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Kontinuität im Workload durch inhaltliche Strukturierung von Selbstlernzeiten

Studentischer Workload gilt als verbindliches Kriterium für die Akkreditierung und Planung von Studiengängen. Zumeist wird jedoch der geforderte Workload nicht erreicht oder ist stark diskontinuierlich verteilt. Die Strukturierung von Selbstlernzeiten kann dabei helfen, Workload besser zu verteilen und Lernen kontinuierlicher zu gestalten. Das Projekt setzt u. a. an strukturellen Bedingungen des Lehramtsstudiums an, z. B. an unzureichenden Mathematikkenntnissen in naturwissenschaftlichen Fächern (bspw. im Fach Chemie) sowie nicht ausreichenden Selbstlernkompetenzen der Studierenden und fokussiert die verbesserte Strukturierung von Selbstlernzeiten und -angeboten bezogen auf entsprechende Fachinhalte. Das Vorhaben entwickelt, erprobt und implementiert ein Lehrveranstaltungskonzept auf mehreren Maßnahmenebenen. Ziel ist es, durch Erarbeitung und Bereitstellung entsprechender Bausteine, Selbstlernzeiten bereits in Präsenzphasen zu strukturieren. Die Professionalisierung der Lehramtsstudierenden wird durch ein digital-unterstütztes studentisches Tandem-Konzept der Lernbegleitung (Peer-Tutoring) flankiert. Zudem wird die Erhöhung professioneller Lehrkompetenz von Hochschullehrenden durch die Begleitung bei der Implementation der neu entwickelten Veranstaltungskonzepte gefördert. Durch die Erstellung und Distribution eines Materialpools mit Handreichungen, Selbstlernmaterialien sowie einem evaluierten Lehrkonzept kann das Veranstaltungskonzept auf andere Themen transferiert werden.

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Projekt 100963
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Das Lernen be-greifen und durch Prüfungen wandeln: Der 3D-OSPIE

Etwa 400 MINT-Studierende entscheiden sich pro Semester an der RWTH Aachen für das Wahlfach „Medizin“. Sie verlassen damit bewusst die Komfortzone der eigenen Fachrichtung und lassen sich auf neue Inhalte und völlig andere Strategien im Umgang mit z.B. Aufgaben, Menschen und Problemen ein. Das Projekt 3D-OSPIE adressiert zwei große Herausforderungen dieser interdisziplinären Lehre: 1. Das Verstehen vieler medizinischer Grundlagen und Handlungen ist eng gekoppelt an ein dreidimensionales (3D) Verständnis und Vorstellungsvermögen. Medizinische Diagnostik, wie z.B. US, CT oder MRT, basiert aber auf zweidimensionalen (2D) Schnittbildern. Bei der Übertragung von 2D-Lehrbuchwissen auf die 3D-Realität mittels individuell gedruckter 3D-Modelle entsteht ein tiefes Verständnis – „Be-greifen“ im besten Sinne! So werden viele klinisch relevante Pathologien verstehbar. 2. Für das objektive, reliable und valide Prüfen dieser multimodalen Fähigkeiten sind die in der Medizin etablierten OSPEs (Objective Structured Practical Examinations) bestens geeignet. Diese flexibel anpassbare Prüfungsform ist in den Natur- und Ingenieurwissenschaften de facto unbekannt und wird in diesem Projekt in Form von OSPIEs (Objective Structured Practical *Interdisciplinary* Examinations) dort ein- und durchgeführt. So werden OSPEs auf die MINT-Fächer adaptiert – auch Prüfungen können sich wandeln!

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