den gestiegenen Bedarf an der Ausbildung von Selbststeuerungskompetenzen. Denn unsere digitalen Vermittlungsmethoden bieten anleitende Orientierung und fordern studierendenzentriertes Lernen ein. Wir bauen mit dem Projekt auf Erfahrungen auf, die wir aus den Ergebnissen der Evaluation eines zuvor durchgeführten Pilotprojekts um. Alle Kurse werden als OER angeboten. Dafür entwickeln wir eine interaktive und kollaborative Lernumgebung im LMS Moodle.
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Philotastisch Sonderbaren Fragestellungen vielperspektivisch begegnen
Im Projekt Philotastisch wird ein inklusives Seminarkonzept im Studiengang Sonderpädagogik/Sachunterricht entwickelt und erprobt, das zum Ziel hat, mit Methoden der Biografiearbeit und der Persönlichkeitsbildung die Resilienz der Seminarteilnehmenden sowie individuelle und selbstständig organisierte Lernprozesse zu fördern. Um die in der Sonderpädagogik vielfach geforderte Begegnung mit und Wertschätzung von Diversität konkret umzusetzen und den Theorie-Praxis-Transfer zu verbessern, wird das Seminar partizipativ, also unter Einbezug von Menschen mit Behinderung, durchgeführt. Das Arbeiten in inklusiven Kleingruppen und der damit verbundene Austausch zu Fragen, die nicht (allein) auf der Basis von Wissen zu beantworten sind, sondern bei denen eigene Erfahrungen und Biografien wesentlich sind, wirft einen positiven Blick auf den Umgang mit Diversität. Im Fokus des Seminares stehen philosophische Fragestellungen, die in selbstgewählten Kleingruppen interessengeleitet und projektorientiert erarbeitet werden. Die philosophischen Fragen eröffnen einen ergebnisoffenen Arbeitsprozess unter Einbezug verschiedener Perspektiven. Ziel dabei ist es, dass die Teilnehmenden individuelle (Lern-)Wege gehen und damit die Kompetenzen des selbstständigen Lernens, des vernetzenden Denkens und des Problemlösens gefordert und gefördert werden. Das Lernen wird durch das Lehrtandem selbst und durch zwei studentische Hilfskräfte, die als Peer-Berater*innen eingesetzt werden, begleitet.
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Taktiler Informationszugang und Barrierefreiheit
In einem Lernsetting ergab sich die Anforderung, interaktiv aufbereitete naturwissenschaftliche Daten visuell und taktil zugänglich zu machen, um Lernende mit Sehbehinderung/Blindheit nicht auszuschließen. Es wurde eine Recherche zu AR/VR-Anwendungen für visuell beeinträchtigtes Publikum durchgeführt und geeignete Hardware getestet. Es gilt, die weitere Entwicklung geeigneter Soft- und Hardware im Blick zu behalten.
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How cooperative mindsets and course climate relate to the perceived impact of digital cooperation on learning in higher education
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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