
Augmented Reality Robot Simulator
Das Projekt ARoboSim (Augmented Reality Robot Simulator) hat die Entwicklung einer App zum Ziel, mit der Studierende virtuell Roboter über ihr Smartphone programmieren und anschließend visualisieren können. Dabei kommt die Augmented Reality (AR) Technologie zum Einsatz. Sie dient dazu, den Roboter als virtuelles Element in das reale Kamerabild des Smartphones einzublenden. Für den Betrachter erscheint der virtuelle Roboter somit als Teil der (augmentierten) realen Umgebung. Mit der App erhält jeder Studierende einen eigenen (virtuellen) Roboter, mit dem er seine Programmierkenntnisse praxisnah und individuell trainieren kann. Das bietet im Vergleich zum klassischen Training im Labor, bei dem die Studierenden einzeln der Reihe nach Programmierübungen durchführen, eine Reihe von Vorteilen. Ein Vorteil besteht darin, dass die App die Studenten nicht nur temporär, sondern durchgehend bindet und eine intensive Auseinandersetzung mit dem Roboter ermöglicht. Ein weiterer Vorteil ist, dass vom virtuellen Roboter keine Gefahr ausgeht und eine fehlerhafte Programmierung keine Schäden zur Folge hat. Dadurch werden Hemmungen im Umgang mit Robotern überwunden und eine zwanglose Lernatmosphäre geschaffen, die auch zurückhaltende Studierende, insbesondere Studentinnen, zur Teilnahme aktiviert. Und nicht zuletzt fördert die App die Mobilität der Studierenden, da sie ortsunabhängig nutzbar ist.
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Was bedeutet Sicherheit im Kontext von Flucht?
Das Projekt zielt darauf ab, einen Ansatz für partizipative und co-produktive Lehre in der humanitären Hilfe (HH) zum Thema Sicherheit und Schutz im Kontext von Flucht zu erarbeiten. Das didaktische Konzept baut dabei auf dem Challenge-based Learning (CBL) auf, nach dem Studierende mit fachwissenschaftlicher Begleitung einer Fragestellung anhand von identifizierten Challenges nachgehen, die ein reales, komplexes, lokal verortetes Problem darstellen. Gemeinsam mit den Zielgruppen und Praxispartner*innen sollen Konfliktpotentiale identifiziert, priorisiert und Projektideen zur Sichtbarmachung der Stimmen und Bedarfe der Geflüchteten z.B. zur Prävention, zum (Gewalt-) Schutz und zur Mediation entwickelt werden. Partizipation der Zielgruppen und Einbezug nicht-akademischen Wissens in den Lehrkanon entspricht Prinzipien der Lokalisierung und Dekolonialisierung in der Humanitären Hilfe, die auch in der universitären Lehre umgesetzt werden müssen. Für Menschen auf der Flucht ist die Unterbringung in Unterkünften und Camps eine wiederkehrende und ambivalente Erfahrung, die zugleich Schutz- und Konfliktpotentiale bietet. Im Projekt wird eine Pilotlehreinheiten im NOHA-Studiengang konzipiert, durchgeführt und angelehnt an das Konzept des Scholarship of Teaching and Learning auch wissenschaftlich evaluiert. Kooperationen mit Partneruniversitäten des NOHA-Netzwerkes und im Rahmen des internationalen Universitätskonsortiums UNIC geplant.
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VR-Labor – Gestaltungskriterien
Die Maßnahme dient im Hochschulkontext der Konzeption, Evaluation und Verbesserung von Virtual-Reality-(VR)-Laboren. Sie adressiert Potenziale durch didaktische Aspekte, kognitive Prozesse und Gestaltung. Zu diesem Zweck bildet die Maßnahme einen evidenzbasierten Kriterienrahmen, der die Bereiche Mediendidaktik (Zielklarheit, Constructive Alignment), Lernpsychologie (CLT, CToML, CAMIL) und Technik/UX (Immersion, Konsistenz, Performance, Barrierefreiheit) verbindet.
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