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Handlungs- und Entscheidungskompetenz Digital Stärken (HEDS): Die Verknüpfung von Person, Ort und Zeit in den Studiengängen der akademischen Gesundheitsberufe neu denken

Das Projektvorhaben HEDS leitet sich unmittelbar aus einer fokussierten Analyse zur Ausgangslage in der Lehre an der Charité sowie den strategischen Zielsetzungen „Charité 2030 - Wir denken Gesundheit neu“ ab. HEDS bettet sich in die übergeordnete Digitalisierungsstrategie der Charité ein, die u.a. eine durchgehende Blended Learning-Konzeption für die Lehre in den Gesundheitsberufen vorsieht. Eine solche Blended-Learning-Konzeption soll sowohl innerhalb eines Studiengangs als auch zwischen den verschiedenen Studiengängen umgesetzt werden. Mittels digitaler Formate werden die Handlungs- und Entscheidungskompetenzen von Studierenden in den Gesundheitsberufen gezielt und nachhaltig gestärkt. Studiengangübergreifend wird die Entscheidungskompetenz (clinical reasoning) individuell mittels virtueller Patientenfälle trainiert. Die Handlungskompetenz (professionelle Tätigkeiten in Praxiseinsätzen) wird durch digitales Assessment am Arbeitsplatz (elektronische Portfolios) individuell erfasst und verbessert. Das Projekt wird von maßnahmenbezogenen Qualifizierungen und einem Zertifikats-Programm für die Lehrenden zu Digital Health Professions Education sowie einem umfassenden Projektmanagement mit fortlaufender Wirkungsanalyse flankiert.

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Mit Studium uMINTerpretiert verfolgt die HFT Stuttgart das übergeordnete Ziel, Studierende durch selbstreguliertes Lernen (SRL) schrittweise an selbstreguliertes Forschen (SRF) heranzuführen. Im Zentrum stehen flexible und individualisierte Lernstrukturen, die die diversen Bildungsbiografien und Lebenssituationen der Studierenden adressieren. Durch die Entkopplung von CPs und SWS, sollen flexibel gestaltbare Studienzeiten und Prüfungen ermöglicht werden. Dies erfolgt durch die Einführung von Microcredentials und Stackability, die den Studierenden ermöglichen, ihr Lerntempo und ihre Prüfungszeitpunkte individuell anzupassen. Diese Learning Journeys werden durch datenbasierte Feedbacksysteme unterstützt, die den Lernfortschritt kontinuierlich messbar, steuerbar und besprechbar machen.In den Masterprogrammen stärkt das Projekt Forschungsinhalte, indem Studierenden wissenschaftliche Karrierepotenziale aufgezeigt werden. Forschungsanteile in Lehrinhalten werden transparenter gestaltet, um forschungsbasiertes Lernen zu fördern und Studierende für wissenschaftliche Tätigkeiten zu begeistern. Langfristig soll dies die Übergänge vom SRL hin zum SRF unterstützen. Forschungsinteressierte Studierenden können so bereits im Studium intensiv in Forschungsprojekten mitarbeiten.Durch diese Maßnahmen trägt das Projekt zur Flexibilisierung und Individualisierung der Studienverläufe bei und fördert gleichermaßen die Forschungskompetenz und akademische Entwicklung der Studierenden.

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