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DigInDEEP – Digitale, interdisziplinäre Datenexplorations- und Examensplattform

Die digitale Vermittlung von Wissen erfordert neue Wege bei der Gestaltung von Lernzielen und Lehr-/Lernmethoden und verlangt im Sinne eines constructive alignments kompetenzorientierte Prüfungsformen, und dies umso mehr, seit KI-basierte Tools die Hochschullehre erreichen. In bio- und geowissenschaftlichen Studiengängen möchten wir einen praxisnahen und kompetenzorientierten Ansatz etablieren. Im Zentrum steht dabei die Bearbeitung von Fallbespielen in Lehrveranstaltungen und Prüfungen, die Gruppen von Studierenden (peer groups), auch aus unterschiedlichen Studiengängen, gemeinsam er- und bearbeiten. DigInDEEP wird dafür eine digitale Lehr- und Prüfungsplattform konzipieren und umsetzen. Diese gliedert sich in einen kooperativ zu bearbeitenden Methodenparcours und eine Wissensdatenbank. Der Methodenparcours ist ein modularer Baukasten von kurzen Lehr/Lerneinheiten, die den Gruppen zur Problemlösung bereitgestellt werden. Die Wissensdatenbank ist evolutionär angelegt und wächst über die Zeit. Die Inhalte sind als OER konzipiert und stehen nachfolgenden Jahrgängen zur Verfügung. Die konkrete Bearbeitung eines komplexen Fallbeispiels soll im Rahmen zugehöriger Prüfungen genutzt werden. Dazu wird in peer groups gearbeitet und die Präsentation der Ergebnisse soll z.B. als digitale Studierendenkonferenz erfolgen. Die Studierenden werden somit die in den Lehrveranstaltungen erlangten Kompetenzen in der Prüfung praktisch anwenden, wobei die Lernziele die Prüfungsform bedingen.

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Fokus Stimme - Ein Methodenset für die Theaterpädagogik

Für den Lehramtsstudiengang Theater ist die Stimme substantiell: Als Arbeitsinstrument für die zukünftigen Lehrkräfte und als künstlerisches Gestaltungsmittel für die szenische Darstellung. Das Projekt entfaltet ein Lehr- und Vermittlungskonzept für die stimmliche Performanz mit den Mitteln des Theaters. Die Studierenden lernen, die eigene Stimme in ihrer Vielfalt künstlerisch zu gestalten und diese Kenntnisse und Fähigkeiten in diversen Lehrkontexten weiterzugeben. Im Projekt kooperieren die Bereiche künstlerische Sprechpraxis, Theatertheorie und Fachdidaktik, die curricular bislang getrennt sind. Dies führt zu einer interdisziplinären Modulbildung, die modellhaften Charakter haben kann. Vorgesehen ist eine Entwicklung in den vier Stufen Biographie, künstlerische Produktion, Vermittlung, Transfer: 1. Die Studierenden erarbeiten aus ihren individuellen Erinnerungen und Erzählungen eigene Stimmbiographien und verbinden diese mit Erkenntnissen aus Stimmtheorie und Bildungsforschung. 2. Künstlerische vokale Gestaltungsweisen werden in einem szenischen Prozess experimentell entfaltet. 3. Ein Methodenset mit Übungen, die auf das Training, die Reflexion und künstlerische Anwendung von Stimmen abzielen, wird als Resultat in Form eines Kartensystems entwickelt. 4. Dieser Vermittlungsansatz wird im Peer-to-Peer-Verfahren in andere Lehrkontexte vermittelt, für unterschiedliche Handlungsfelder differenziert und durch Website, Konferenz und Publikationen in seiner Wirksamkeit entfaltet.

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Publikation 100209

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